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Ausgabe vom 04. Februar 2015


  • Taugt die Immobilie noch als Kapitalanlage? –
    Wir zeigen Ihnen Alternativen


  • Zitat der Woche
     

 

Taugt die Immobilie noch als Kapitalanlage? –
Wir zeigen Ihnen Alternativen





von Martina Bisdorf
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber laut Umfragen fühlen sich die meisten Deutschen am allerwohlsten in ihren eigenen vier Wänden. Unser Land befindet sich seit geraumer Zeit regelrecht  im „Haus-Rausch“. Und das sicher nicht nur wegen des Wohlfühleffekts, sondern auch, weil viele Anleger aufgrund des Niedrigzinsumfelds in der Immobilie eine nachhaltige Kapitalanlage sehen.

Viele Häuslebauer- oder Käufer glauben, in einem Mietobjekt eine sichere Zukunft für ihr Vermögen und damit für ihre Altersvorsorge gefunden zu haben. Aber aufgepasst: Experten warnen. Immer öfter titeln renommierte Finanzmagazine wie etwa das Handelsblatt mit Schlagzeilen wie „Droht in Deutschland eine Immobilienblase?“

In seinem Frühjahrsgutachten gibt der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) Entwarnung – allerdings für die Mieter, was ich übrigens durchaus positiv finde. Denn es kann kein Dauerzustand sein, dass durchschnittliche deutsche Arbeitnehmer sich in stadtnahen Lagen keine Wohnung mehr leisten können.


Mietpreisbremse – Des einen Freud, des andern Leid

So ist das mit den Medaillen, sie haben alle eine Kehrseite. Die gute Nachricht kommt in diesem Fall also für den Mieter: Der rasante Mietpreisanstieg zeichnet hierzulande ein Ende ab. Zu diesem Ergebnis kommt das Frühjahrsgutachten des ZIA. Zwar sind die Mietpreise auch 2014 noch gestiegen, aber nicht mehr so stark wie im Vorjahr – in Westdeutschland kletterten sie um 2,7 statt zuvor um 3,3%, in Ostdeutschland um 1,9 statt um 2,5%.

In einigen deutschen Städten und Metropolen könnte es allerdings eng bleiben, so das Gutachten. Denn der Trend in strukturstarke Städte – und hier möglichst mittenrein – hält gerade bei jungen Leuten an. So stieg die Angebotsmiete im Gesamtjahr 2014 mit 3,3% am stärksten in München, gefolgt von Stuttgart mit 2,4%. Berlin (2,0%) und Köln (1,7%) sind ebenfalls sehr stark gefragt.


Die Lage ist entscheidend 

Das hat meine Tochter schon in einer der ersten Vorlesungen ihres Architekturstudiums gelernt: Das entscheidende Kriterium für den Wert einer Immobilie ist: Lage, Lage und nochmal Lage! So steigt die Nachfrage nach Mietwohnungen in attraktiven Städten weiter, während sie in ländlichen Regionen immer stärker zurückgeht.

Die Sorge vor - oder Hoffnung auf - steigenden Mieten in den Städten hält ZIA-Präsident Andreas Mattner allerdings für unbegründet, denn die Immobilienwirtschaft habe auf den nachfragestarken Märkten mit vermehrtem Wohnungsneubau reagiert. „Der Marktmechanismus funktioniert auch ohne staatliche Eingriffe“, so Mattner.

Zusammenfassend fällt der Ausblick für 2015 also insgesamt positiver für Mieter als für Vermieter aus. Dazu Michael Kiefer, Chefanalyst und Leiter der Immobilienbewertung bei ImmobilienScout24: „Das Jahr 2014 dürfte das Ende des nominalen Mietpreisanstiegs in Deutschland markiert haben.“ Dafür spreche, dass sich der Anstieg der Wohnungsmieten bereits deutlich verlangsamt habe, sich die regionale Breite des Mietpreisaufschwungs verkleinere und die Baufertigstellungen weiter gestiegen seien.




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BNP Paribas präsentiert:

Nach einer turbulenten Woche für die europäische Wirtschaft mangelte es nicht an Themen bei der Sendung von „Rendezvous mit Harry“ vom 02. Februar 2015. Chartprofi Harald Weygand und Moderator Volker Meinel hatten viel zu besprechen: Der bullische DAX stand dabei natürlich nach mehreren Allzeithochs im Fokus. Neben der positiven Performance der Deutsche Post-Aktie wurde unter anderem über BMW und Allianz gesprochen.

Natürlich wurde auch die spannende Situation beim Öl nicht ausgelassen, ebenso wie die abzuwartende Entwicklung des Gold-Preises. Einig waren sich die Experten, dass die Euro-Franken-Situation momentan schwer einzuschätzen ist. Hier gilt es abzuwarten, was die Zukunft bringt.

Sie haben die Sendung verpasst oder möchten noch einmal reinschauen und reinhören? Dann klicken Sie ab dem Nachmittag des 03. Februar einfach auf
Letzte Sendung. In der nächsten Sendung am Montag, 09. Februar um 19 Uhr, begrüßt das Rendezvous mit Harry-Team Special Guest Dr. Gregor Bauer von der Vereinigung Technischer Analysten Deutschland e.V. (VTAD).





In ländlichen Gebieten kann man mit Immobilien nicht mehr punkten

Was bedeutet das nun für Sie als Anleger, sprich Immobilienbesitzer und Vermieter - gerade, wenn Sie vielleicht gerne eine Wohnung oder ein Häuschen im Grünen vermieten wollen? Allein, wenn ich mir den Leerstand in der nahe gelegenen Rhön anschaue, der allmählich ein beängstigendes Ausmaß annimmt - und das sieht in anderen ländlichen Gebieten durchweg genauso aus -, ist die Immobilie sicher nicht mehr das Allheilmittel für eine solide Kapitalanlage.

Wir hier in der Redaktion vertreten bekanntermaßen schon lange die Ansicht, dass die derzeit sinnvollste Kapitalanlage der Weg in Aktien ist. Der aktuelle DAX-Rausch und auch der Höhenflug, wie wir ihn gerade an der Wall Street und in Tokio erleben, untermauern diese These. Seit Tagen eilt der deutsche Leitindex von Allzeithoch zu Allzeithoch und kratzt kräftig an der 11.000-Punkte-Marke.


Bringen Sie Ihr Vermögen in Sicherheit – Und vertrauen Sie auf erfahrene Experten

Es zeigt sich einfach, dass es Sinn macht, auf die wertvollsten Unternehmen der Welt zu setzen, die durch stetige Innovation und kluges Management auch schwierige Zeiten überstehen und hier sogar noch Rekordgewinne einfahren. Man denke nur an Apple, einer unserer Lieblingswerte hier in der Redaktion, das mit seinem Rekordgewinn von 18 Mrd. Dollar (15,9 Mrd. Euro) für das Weihnachtsquartal 2014 wieder einmal alle Dimensionen gesprengt hat.

First-Mover-Angebot für Sie

Wer sein Vermögen solide aufstellen und gut anlegen will, für den eignet sich ein breit diversifizierter Multi-Asset-Fonds, wie der MS Global One, den unsere Chefredakteure Jürgen Schmitt (BÖRSEN-SPIEGEL) und Cliff Michel (Smart Money Investor) Ende letzten Jahres ins Leben gerufen haben. Die erfahrenen Analysten setzen hier neben dem Schwerpunkt Aktien auch auf Rohstoffe und Immobilien. So können sie flexibel, je nach Marktlage, reagieren und nach der Multi-Selected-Methode Ihr Vermögen optimal für Sie arbeiten lassen.

Noch kurze Zeit haben meine Kollegen ein besonderes Angebot für Sie: In der First-Mover-Phase erhalten Sie als Fonds-Anleger Sonderkonditionen. Ich lege Ihnen ans Herz, sich noch heute auf unserer Homepage
www.js-capital.de über den MS Global One zu informieren.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail, wenn Sie mehr zu unserem First-Mover-Angebot erfahren wollen. Wir sind gerne für Sie da unter:
(0661) 480 499 0 oder
Martina.Bisdorf@boersenspiegel.com

Es grüßt Sie herzlich und kritisch zur Wochenmitte, heute mit guten Aussichten für Ihr Vermögen,

Ihre

Martina Bisdorf

PS: Die Europa-Tour des neuen griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras und seines Finanministers Yanis Varoufakis ruft besorgte Reaktionen hervor. Man befürchtet, dass Griechenland näher an Russland rücken könne. Experten halten das für gefährlich – nicht nur, weil die schuldengeplagten Hellenen dann ein Druckmittel gegen die Europartner hätten. Bei all den Krisenszenarien und Unsicherheiten ist es umso wichtiger, dass Sie Ihr Vermögen optimal und solide anlegen. Informieren Sie sich noch heute über unseren
Multi-Asset-Fonds MS Global One und nehmen Sie Kontakt mit uns auf.





Zitat der Woche


„Ich hoffe, dass die neue griechische Regierung keine illusionären Versprechungen macht, die sich das Land nicht leisten kann.“

Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank




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