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Ausgabe vom 03. Februar 2015


  • Eine gute Sache: „Aktion pro Aktie“
     

 

Eine gute Sache: „Aktion pro Aktie“
   

von Cindy Ullmann



edaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

letzten Freitag stellten die vier größten deutschen Direktbanken in den Räumen der Deutschen Börse die Ergebnisse ihrer repräsentativen Studie zum Thema Aktien vor.

Um herauszufinden wie die Einstellung der Deutschen zum Thema Geldanlage und Aktien wirklich ist und welche Finanzkenntnisse vorliegen, wurden 2.000 Bundesbürger befragt. Darüber hinaus haben die vier Direktbanken 1,6 Mio. anonymisierte Depots von Privatkunden ausgewertet.


Die Deutschen haben Vorbehalte gegenüber Aktien

Ergebnis der größten Studie zu diesem Thema: Die Deutschen haben Berührungsängste – viele halten Aktien für zu riskant und nur etwas für „Zocker“. Eine mögliche Anlage in Aktien wird daher oft ausgeschlossen.

Immerhin 5 Bio. Euro beträgt das private Anlagevermögen der Deutschen insgesamt. Immer noch liegt ein Großteil davon auf Sparbüchern oder –konten und wird mit mickrigen Zinsen verzinst. Traurige Wahrheit: Am Ende hat der Sparer eher Geld verloren als gewonnen. Aber warum werden Aktien als mögliche Anlagealternative von den Deutschen links liegen gelassen?


Geldanlage ist für 43% aller Deutschen ein leidiges Thema

Interessanterweise ist jedem zweiten Deutschen das Thema Geldanlage eher lästig. So setzt sich nur jeder Zehnte einmal pro Woche mit diesem Thema auseinander. Viel lieber werden Schnäppchen im Internet gesucht. Immerhin jeder Dritte sucht einmal die Woche nach neuen Angeboten.

Obwohl oder gerade weil sich so Wenige mit ihrer Geldanlage auseinandersetzen möchten, sind immerhin 40% der Sparer der Meinung, dass sie eigentlich mehr Rendite erzielen könnten.

Doch die Angst vor Verlusten überwiegt. Denn, wenn es einen Schutz gegen Verluste beim Aktienkauf geben würde, würden immerhin 28% „ja“ zu Aktien sagen.



„Konsumieren statt Sparen“, heißt das neue Credo der Deutschen

Und die niedrigen Zinsen auf den Sparkonten haben noch etwas anderes bewirkt: Statt das Geld anzulegen, wird es mit vollen Händen ausgegeben. Ob Kleidung, Urlaub oder Restaurantbesuche – Konsumieren macht Spaß und schafft Befriedigung. Denn heute gut zu leben ist jedem Zweiten wichtiger als für die Zukunft vorzusorgen.

Finanzkenntnisse in Deutschland: „Setzen Sechs!“

Darüber hinaus haben die Befragten bei den Fragen zum Finanzwissen schlecht abgeschnitten: So wurden Zinsen für Sparprodukte wie Tages- oder Festgeld über-, die DAX-Entwicklung der vergangenen fünf Jahre hingegen oftmals unterschätzt. Auch die Dividende als Renditebestandteil bei Aktien war vielen Befragten unbekannt.





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Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Tippen.

Ihr BNP Paribas Derivate Team






„Aktien sind zu riskant und nur etwas für Reiche“

Insgesamt ranken sich viele Vorurteile um das Thema Aktien. Viele der Befragten glauben, Aktien seien nur etwas für Zocker und Wohlhabende und das Risiko sei unkalkulierbar.

„Aktion pro Aktie“ soll Aktienkultur fördern

Die Ergebnisse der Studie sind, gelinde gesagt, erschütternd. Daher haben es sich die vier Direktbanken mit ihrer „Aktion pro Aktie“ zum Ziel gesetzt, die Aktienkultur in Deutschland zu stärken. Die Deutschen sollen zum Umdenken angeregt werden, um einen vorurteilsfreien und aufgeklärten Umgang mit dem Thema Aktie zu fördern.

Dies kann nur durch Aufklärung erfolgen, so die Macher. Geplant sind Studien, Bildungsangebote, Veranstaltungen, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sowie der „Tag der Aktie“. Diese Aktionen leisten einen Beitrag dazu, das Thema stärker in den Köpfen der Deutschen zu verankern.


„Tag der Aktie“ – Handeln Sie ohne Gebühren zu zahlen

Die „Aktion pro Aktie“ wird unter anderem durch die Gruppe Deutsche Börse unterstützt, die am 16. März den „Tag der Aktie“ veranstaltet.

An diesem Tag können Sie je nach Größe der Order bis zu 60 Euro pro Order sparen, da beim Kauf aller DAX-30-Aktien und ausgewählter DAX-30-ETFs über den Handelsplatz Börse Frankfurt die Ordergebühren sowie weitere zusätzliche eigene und fremde Entgelte (zum Beispiel Courtage/variable Börsenspesen und börsenplatzabhängiges Entgelt) entfallen. Diese Regelung gilt ab einem Mindestvolumen von 1.000 Euro.


Auch von uns: Viermal ein klares „Ja“ für die Aktienkultur

Wir stehen voll hinter dieser „Aktion pro Aktie“. Denn auch wir reden ja schon länger davon, dass es dringend notwendig ist, dass ein Aktien-Ruck durch Deutschland geht. Die Menschen müssen endlich verstehen, dass ihr Geld auf dem Sparbuch eher ab- als zunimmt und sie das Thema Altersvorsorge anders anpacken müssen.

Setzen Sie langfristig auf Aktien – Der „Tag der Aktie“ ist hierfür ein günstiger Tag

Sie gehören wahrscheinlich eher nicht zu der Gruppe, die keine Aktien hält. Sonst würden Sie den BÖRSEN-SPIEGEL daily nicht lesen, aber wenn Sie der Meinung sind, Ihre Aktienquote könnte noch etwas höher sein, dann sollten auch Sie sich den 16. März 2015 rot in Ihrem Kalender markieren und zum Kauf nutzen.

Welche DAX-Titel sich noch lohnen, wenn Sie am 16. März 2015 kostenfrei ordern wollen, erfahren Sie wie immer in unseren Börsenpublikation
BÖRSEN-SPIEGEL, Smart Money Investor und 100%-DEPOT.

Herzliche Grüße

Ihre

Cindy Ullmann


PS: Noch ein Grund, um jetzt in den Aktienmarkt einzusteigen: Schon bald beginnt die Dividendensaison. Die Dividendenkönige dieses Jahres heißen: Allianz mit 4,7% Dividendenrendite, Munich Re (4,5%) und RWE (4,0%). Da kommt zurzeit kein Sparbuch mit.





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