Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 18. Dezember 2014


  • Entlastung an der Börse – Und in Ihrem Geldbeutel  

  •  Schenken Sie mit Herz, Verstand und Nachhaltigkeit

     

 

Entlastung an der Börse –
Und in Ihrem Geldbeutel  




von Martina Bisdorf
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

für freundliche Aussichten noch einmal kurz vor Weihnachten sorgte am Mittwochabend Fed-Chefin Janet Yellen mit ihrer Zinsentscheidung. Denn sie hat es mit der Zinserhöhung doch nicht so eilig wie von Analysten im Vorfeld befürchtet. So will die US-Notenbankchefin den Leitzins nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2015 erhöhen. Das sorgte sowohl an der amerikanischen als auch an der deutschen Börse für ein Aufatmen. Der DAX wird demzufolge heute mit mindestens 1% im Plus erwartet.

Aufatmen können vielleicht auch Sie noch einmal am Jahresende, wenn Sie nachschauen, inwieweit Ihre Kasse vom Staat entlastet werden könnte. Denn nicht selten haben wir hohe Aufwendungen für so genannte „außergewöhnliche Belastungen“, die wir gar nicht als solche wahrnehmen. Deshalb nachfolgend entscheidende Tipps, wie Sie hier Geld zurückbekommen können:


Was sind außergewöhnliche Belastungen?

Der Begriff der „außergewöhnlichen Belastungen“ ist im deutschen Steuersystem fest verankert, genauso wie die Oberbegriffe Sonderausgaben und Werbungskosten. Um dem Grundsatz der Gerechtigkeit und Gleichheit in Deutschland zu entsprechen, hat man im deutschen Steuerrecht die „außergewöhnlichen Belastungen“ (§ 33 EStG) verankert. Damit sollen die sogenannten Härtefälle finanziell abgefedert werden, die einem Steuerzahler z.B. durch hohe Krankheitskosten, Unterhalt oder Pflegekosten für sich oder ein Familienmitglied entstehen.

Diese Kosten lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen zum Teil in der Steuererklärung geltend machen. Die Definition für „außergewöhnliche Belastungen“ lautet offiziell: „Aufwendungen erwachsen dem Steuerpflichtigen zwangsläufig, wenn er sich ihnen aus rechtlichen, tatsächlichen oder sittlichen Gründen nicht entziehen kann.“

Da diese Formulierung recht schwammig ist und keine allgemein verbindliche Liste für sämtliche „außergewöhnlichen Belastungen“ vorliegt, sind nachstehend ein paar Bereiche aufgeführt, bei denen der § 33 EStG Anwendung findet und je nach Einkommen auch unterschiedlich finanziell angerechnet wird.


Sie werden sich wundern, was alles dazu zählt:

Da sind zunächst die Krankheitskosten: Arztkosten, Fahrtkosten, Zuzahlungen für Medikamente, sofern Ihre Krankenkasse diese Leistungen nicht übernimmt.

Das gilt auch für Pflege- und Pflegeheimkosten für die eigenen Eltern, sofern die Pflegeversicherung diese Leistungen nicht übernimmt.

Ebenso gelten im juristischen Bereich: Scheidungskosten, Unterhaltskosten sowie Kosten für Zivilprozesse.

Auch Augenoperationen, die eine Fehlsichtigkeit korrigieren, können geltend gemacht werden.

Und für Eltern wichtig: Ein Pauschalbetrag für Kosten für die Berufsausbildung des eigenen Kindes, wenn es volljährig ist, nicht zu Hause wohnt und Sie kein Kindergeld mehr bekommen.


So wird´s berechnet:

Da die Einkommen der Steuerzahler unterschiedlich sind, hat der Staat eine soziale Komponente in die steuerliche Berechnung mit eingeführt. Bekannt als „zumutbare Eigenbelastung“. Das Finanzamt berücksichtigt dabei die Höhe Ihres Jahreseinkommens, den Familienstand und die Anzahl der Kinder. Für jede Kombination gibt es eine bestimmte „zumutbare Eigenbelastung“, die je nach individueller Situation zu berechnen ist. Dabei kann Ihnen Ihr Steuerberater behilflich sein, er kennt die entsprechenden Prozentzahlen, die den jeweiligen Einkünften zugrunde gelegt werden.

Hier ein Beispiel:

Ehepaar Mustermann, beide berufstätig mit einem Kind, hat zusammen Einkünfte von 54.000 Euro im Jahr. Damit liegt die „zumutbare Eigenbelastung“ laut Steuertabelle bei 4%. Das bedeutet für die Mustermanns, dass von ihren Jahreseinkünften 2.160 Euro als Eigenanteil für ihre „außergewöhnlichen Belastungen“ berechnet werden. Wenn jetzt der Gesamtbetrag für die „außergewöhnlichen Belastungen“ über diesem Betrag liegt, kann jeder weitere Euro von der Steuer abgesetzt werden.

Also, es kann sich lohnen, jetzt zum Jahresende noch einmal genau Rückschau zu halten, um zu überprüfen, was Sie eventuell an „außergewöhnlichen Belastungen“ hatten. Wer weiß, vielleicht bleibt dann auch noch etwas übrig für das ein oder andere Zusatzgeschenk an Weihnachten.

Apropos Weihnachtsgeschenke, wie ich Ihnen gestern an dieser Stelle versprochen habe, habe ich heute einen ganz besonderen Tipp für Sie, falls Sie noch auf der Suche nach einem wertvollen und nachhaltigen Geschenk für Ihre Lieben sind.





Schenken Sie mit Herz, Verstand und Nachhaltigkeit 



Sie suchen vielleicht noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk für Ihre Kinder oder Ihre Enkel und wollen nicht schon wieder den berühmten Umschlag mit „nur Geld“ verschenken? Dann haben wir vielleicht das Passende für Sie: Den MS Global One

Das besondere Geschenk - Langfristig mit Sachwerten ein Vermögen aufbauen

Anfang November haben die Initiatoren Jürgen Schmitt, Chefredakteur BÖRSEN-SPIEGEL, und Cliff Michel, Chefredakteur Smart Money Investor, den Multi-Asset-Fonds MS Global One ins Leben gerufen.

Dieser Fonds, der auf dem Monitor Selected-Prinzip basiert, setzt in erster Linie auf Sachwerte, die im Gegensatz zu Geldwerten nicht beliebig, ja fast willkürlich produzierbar sind, sondern einen echten Gegenwert bzw. Nutzen liefern. Dazu zählen natürlich Edelmetalle wie Gold und Silber, die seit Menschengedenken als kostbare Tauschmittel bzw. „Währungen“ gelten.

Aber auch Industrierohstoffe wie Kupfer, Rohöl und Gas, Agrarrohstoffe bis hin zu Seltenen Erden befinden sich im Anlage-Universum. Nicht zuletzt setzt der MS Global One neben Edelmetallen und anderen Rohstoffen auf die besten Unternehmen der Welt, die unser Leben mit ihren Produkten und Dienstleistungen maßgeblich bereichern und deren Dividenden meist mehr bieten als jedes Sparbuch.

Viele begeisterte Leser haben sich hier bereits einen Platz gesichert. Doch für ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art ist es noch nicht zu spät.


Sie haben Fragen? - Melden Sie sich einfach bei uns!

Auf der Homepage www.js-capital.de finden Sie eine ausführliche Produkt-Broschüre mit allen Informationen zum MS Global One als E-Paper. Sehr gerne informieren wir Sie persönlich, wie, wo und zu welchen Konditionen Sie in den MS Global One invest
ieren können. Schreiben Sie dazu ganz einfach eine E-Mail an Fondsinitiator Cliff Michel: c.michel@js-capital.de.

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Familien im Namen der gesamten Redaktion ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und bedanke mich für Ihre Treue und Ihr Vertrauen. Wir sind im neuen Jahr wieder wie gewohnt für Sie da. Unseren nächsten Newsletter gibt es dann am Montag, 05. Januar 2015. Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut ins neue Jahr!

Herzliche Grüße

Ihre
Martina Bisdorf

PS: Das Bundesverfassungsgericht hat in Sachen Erbschaftssteuer entschieden: Die Ausnahmeregeln bei der Erbschaftsteuer bei der Übergabe von Familienunternehmen müssen weg bzw. wesentlich schärferen Regeln unterzogen werden. D.h. die Richter in Karlsruhe sorgen sich um die wachsende Ungleichheit zwischen Privatleuten und Firmen, lassen der Politik aber viel Zeit für eine Reform.

 




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