Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 16. Dezember 2014 


  • Ein kritischer Blick zurück  - Und ein optimistischer voraus

  • Verschenken Sie zu Weihnachten Nachhaltigkeit
         


Ein kritischer Blick zurück  -
Und ein optimistischer voraus



von Jürgen Schmitt
Herausgeber BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

so kurz vor Weihnachten ist es mir natürlich ein besonderes Bedürfnis, mich noch einmal persönlich bei Ihnen zu melden und Ihnen für Ihre Treue zu danken.

Ein unruhiges und wie ich finde sehr turbulentes Börsenjahr neigt sich dem Ende zu. Dieses Jahr zeigte sich einmal mehr, dass die Börse keine Einbahnstraße ist. Dies meine ich sowohl im positiven als auch im negativen Sinn. Fakt ist: Dieses Jahr lagen nicht nur unsere Nerven blank, sondern auch Ihre, denn so viele besorgte Anrufe wie in 2014 hatten wir selten hier in der Redaktion. Und das war auch gut so, denn Ihr Feedback gibt uns neue Impulse.


DAX knackte zweimal die 10.000er Marke

Doch fangen wir mit den positiven Ereignissen an: Im Juni knackte der Deutsche Leitindex DAX die 10.000er Marke das erste Mal in seiner 26jährigen Geschichte. Dies schaffte er Anfang Dezember noch ein zweites Mal. Dazwischen ging es heftig auf und ab, sodass wir Anleger uns freuen können, wenn der DAX am 31.12.2014 plus minus null schließt. Dennoch muss man solche Konsolidierungsphasen auch immer wieder als Chance sehen und nutzen.

US-Börsen erfreuen Anlegerherzen

Etwas positiver verlief die Entwicklung beim Dow Jones. Dieser erreichte Ende November zum ersten Mal ein neues Rekordhoch bei 17.863,81 Punkten. Insgesamt können Anleger hier wohl mit einem Plus von 4% rechnen. Wir werden sehen, was die nächsten Tage bringen.

Und auch der Technologie-Index Nasdaq kann sich über einen Zugewinn von 20% Plus in 2014 freuen. Es war also eine gute Entscheidung, in 2014 verstärkt auf Nasdaq-Titel zu setzen.


Das Jahr der Krisen machte auch den Indizes zu schaffen…

Wenn ich so zurückblicke, war das Jahr durch viele Krisen geprägt. Ich weiß nicht, wie es Ihnen erging, aber ich hatte das Gefühl, dass es einfach nicht aufhört: Ukraine-Krise, Ebola, Eroberungsfeldzüge der IS-Truppen, Syrien, um hier nur einige Krisenherde zu nennen. Dieses Stakkato an Großereignissen ging natürlich nicht ganz spurlos an den Märkten vorbei.

… und EZB-Chef Mario Draghi handelte

Doch immer, wenn die Märkte gerade wieder von einer neuen Krise erschüttert wurden, kam EZB-Chef Mario Draghi mit einer Nachricht um die Ecke. So senkte er die Zinsen in Euroland auf Rekordniveau, ließ Bankhäuser Negativzinsen für geparktes Geld zahlen und machte Andeutungen, bald noch ganz andere Maßnahmen zu ergreifen, wenn er die Deflation nicht in den Griff bekommen würde. Nach jeder seiner Verkündigungen zogen die Börsen an. So erlebten wir Anleger ein Wechselbad der Gefühle.

Die Börse glich einer wahren Achterbahnfahrt

Auch die US-Notenbank Fed sorgte für einigen Trubel. Schon im Mai 2013 hatte der damalige Fed-Chef Ben Bernanke angekündigt, die Anleihekäufe schrittweise zurückzufahren. Diese Aufgabe setzte seine Nachfolgerin Janet Yellen eins zu eins um. Ende Oktober 2014 lief das Programm der Anleihekäufe nun endgültig aus. Der befürchtete Kurseinbruch fiel jedoch erst einmal aus, weil die Zinsen weiter auf dem Niedrigniveau gehalten wurden.

2014 war auch das Jahr der Börsengänge

Aufgrund niedriger Zinsen und hoher Indexstände wagten 2014 immerhin 344 Unternehmen laut einer Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC) den Schritt aufs Börsenparkett. Das sind stolze 84% mehr als im Vorjahr. Der größte Börsengang der Geschichte war hier sicher der von Web-Gigant Alibaba mit einem Volumen von 25 Mrd. Dollar.

Was bleibt uns Anlegern auch übrig, als unser Geld in Unternehmen zu investieren, die häufig eine sehr viel höhere Dividendenrendite abwerfen als jedes Sparbuch. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber die Negativzinsen, die einige Banken dann an ihre Kunden in Form von Gebühren weitergaben, brachten bei mir das Fass zum Überlaufen.


Der fallende Ölpreis ist ein Kaufargument

Für viele Anleger überraschend war sicher der Rückgang des Ölpreises. Welches Spiel hier gespielt wird, werden wir wohl erst in einigen Jahren erfahren. Tatsache ist: Für uns hier in der Redaktion ist der fallende Ölpreis ein klares Kaufargument.

Fakt ist: Der fallende Ölpreis muss zurzeit als „offizielle“ Begründung herhalten, warum wir gerade wieder so einen Kurssturz erleben. Fallender Ölpreis bedeutet gleich schwache Weltkonjunktur.

Das ist in meinen Augen Unsinn. Denn der niedrige Ölpreis wird sich schon in den nächsten Wochen als Antriebsmotor und Konjunkturprogramm für die Weltwirtschaft erweisen.

Jeder Mensch und jedes Unternehmen verbraucht auf irgendeine Weise Energie. Wenn diese günstig ist, hat man logischerweise mehr Geld für andere Dinge zur Verfügung. Und noch etwas: Meiner Meinung nach wird der Ölpreis gerade politisch manipuliert. Wenn dieses Thema beendet ist, wird er sehr schnell wieder nach oben drehen.
 

Kein leichtes, aber ein gutes Börsenjahr 2015

Wir hier in der Redaktion sind überzeugt, dass auch 2015 kein leichtes aber dennoch ein gutes Börsenjahr werden wird (wenn es so einfach wäre, bräuchten Sie uns ja auch nicht). Wir stehen Ihnen jedenfalls wieder gerne mit unseren Börsenpublikationen BÖRSEN-SPIEGEL, Das 100%-DEPOT und Smart Money Investor zur Seite. Wenn Sie unsere Publikationen noch nicht kennen, ist jetzt die beste Zeit dafür, sie kennenzulernen.

Sind Sie auf der Suche nach einem sinnvollen Weihnachtsgeschenk?

Sie suchen vielleicht noch ein Weihnachtsgeschenk für Ihre Kinder oder sogar für Ihre Enkel und wollen nicht schon wieder „nur Geld“ verschenken? Dann habe ich vielleicht etwas für Sie: Den MS Global One





Verschenken Sie zu Weihnachten Nachhaltigkeit



Langfristig mit Sachwerten ein Vermögen aufbauen

Anfang November haben wir den Multi-Asset-Fonds ins Leben gerufen. Der MS Global One setzt in erster Linie auf Sachwerte, die im Gegensatz zu Geldwerten nicht beliebig, ja fast willkürlich produzierbar sind, sondern einen echten Gegenwert bzw. Nutzen liefern. Dazu zählen natürlich Edelmetalle wie Gold und Silber, die seit Menschengedenken als kostbare Tauschmittel bzw. „Währungen“ gelten.

Aber auch Industrierohstoffe wie Kupfer, Rohöl und Gas, Agrarrohstoffe bis hin zu Seltenen Erden befinden sich im Anlage-Universum. Nicht zuletzt setzen wir neben Edelmetallen und anderen Rohstoffen auch auf die besten Unternehmen weltweit, die unser Leben mit ihren Produkten und Dienstleistungen maßgeblich bereichern.

Viele begeisterte Leser haben sich hier bereits einen Platz gesichert. Doch für ein Weihnachtsgeschenk ist es noch nicht zu spät.


Sie haben Fragen? Melden Sie sich einfach bei uns

Auf der Homepage www.js-capital.de finden Sie eine ausführliche Produkt-Broschüre mit allen Informationen zum MS Global One als E-Paper. Sehr gerne informieren wir Sie persönlich, wie, wo und zu welchen Konditionen Sie in den MS Global One investieren können. Rufen Sie dazu ganz einfach meinen geschätzten Kollegen Cliff Michel unter 0661/480-499-20 an oder schreiben Sie ihm eine E-Mail: c.michel@js-capital.de.

Jetzt bleibt mir nur noch, Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr zu wünschen!

Bleiben Sie uns treu und freuen Sie sich auf eine neues, spannendes und gutes Börsenjahr.

Herzliche Grüße

Ihr
Jürgen Schmitt
Chefredakteur BÖRSEN-SPIEGEL

PS: Warren Buffett greift übrigens im Energiesektor schon wieder antizyklisch zu. Die lebende Investmentlegende ist bekannt für ihren Spürsinn. Auch wir stehen hier schon wieder in den Startlöchern.




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