Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 19. Januar 2015


  • EZB-Geldhahn im Blick – Weitere Kursanstiege erwartet

  • Ihre BÖRSEN-SPIEGEL-Woche im Überblick



 

EZB-Geldhahn im Blick –
Weitere Kursanstiege erwartet







von Martina Bisdorf
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich begrüße Sie zu einer neuen Handelswoche im noch jungen Börsenjahr 2015, die ein Höchstmaß an Spannung verspricht. So geht der Blick vor allem in Richtung Frankfurt am Main, wo die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag möglicherweise mit dem Kauf von Staatsanleihen beginnen wird. Hintergund: Mit dem sogenannten „Quantitative Easing“ will EZB-Chef Mario Draghi die geringe Teuerung im Euro-Raum künstlich anheizen und die Abwärtsspirale aus sinkenden Preisen, nachlassendem Konsum und mangelnden Investitionen verhindern.

Zumindest erwarten das Börsianer und Anleger, nachdem der EU-Gerichtshof den Ankauf von Staatsanleihen mit seiner Vorentscheidung letzte Woche quasi durchgewunken hat. Diese Erwartungshaltung der Investoren spiegelte sich dann auch schon am vergangenen Freitag im deutschen Leitindex wider. Der DAX schoss auf Rekordhoch mit dem größten Plus seit drei Jahren. Augenblicklich verzeichnet er mit 10.214 Zählern ein Plus von knapp 5%.


Geht die DAX-Rally weiter?

Es dürfte also weiter aufwärts gehen. Und die Vorgaben für den Handel sind gut. Der Dow Jones Industrial gewann am Freitag 1,1% und stieg auf 17.511 Punkte. Ein erholter Ölpreis und ein Anstieg des Konsumklimas auf den höchsten Stand seit 11 Jahren geben den Börsen zusätzlich Rückenwind. Das beflügelte auch die Börse in Tokio. Der japanische Leitindex Nikkei stieg um 0,9% auf 17.014 Punkte.

Die Freigabe des Franken hat auch die Schweizer Börse inzwischen recht gut weggesteckt: Sie ist zum Wochenstart auf Erholungskurs gegangen, nachdem es im Swiss-Market-Index (SMI) seit dem überraschenden Schritt der Notenbank am vergangenen Donnerstag um insgesamt rund 14% abwärts gegangen war. Heute Morgen stieg der Leitindex in Zürich wieder um 3,6% nach oben auf 8182,4 Punkte.


Berichtssaison in USA dürfte beflügeln

Währenddessen ist in den USA die Berichtssaison in vollem Gange, was auf Wochensicht hin ebenfalls Aufschwung geben dürfte. So öffnen unter anderem unsere BÖRSEN-SPIEGEL-Musterdepotwerte Johnson & Johnson und McDonald´s (beide konservativ) sowie der Internet-Handelsgigant Ebay (spekulativ) ihre Bücher. Bei McDonald´s kocht ja neben der Burger- auch die Gerüchteküche unter den Börsianern. Wird 2015 der Turnaround auf der Menükarte stehen?





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BNP Paribas präsentiert:

Einladung zum
„Rendezvous mit Harry“

Jeden Montag findet um 19 Uhr die erfolgreiche Trading-Sendung „Rendezvous mit Harry" im Internet statt. Dabei können Sie während der Live-Sendung Fragen stellen, die das Team um Top-Trader Harald Weygand, Grégoire Toublanc und Volker Meinel aufgreifen und beantworten wird. Am Montag, 19. Januar, werden unter anderem die DAX-Aktivitäten der letzten Woche und die Geschehnisse in der Schweiz thematisiert.

Auf
www.rendezvousmitharry.de erhalten Sie weitere Informationen und erfahren, wie Sie sich kostenlos anmelden können.





Wir halten Sie auf dem Laufenden

In unserem informativen Börsen-Digest BÖRSEN-SPIEGEL können Sie nach Vorlage der Q4-Zahlen die Analysen der renommiertesten deutschsprachigen Börsenpublikationen dazu lesen sowie die aktuelle Einschätzung von Chefredakteur Jürgen Schmitt und Team.

Heute präsentiert Ihnen das BÖRSEN-SPIEGEL-Team eine interessante Top-Empfehlung aus Übersee. Der junge Chef der Social-Media-Aktie hat ein ausgesprochen glückliches Händchen bei Zukäufen. So erwarb er letztes Jahr einen Kurznachrichtendienst, der sich trotz des gigantischen Kaufpreises schon millionenfach bezahlt gemacht hat… Na? – Ok, des Rätsels Lösung wird
in der heutigen Ausgabe des BÖRSEN-SPIEGEL „gepostet“.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Börsenwoche, die in den USA wegen des „Martin-Luther-King-Day“ erst morgen beginnt.

Herzliche Grüße

Ihre

Martina Bisdorf

PS: Wussten Sie, dass sich die Kluft zwischen den Reichsten und dem Rest der Welt immer schneller vertieft? Das erklärte die britische Wohlfahrtsorganisation Oxfam heute, im Vorfeld des alljährlichen Weltwirtschaftsforums in Davos/Schweiz, das vom 21. – 24. Januar stattfindet. Demnach gehörten im vergangenen Jahr 48% des Wohlstands einem Prozent der Weltbevölkerung, so die Experten von Oxfam, 2016 werde der Anteil auf mehr als 50% anwachsen.






Ihre BÖRSEN-SPIEGEL-Woche im Überblick



Montag, 19. Januar 2015

Konjunkturdaten:
10:00 EU: Leistungsbilanz 11/14
12:00 Deutschland: Bundesbank Monatsbericht 01/15

Unternehmensdaten:

Deutschland:
WincorNixdorf: Q1-Zahlen und Hauptversammlung (11:00)

Sonstige Termine:
19:00 Deutschland: Dt. Börse: Neujahrsempfang mit Gastvortrag von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankfurt/Main
10:30 Deutschland: Pk des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zu „Schwaches Wachstum auf Dauer? Investitionstätigkeit in Deutschland“, Berlin
14:00 Deutschland: Fortsetzung der Tarifverhandlungen von Dt. Bahn und Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)
Berlin: Internationale Grüne Woche (bis 25.01.2015)

Hinweis:
USA: Feiertag, Börse geschlossen


Dienstag, 20. Januar 2015

Konjunkturdaten:
08:00 Deutschland: Statistisches Bundesamt: Erzeugerpreise 12/14
11:00 Deutschland: ZEW Konjunkturerwartungen 01/15
16:00 USA: NAHB-Index 01/15

Unternehmensdaten:

Deutschland:
SAP: Q4-Zahlen final (07:00)
WMF: ao Hauptversammlung (10:00)
Europa:
Niederlande: Unilever: Q4-Zahlen (08:00)
Frankreich: Airbus Defence und Space France: Jahresausblick, Paris (08:30)
Großbritannien: Rio Tinto: Operation Report 2014

USA:
Morgan Stanley: Q4-Zahlen (13:00)
Johnson & Johnson: Q4-Zahlen (13:45)
Netflix: Q4-Zahlen (22:05)
AMD: Q4-Zahlen (22:15)
Halliburton: Q4-Zahlen
Delta Air Lines: Q4-Zahlen
IBM: Q4-Zahlen

Welt:
Australien: BHP Billiton: Q2 Production

Sonstige Termine:
02:30 China: Internationaler Währungsfonds (IWF) veröffentlicht Aussichten für Weltwirtschaft
09:00 Deutschland: BGH verkündet sein Urteil über Aufklärungspflichten der Banken bei riskanten Währungswetten
.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Konjunkturdaten:
11:30 Deutschland: Anleihen; Laufzeit: 5 Jahre; 5 Mrd. Euro

Unternehmensdaten:

Deutschland:
Drägerwerk: Pk Zukunftsfabrik, Lübeck (10:00)

Europa:
ASML Holding: Q4-Zahlen (07:00)

USA:
United Health: Q4-Zahlen (12:00)
American Express: Q4-Zahlen (22:00)
Ebay: Q4-Zahlen (22:15)

Sonstige Termine:
02:00 USA: US-Präsident Barack Obama hält vor dem Kongress seine Rede an die Nation
08:45 Schweiz: Jahrestreffen 2015 des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, (bis 24.01.2015)
Deutschland: Ende der Angebotsfrist des Immobilienunternehmens Dt. Annington für die Gagfah-Aktionäre


Donnerstag, 22. Januar 2015

Konjunkturdaten:
13:45 Deutschland: EZB Zinsentscheid (13:45 Pk)
11:00 EU: Öffentlicher Schuldenstand Q3/14
16:00 EU: Verbrauchervertrauen 01/15 (vorab)
14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
17:00 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

Unternehmensdaten:

Deutschland:
Dt. Beteiligung: Bilanz-Pk, Frankfurt (10:00)
Sparda-Bank: Bilanz-Pk, Düsseldorf (11:00)

USA:
Verizon: Q4-Zahlen
Starbucks: Q1-Zahlen (22:00)
Southwest Airlines: Q4-Zahlen

Welt:
Korea: Samsung Electronics: Q4-Zahlen (endgültig)

Sonstige Termine:
Deutschland: Beginn der Verhandlungen zwischen Verdi und Klinikkonzern Fresenius - Helios


Freitag, 23. Januar 2015

Konjunkturdaten:
08:00 Deutschland: Statistisches Bundesamt: Bauhauptgewerbe 11/14
09:30 Deutschland: Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 01/15 (1. Veröffentlichung)
10:00 EU: Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 01/15 (1. Veröffentlichung)
16:00 USA: Verkauf bestehender Häuser 12/14
16:00 USA: Frühindikatoren 12/14

Unternehmensdaten:

Europa:
Schweiz: BB Biotech: Portfolio per Ende 2014 (07:00)

USA:
General Electric: Q4-Zahlen (12:30)
McDonald's: Q4-Zahlen (14:00)
Honeywell: Q4-Zahlen





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