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Ausgabe vom 06. Januar 2015


  • Weltgrößte Elektronikmesse bietet neue Zukunftschancen - Cui bono?
 

 

Weltgrößte Elektronikmesse bietet neue Zukunftschancen - Cui bono?

   

von Cindy Ullmann



edaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zunächst einmal wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben ein wunderbares neues Jahr mit viel Erfolg, Gesundheit und dem nötigen Quäntchen Glück.

Leider startet die Börse weniger fulminant, um nicht zu sagen bescheiden ins neue Jahr. Wie Ihnen meine Kollegin Martina Bisdorf ja gestern schon geschrieben hat, verunsicherte die mögliche Verabschiedung Griechenlands aus der Eurozone gestern viele Börsenteilnehmer. Aber auch der Ölpreis, der unter 50 Dollar/Fass fiel, ließ den sowieso schon technisch angeschlagenen DAX gestern um drei Prozentpunkte nach unten rutschen.


Bitte bewahren Sie Ruhe

Ich bitte Sie, wie immer in so einer Situation, die wir ja noch gut aus dem letzten Jahr kennen, die Nerven zu behalten und keine überstürzten Verkäufe zu tätigen. Denn auch letztes Jahr wurden die schlimmsten Krisen schnell von der Börse verdaut und die Kurse erholten sich wieder. So wird es auch dieses Mal sein.

Sie können sicher sein, dass die Chefredakteure unserer Börsenpublikationen
BÖRSEN-SPIEGEL, Smart Money Investor und 100%-DEPOT, Jürgen Schmitt, Cliff Michel und Dieter Wendt die aktuelle Situation sehr genau beobachten und sofort Eilmeldungen an Sie versenden, sobald Handlungsbedarf besteht.

„Cui bono?“ – Das ist hier die Frage

Gerade im Zusammenhang mit der Diskussion um Griechenland, muss ich immer wieder an die erstmals von Cicero verwendete Redewendung „Cui bono?“ („Wem nützt es?“) denken. Die Frage ist doch, wem es nützt, gerade jetzt so eine Diskussion anzustoßen? Wer würde nur von der Warnung eines Austritts profitieren? Wir werden es vielleicht nach den Wahlen in Griechenland erfahren?

Sie wissen, dass ich mich nur ungern vom Strudel der schlechten Nachrichten hinabreißen lasse. Daher geht mein Blick heute über den großen Teich nach Las Vegas. Hier startet die Elektronikmesse CES (Consumer Electronics Show).


Die weltgrößte Elektronikmesse öffnet ihre Tore in Las Vegas

Immerhin 3.000 Aussteller zeigen rund 20.000 Neuheiten. Die zwei großen Themen sind sicherlich die Vernetzung von Autos und Elektronik, die sogenannten Connected Cars sowie Wearables. Darunter versteht man Dinge, die man bestenfalls 24 Stunden am Körper trägt, z.B. Smart-Watches, Datenbrillen, aber auch Hörgerate. Sie sind der große Hoffnungsschimmer für Google, Samsung und Co. und sollen dem ansonsten stagnierenden Hightech-Markt neue Energie einhauchen.

Connected Cars und Wearables sind die Highlights…

Es scheint sogar so, als ob das Internet der Dinge vor gar nichts mehr halt machen würde. Jeder Alltagsgegenstand wird „connected“. So stellt das französische Unternehmen Parrot den ersten intelligenten Blumentopf vor, der selbst weiß, wann die Pflanze Wasser oder Dünger braucht. Auch per App hat man Zugriff auf die Steuerung und kann so bequem vom Urlaubsort aus dafür sorgen, dass es den Pflanzen gut geht.

… doch mittlerweile wird fast jeder Alltagsgegenstand vernetzt

Zurück zur Autoindustrie. Vor einigen Jahren war diese gar nicht auf der CES vertreten. Das hat sich schlagartig geändert, seitdem diese mit Hochdruck an vernetzten und selbstfahrenden Fahrzeugen arbeitet. Dabei ist die IT-Branche Partner und Rivale zugleich. So kündigte der südkoreanische Elektronikriese LG kurz vor CES-Beginn an, dass er 3D-Kameras für automatisiert fahrende Mercedes-Autos liefert. Zeitgleich wird Google mit seinen Ambitionen für selbstfahrende Autos als künftiger Rivale gehandelt.

Für die Autoindustrie ist die CES mittlerweile Pflichtveranstaltung

Gerade für die Autoindustrie wird die CES immer mehr zu einer Pflichtveranstaltung, und das, obwohl nur wenige Tage später die traditionell wichtigste amerikanische Automesse in Detroit stattfindet. So buhlen hier alle großen Autohersteller wie Daimler, BMW, Audi, Volkswagen, Ford und Toyota um Aufmerksamkeit.

Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzende des deutschen Daimler-Konzerns und sein Kollege Mark Fields vom amerikanischen Wettbewerber Ford sind zwei von fünf Keynote-Speakern. Dies zeigt, wie wichtig die Messe für Autoindustrie ist.


Auch Smartphone, Tablet und Fernseher dürfen nicht fehlen

Neben möglichen neuen Smartphones steht aber auch smarte Kleidung im Mittelpunkt der CES. Läufer können ihre Strecken und Gesundheitsdaten mithilfe smarter Textilien abchecken.

Natürlich kommen auf der weltgrößten Elektronikmesse auch die Fernseher nicht zu kurz. Marktführer Samsung flutet hier den Markt mit den hochauflösenden UHD-Geräten, die die vierfache Full-HD-Auflösung bieten. Allein im vergangenen Jahr hat das Unternehmen hierzulande 200.000 Geräte der neuen Generation verkauft. In Las Vegas werden die Koreaner neueste Riesen-TVs mit gebogeneren Displays vorstellen, die natürlich vernetzt - und zum Teil ebenfalls mit der Smartwatch bedient werden können.

Es wird spannend, welche Technologien dann auch wirklich vom Konsumenten angenommen werden.


Dieter Wendt setzt auf die erfolgversprechendsten High-Tech-Titel

Dieter Wendt, Chefredakteur vom 100%-DEPOT, macht es genau richtig und setzt auch in 2015 auf diese High-Tech-Titel. Einer seiner High-Flyer in 2014 war neben Apple sicher Intel. Auch auf der CES in Las Vegas punktet das Unternehmen mit einer neuen Prozessoren-Generation. Nicht umsonst ist Intel CEO Brian Krzanich einer der fünf Keynote-Speaker der diesjährigen Elektronik-Show in Las Vegas.

Sie wollen wissen, auf welche Hightech-Unternehmen Dieter Wendt in 2015 setzt, dann bestellen Sie jetzt das
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Ich wünsche Ihnen eine schöne erste Januarwoche.

Herzliche Grüße

Ihre

Cindy Ullmann

PS: Investmentlegende Bill Gross glaubt übrigens nicht an eine Zinswende in den USA. Der starke Dollar wird die Fed zum Umdenken zwingen, so seine Meinung. Wenn sich seine Meinung bestätigt, wäre dies ein gutes Zeichen für die Börsen.






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