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Ausgabe vom 17. Februar 2015


  • Für Griechenland tickt jetzt die Uhr – So schützen Sie Ihr Vermögen 


 

Für Griechenland tickt jetzt die Uhr –
So schützen Sie Ihr Vermögen
   

von Cindy Ullmann



edaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

noch vor knapp einer Woche schrieb Cliff Michel hier an dieser Stelle: „Die jüngsten Wahlen in Griechenland haben eine Gezeitenwende eingeleitet.“

Wie recht er damit hatte, wird jetzt wohl auch dem letzten Zweifler bewusst. Denn gestern gingen die Gespräche zwischen den Euro-Finanzministern und Griechenland bereits zum zweiten Mal ergebnislos zu Ende.


Der Griechen-Poker geht in die nächste Runde

Grund: Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis fand den Vorschlag der Eurogruppe für einen Kompromiss „unannehmbar“ und lehnte es ab, das Hilfsprogramm für sein Land, wie vorgeschlagen, zu verlängern.

Damit wollten die Euro-Finanzminister eigentlich Zeit gewinnen, um eine mögliche Staatspleite des Euro-Landes abzuwenden. Doch seitdem Varoufakis das eigentlich bis Mitternacht geplante Gespräch bereits nach einer halben Stunde beendete, tickt die Uhr für Griechenland.


Das Ultimatum läuft am Freitag aus, dann wird es ernst für Griechenland

Bis Freitag hat die Regierung um Alexis Tsipras Zeit, eine Verlängerung des Hilfsprogramms zu beantragen. Es habe keine gemeinsame solide Grundlage gegeben, sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem nach den gescheiterten Gesprächen: „Wir können diese Woche noch nutzen, aber das ist es."

Es wird also langsam ernst für Griechenland. Doch selbst dieses Ultimatum versucht der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis noch zu torpedieren: Ein solches Ultimatum sei „nicht hilfreich", sagte er.

Wie es mit Griechenland weitergeht, entscheiden die Mitglieder der Eurogruppe am Freitag bei einer außerordentlichen Sitzung. Auf die Frage nach einem Plan B, einem Szenario, was passiert, wenn es bis zum Ende der Woche nicht zu einer Einigung kommt, wollte sich gestern Abend niemand einlassen.


Und was tun die Griechen selbst? Sie räumen ihre Konten und kaufen Gold

Die Griechen trauen ihrer neuen Regierung offenbar nicht zu, den Konflikt zu lösen. Denn schon jetzt werden die Bankkonten geräumt. Man redet von 300 Mio. bis 400 Mio. Euro, die täglich abgehoben werden. Wenn es zu keiner Einigung kommen sollte, wächst die Gefahr eines Bankensturms.

Grexit-Angst beflügelt Gold-Comeback

Kein Wunder, dass das Kriseninvestment schlechthin von diesen Entwicklungen profitiert: Das Gold. So legen sich viele Menschen auf der Suche nach einer soliden Geldanlage wieder physisches Gold in ihre Tresore. Große deutsche Edelmetallhändler vermelden jedenfalls für Januar ein Umsatz-Plus von 60% bis 100%. Ja sogar die Griechen selbst suchen für ihr frisch abgehobenes Geld vermehrt Zuflucht in der Krisenwährung Gold.

Lesen Sie im kommenden Smart Money Investor, welche Goldinvestments Sie jetzt kaufen sollten

Genau aus diesem Grund ist Gold auch eines der Schwerpunktthemen in der morgen erscheinenden Ausgabe des Smart Money Investor. Cliff Michel analysiert hier für Sie genau, welche Gold-Investments Sie jetzt in Ihrem Depot haben sollten, um sich vor dem Griechenland-Debakel zu schützen.

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Herzliche Grüße

Ihre

Cindy Ullmann

PS: Immerhin schauen die deutschen Manager positiv in die Zukunft. So stieg der ZEW-Index das vierte Mal in Folge und erreichte 53 Punkte. Das ist der höchste Stand seit Februar 2014.




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