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Ausgabe vom 04. Dezember 2014


  • Hohe Schwankungen am Markt sowie im Geldbeutel – Warum ein Vergleich stets lohnt

  • Zitat der Woche



 


Hohe Schwankungen am Markt sowie im Geldbeutel –
Warum ein Vergleich stets lohnt 





von Martina Bisdorf
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nach seinem kurzen Ausflug über die 10.000er-Marke am Dienstag könnte der DAX es heute noch einnmal versuchen - und dann sein Allzeithoch in Angriff nehmen. Die heutige Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte die Börse beflügeln. Die Analysten erwarten keine Richtungsänderung und keine Überraschungen von Seiten des EZB-Chefs Mario Draghi. Er wird wohl erwartungsgemäß an seiner lockeren Geldpolitik festhalten. Und gerade das hat die Anleger im Vorfeld der Ergebnisse zur Kauffreude angeregt. So hat der deutsche Leitindex heute Früh zeitweise schon den Sprung über die 10.000 Zähler genommen.

Genauso sprunghaft, wie es in diesem Jahr im wahrsten Sinne des Wortes an der Börse zugegangen ist und auch noch zugehen wird, so unterschiedlich können auch die privaten Ausgaben aus der Haushaltskasse ausfallen. Doch hierauf haben wir mehr Einfluss, als viele Menschen glauben. Deshalb will ich Sie heute dazu anregen, am Jahresende mal den ganz privaten Haushaltscheck bei sich vorzunehmen. Manche von Ihnen werden am Ende vielleicht staunen, was sie hier verändern und verbessern können.

Um das „leidige“ Thema der unsicheren Rente, das ich Ihnen für heute angekündigt hatte, wird sich dann morgen mein Kollege Cliff Michel kümmern. Nach dem interessanten Interview mit Jürgen Schmitt im gestrigen BÖRSEN-SPIEGELdaily, in dem er Ihnen seinen neuen Multi-Asset-Fonds MS Global One vorgestellt hat, will ich Ihnen lieber noch ein paar Tipps geben, wo Sie zum Jahresende noch etwas einsparen können, um Ihr Geld, gerade in solchen volatilen Zeiten, sinnvoller an anderer Stelle zu investieren. Denn die erwarteten Rentenkürzungen werden uns nicht davonlaufen… Und das bedeutet für unseren nachhaltigen Vermögensaufbau schlicht und ergreifend: Er wird wichtiger denn je. Deshalb ermuntere ich Sie:


Machen Sie den Check – Es sollte sich lohnen

Jeder hat sie, die Ausgaben für den monatlichen Lebensbedarf. Da sind zum einen die Kosten für das Wohnen, oder die Ausgaben für ein Kraftfahrzeug. Aber auch die Aufwendungen für Telefon oder Versicherungen gehören oft zu den Belastungen, die das monatliche Einkommen schmälern.

Da stellt sich schon die Frage: „Zahle ich bei diesen Ausgaben zu viel und wo habe ich eventuell Einsparungspotenzial?“ Durch die Nichtwissen- und Bequemlichkeitsmentalität vieler Menschen wird hier sprichwörtlich „viel Geld unnütz durch den Schornstein geblasen“. Dabei ist es heutzutage durch das World Wide Web ganz einfach einmal zu überprüfen, wo Sie mit Ihren Kosten stehen.

Denn im Internet gibt es seit einiger Zeit verschiedene Preisportale, über die Sie ganz bequem Preisvergleiche anstellen können. Manche Preisvergleiche sind nicht lohnenswert, aber bei manchen ist der sich ergebende Spareffekt erheblich.

An dieser Stelle mache ich Sie der guten Form halber darauf aufmerksam, dass es sich nachstehend keinesfalls um eine Werbung für die entsprechenden Internet-Portale handelt. Ich will Ihnen nur ein paar Beispiele an die Hand geben und Sie informieren, wo Sie sich schlau machen können. Darüber hinaus bietet das Internet ja Dutzende guter Informationsmöglichkeiten an.


Gas – Auch Anbieter-Pipelines sind gut gefüllt

Seit 2006 haben Gaskunden die Möglichkeit, ihren Anbieter frei zu wählen. Durch diese Maßnahme sind die Lieferanten wegen der Konkurrenz am Markt gezwungen, ihre Preise niedrig zu halten und der Kunde kann sich den für ihn preiswertesten Anbieter aussuchen. Hier bieten sich als mögliche Vergleichsportale beispielsweise check24.de,verivox.de und toptarif.de an.

Heizöl – Glücksgefühle an der Tankstelle werden nicht ewig anhalten

Wer Öl tanken muss für Heizung oder Warmwasser, der kann – auch bei den augenblicklich sehr niedrigen Rohölpreisen - durch die Vergleichsmöglichkeit im Internet bis zu 50% einsparen. Aber nicht alle Portale zeigen gleich gute Ergebnisse. Hier haben mein Team und ich für Sie herausgefiltert: z.B. heizoel24.de, esyoil.com oder brennstoffboerse.de, die auf uns einen informativen Eindruck machen.

Strom – Energie und Geld sparen

Wir Verbraucher sind gezwungen, für Licht, Kochen, Waschen etc. immer mehr Geld auszugeben. Schließlich müssen wir auch abends, wenn es früh dunkel wird, etwas sehen, möglichst einmal am Tag etwas Warmes essen und regelmäßig unsere Kleidung reinigen.

Durch die Untersuchung eines Vergleichsportals haben in 2013 die Stromhaushalte, die über dieses Portal ihren Anbieter gewechselt haben, eine Kosteneinsparung von immerhin 211 Euro per anno gegenüber dem vorherigen Anbieter erzielt. Hier bieten sich die Portale verivox.de, check24.de oder toptarif.de an.


Telefon und Internet – Kommunikation unter die Lupe nehmen

Sowohl die Telekommunikation als auch das Internet haben heute einen wichtigen Platz in unserem Leben eingenommen. Sie sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die vielen Anbieter und die verschiedenen Tarifmodelle machen es einem allerdings nicht gerade leicht, den günstigsten Anbieter zu finden. Mal ehrlich, blicken Sie immer durch bei den ganzen Angeboten mit Zusatz-Flatrates, so und so viel mehr Bits und Bytes und unterschiedlichen Vertragsbindungen? Ich jedenfalls nicht.

Da der Markt ständig in Bewegung ist und die Angebote fast täglich wechseln, sollte man die Preise dennoch öfter überprüfen. Denn was heute noch als billig gilt, kann morgen schon zu teuer sein. Hier sind dann wirklich Vergleichsportale wie verivox.de, schlaubi.de, check24.de auch für weniger „begabte Durchblicker" äußerst hilfreich.


Handy – Bleiben Sie flexibel

Eine günstige Handy-Internet-Flatrate ist in der heutigen Zeit fast so viel wert, wie es bei einem Festanschluss der Fall ist. Denn wir haben durch Tablets und Smartphones in den letzten Jahren viele neue Möglichkeiten bekommen, die beim Zugang in das Internet auch eine wichtige Rolle spielen.

Das Angebot ist so groß und verschiedenartig, dass auch hier eigentlich nur ein Vergleich über ein Preisportal Licht in das Dunkel bringen kann. Selbst an der Supermarktkasse kann man bei einem Anbieter abschließen. Hier sind wir auf Portale wie verivox.de, check24.de oder smartchecker.de gestoßen, die Expertenrat liefern.


Kfz-Versicherung – Damit das Auto nicht zum Geldfresser wird

Ebenfalls in fast jedem Haushalt ein „notwendiges Übel“: Geldfresser Auto. Abgesehen von den anfallenden Spritkosten, die schließlich nicht immer so paradiesisch niedrig bleiben werden wie gerade jetzt, schlägt die Unterhaltung unseres Vehikels meist kräftig zu Buche.

Hier ist der 30. November immer der Stichtag, um durch eine ordentliche Kündigung zu einer günstigeren Versicherung wechseln zu können. Denn die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Jahresende. Danach ist nur eine außerordentliche Kündigung z.B. bei Vertragsänderung oder Fahrzeugwechsel möglich. Aber auch zwischendurch lohnt sich mal ein Vergleich, um zu sehen, welche Ersparnisse bei einem Wechsel entstehen würden. Hier bieten sich die Plattformen check24.de, verivox.de oder nafiauto.de an.


Unser Resumée

Es gibt unzählige Produkte, die man im Internet einem Preisvergleich unterziehen kann, darunter auch einige sehr ausgefallene. Im Prinzip kann man fast alles vergleichen. Bei einem Preisvergleich sollte man aber immer mehrere Portale nutzen, um zu einer gewissen Objektivität zu gelangen. Die Zeitschrift ÖKO-TEST äußerte sich sehr treffend zu den Online-Vergleichsportalen: „Sie  sind nicht das Gelbe vom Ei, doch ohne sie ist es auch nicht wirklich besser.“

Dieser Meinung können wir uns nach unserem Vergleichsportal-Check bedenkenlos anschließen. Denn das Einholen verschiedener Meinungen und Informationen bringt uns schließlich in allen Lebenslagen weiter – um uns letztendlich dann unsere ganz persönliche Meinung zu bilden.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Meinungs – und Vermögensbildung.

Herzliche Grüße

Ihre
Martina Bisdorf

PS: Weiter für Glücksgefühle an der Tankstelle dürfte die heutige Meldung des Wall Street Journal unter Berufung auf Insiderkreise zum Thema Ölpreis sorgen: Demnach stellt sich Saudi-Arabien darauf ein, dass der Rohölpreis um weitere zehn Dollar je Barrel (159 Liter) fallen könnte. Der größte Produzent der Organisation erdölexportierender Staaten (Opec) gehe davon aus, dass sich der Preis bei 60 Dollar stabilisieren werde. Trotzdem - oder jetzt gerade - dürfte sich ein Preisvergleich lohnen.






Zitat der Woche


„Ich verrate Ihnen kein Geheimnis, dass wenn es einige neue Ölfunde gab, ich ihnen gesagt habe, nein, lasst es im Boden, mit der Gnade Gottes, unsere Kinder werden es brauchen.“

King Abdullah von Saudi Arabien (2008) zum achtsamen Umgang mit Rohstoffen, was die Opec augenblicklich nicht zu interessieren scheint…





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