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Ausgabe vom 09. Dezember 2014


  • Während Europa sparen muss, gehen die Unternehmen auf Einkaufstour

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Während Europa sparen muss, gehen die Unternehmen auf Einkaufstour


von Dieter Wendt    
Chefredakteur 100%-DEPOT         FacebookLike   TwitterFollow 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

gestern noch tagten die EU-Finanzminister in Brüssel. In erster Linie ging es um die Kontrolle der Budgets der Eurostaaten für das kommende Jahr sowie den Abschluss und eine mögliche Verlängerung des Rettungsprogramms für Griechenland.

Griechenland vermeldet für 2015 einen ausgeglichenen Haushalt

Apropos Griechenland. In der Tat gibt es positive Nachrichten aus Athen. Denn das griechische Parlament hat für 2015 den ersten ausgeglichenen Haushalt seit Jahrzehnten verabschiedet. Athen geht sogar von 3% Primärüberschuss aus und rechnet zudem mit einem Wirtschaftswachstum von 2,9%. Die Arbeitslosenquote soll von 24,8 auf 22,6% zurückgehen und der Schuldenstand um mehr als 6% auf 171% vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) sinken.

Alles gut, sagen Sie. Nicht ganz. Denn die Troika traut den Zahlen nicht. Ihren Angaben zufolge fehlen im griechischen Staatshaushalt Einnahmen in Höhe von 2 bis 3 Mrd. Euro, um die von Athen angestrebten Budgetziele zu erreichen. Noch sind die Auflagen für das aktuelle Hilfsprogramm also nicht erfüllt.

Dabei wollte der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras sich und seinen Griechen ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk machen. Sein Plan war es, der im ganzen Land verabscheuten Troika „adieu“ zu sagen, um das Land wieder auf eigene Füßen zu stellen und sich selbst als Spitzenkandidat bei den anstehenden Neuwahlen zu präsentieren.


Troika ist skeptisch und verlängert Hilfsprogramm um zwei Monate

Doch leider hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn die Troika ist skeptisch, was die optimistischen Zahlen der Griechen angeht und hat das Hilfsprogramm einfach um zwei weitere Monate verlängert.

Frankreich und Italien rutschen immer stärker ins Minus

Während die Griechen langsam wieder gesunden, rutschen andere Euroländer immer mehr ab. Frankreich und Italien heißen die Sorgenkinder. So wurde beschlossen, beiden Schuldenstaaten bis März nächsten Jahres einen Aufschub zur Erfüllung ihrer Spar- und Reformziele zu gewähren.

Italiens Staatsanleihen fast schon auf Ramschniveau

Dieser Tage hat die Rating-Agentur Standard & Poor´s die Kreditwürdigkeit Italiens abgestuft und nur noch mit BBB- bewertet. Wenn es weiter bergab geht mit Italien, befinden sich dessen Staatsanleihen nur noch auf Ramschniveau. 

Freude für uns Anleger - Finanztransaktionssteuer auf nächstes Jahr verschoben

Auch das Thema Finanztransaktionssteuer, das eigentlich bis Ende des Jahres beschlossen sein sollte, kam nicht richtig zum Zuge. Grund waren die zahlreichen eingereichten Ausnahmeregeln der EU-Staaten, um ihre Bankhäuser zu schonen. Nachdem man sich nicht mal auf eine Finanztransaktionssteuer „light“ einigen konnte, wurde diese erst einmal vertagt. Das freut uns Anleger natürlich.

Fazit des Treffens der EU-Finanzminister: Im Gegensatz zu den Vorjahren wurden alle wichtigen Entscheidungen aufs nächste Jahr verschoben. Aber, wie sagt man so schön: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!


Europa muss sparen, aber die Unternehmen gehen auf Einkaufstour

Da sieht es in der Unternehmenswelt doch ganz anders aus. Hier brodelt es im Bereich Mergers & Acquisitions so kurz vor Weihnachten ganz gewaltig.

Unter Mergers & Acquisitions versteht man Unternehmensfusionen und –käufe. Firmen kaufen andere, im besten Fall Konkurrenten, auf oder verschmelzen mit ihnen, um beispielsweise Kosten zu sparen und eine größere Marktmacht gegenüber anderen Konkurrenten zu erzielen.

Im Laufe des Jahres haben die M&A-Aktivitäten in Deutschland, aber auch in den USA, stark zugenommen und befinden sich jetzt wieder auf einem Niveau wie in 2008. So legte der ZEW-ZEPHYR M&A-Index, der diese Aktivitäten abbildet, innerhalb eines Jahres um 75% zu. Zu diesem Ergebnis kommen Untersuchungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Welche hohe Schlagzahl hier bereits herrscht, zeigt die Praxis:


Wenn zwei Dickschiffe fusionieren, entsteht ein Megakonzern -
Die Aktionäre freut es


Denn wenn alles gut geht, entsteht hier der Megakonzern der Immobilienbranche. So hat der Immobilienkonzern Gagfah bereits Anfang Dezember den Wunsch geäußert, mit der Deutschen Annington zu fusionieren. Gelingt der Zusammenschluss, ist das neue Unternehmen für mehr als 350.000 Mietwohnungen verantwortlich und damit der größte Immobilienkonzern Deutschlands.




Unser besonderes Weihnachtsschmankerl für Sie –
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Doch es gibt noch viele weitere Beispiele. Wie Sie vielleicht wissen, lassen Unternehmensübernahmen und Fusionen meist die Kurse explodieren. Daher kann sich so ein Investment für Sie als Anleger doppelt lohnen. Schön, wenn Sie diese Werte in Ihrem Depot haben.

Fusion von TUI und TUI-Travel sorgt für Kursfeuerwerk

Schon im Juni dieses Jahres hatte TUI-Konzernchef Friedrich Joussen verkündet, dass sich sein Unternehmen mit der britischen Tochtergesellschaft TUI-Travel zusammenschließen will, um Ungleichgewichte in der Konzernstruktur zu beseitigen. Gesagt, getan.

16% Plus in einer Woche - Meine Leser können sich freuen

Die Fusion von TUI und TUI Travel soll bereits morgen abgeschlossen sein und sorgte schon letzte Woche für wahre Kursprünge. Die Aktien beider Unternehmen schossen im Durchschnitt um 4% nach oben. Gut, dass wir im 100%-Depot Ende November frühzeitig eingestiegen sind. Denn dieser Sprung katapultierte unser Mini-Long-Zertifikat innerhalb von einer Woche um sage und schreibe 16% nach oben.

Nicht ärgern, an der Börse ergeben sich ständig neue Chancen – Sie müssen Sie nur nutzen

Aber ärgern Sie sich bitte nicht, wenn Sie bei diesem Deal nicht dabei gewesen sind und den Kurssprung verpasst haben, denn an der Börse ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten.
Denn schon in der heutigen Ausgabe des 100%-DEPOT präsentiere ich Ihnen so ein besonderes Weihnachtsschmankerl. Nur so viel: Es handelt sich ebenfalls um eine Unternehmensübernahme. Die dieses Mal aber in einen richtigen Machtkampf auszuarten scheint.

Einer der Hauptaktionäre hat bereits eine Offerte an die Aktionäre gesendet, deren Annahmefrist noch bis zum 22.12.2014 besteht. Aber jetzt kommt es: Der amtierende Vorstandsvorsitzende und ebenfalls Hauptaktionär des Unternehmens schlägt zurück. Er findet die „Offerte bescheiden“ und warnt andere Aktionäre davor, auch nur ein Stück aus der Hand zu geben, denn seiner Meinung nach sei das Unternehmen viel mehr wert. Schon ist er auf der Suche nach einem finanzstarken Partner.


Wenn zwei sich streiten, freut sich Ihr Depot

Noch ist also alles bei dem oben beschriebenen Unternehmen offen und Sie haben die Gelegenheit, jetzt noch günstig einzusteigen. Bestellen Sie jetzt das 100%-DEPOT zum günstigen Kennenlernpreis von 79 Euro (anstatt 199 Euro) für 3 Monate und erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des 100%-DEPOT, welches Unternehmen Teil einer wahren Übernahmeschlacht ist. Ich bin sicher, dass hier noch sehr viel mehr geht.

Herzliche Grüße

Ihr
Dieter Wendt
Chefredakteur 100%-DEPOT

PS: Wussten Sie eigentlich, dass die vier US-amerikanischen Internet-Giganten Facebook, Google, Amazon und Apple zusammen mehr wert sind als die 30 deutschen DAX-Unternehmen zusammen? Welches Unternehmen gerade mein Top-Favorit ist, erfahren Sie im 100%-DEPOT.
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