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Ausgabe vom 18. November 2014


  • Offene Worte zu Ihrem Vermögensmanagement -
    Wie Sie der Negativzinsfalle jetzt entgehen     

     

 


Offene Worte zu Ihrem Vermögensmanagement -
Wie Sie der Negativzinsfalle jetzt entgehen
   

von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

immer montags erscheint ja ein großes deutsches Wochenmagazin. Normalerweise konzentriere ich mich auf die Inhalte, aber beim gestrigen Stöbern fielen mir gleich zwei ganzseitige Anzeigen zum Thema Sparen ins Auge. Die eine nutzte den Slogan: „Offene Worte zum Vermögensmanagement: Sparen können Sie sich oft sparen…“ und die andere etwas länger: „Wir sind Weltmeister im Fußball und der Herzen…  und wir haben mit 5,2 Billionen Euro so viel Geldvermögen wie nie. Nur eins bereitet uns Kopfschmerzen: die anhaltend niedrigen Zinsen…“

Sparen lohnt sich nicht – Das ist Fakt

Klare Aussage dieser beiden Anzeigen, die auch unsere Meinung unterstreicht: „Wer spart, ist selbst schuld.“ Das ist leider wahr und wir hier in der Redaktion prangern diesen Missstand schon länger an. Anscheinend wird dieser Tenor inzwischen auch in Bankhäusern offen diskutiert. Doch von Anfang an:

Wie Sie wissen, tendieren dank der Notenbank-Helden Janet Yellen, Mario Draghi und Co. Zinssätze zurzeit nur noch um die Nullmarke. Die Hauskäufer unter Ihnen freut es. So günstig wie heute waren Kredite selten. Der Sparer aber guckt dumm aus der Wäsche.


Das ist erst der Anfang der Enteignungsspirale

Doch das ist erst der Anfang der Enteignungsspirale. Denn mit der vorletzten Zinssenkung hat EZB-Notenbankchef Mario Draghi auch die Negativzinsen eingeführt. Das bedeutet, Banken, die ihr Geld bei den Notenbanken parken, müssen dafür Zinsen zahlen. Seit Anfang September senkte die Zentralbank den Einlagesatz sogar von 0,1% noch weiter auf minus 0,2%. Und Sie glauben doch wohl selbst nicht, dass die Banken diese Negativzinsen nicht eins zu eins an ihre Kunden weitergeben werden.

Negativzinsen: Die Banken wollen Ihr Geld nicht

Bisher wurde jedoch kräftig dementiert. Doch pünktlich zum Weltspartag Ende Oktober verkündete die bis dahin recht unbekannte thüringische Skat-Bank als erste deutsche Bank die Erhebung eines solchen negativen Einlagenzinses in Höhe von 0,25% bei einem Sparguthaben von 500.000 Euro. Allerdings nur, wenn das Gesamtguthaben 3 Mio. Euro überschreitet, wie inzwischen konkretisiert wurde.

Nun höre ich Sie schon schreien, dass es sich ja nur um eine Bank handeln würde, die zu so einem Schritt greifen würde und es sich um ein Sparvermögen handele, dass Otto-Normalverbraucher wohl nicht auf seinem Konto hätte. Ja richtig, aber … und dieses „Aber“ hat es in sich:


Bundesverband deutscher Banken schließt eine Belastung der Sparer nicht mehr aus

Denn letzte Woche verkündete der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, in seiner Rolle als Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken: „Jedes einzelne Institut muss sich mit dem Thema auseinandersetzen." Um gleich anzuführen, dass er sich sicher sei, dass alle Banken „sehr verantwortungsvoll" mit dem Thema umgehen würden. Tatsache ist, die Banken wollen das Geld ihrer Kunden nicht mehr. Einfach, weil sie es nicht mehr gewinnbringend anlegen können. Da stellt sich die Frage: Welche Alternativen gibt es für Sie als Anleger?

Sie müssen genau jetzt handeln, sonst sieht es mau aus im Alter

Ob nun Null- oder Negativzins? Geld, das auf Giro- oder Terminkonten geparkt wird, verliert real an Wert. Es ist ein politisches Drama, dass der Staat die Altersvorsorge mit Aktien und Aktienfonds nicht mehr fördert, sondern sie im Gegenteil erschwert und verkompliziert.

Schichten Sie Ihr Sparvermögen daher jetzt in Aktien um. Denn, wenn Sie uns bisher nicht geglaubt haben, dann wird es jetzt höchste Zeit für Sie. Sonst ist es um Ihre Altersvorsorge schlimm bestellt.

Ja, sagen Sie jetzt, alles gut und schön, aber Aktien sind doch auch nicht sicher. Damit kann ich genauso gut mein Geld verlieren. Ich muss zugeben, Sie haben Recht. Auch Aktien kennen nicht immer nur eine Richtung. Doch es gibt einige schlagkräftige Argumente, die für weiter steigende Aktienkurse sprechen:


  • 1. Der Anlagenotstand verschärft sich immer mehr, was natürlich wiederum für Aktien und Sachwerte-Investments spricht.
  • 2. Versicherungen und Pensionsfonds gehen wieder vermehrt ins Risiko und suchen händeringend nach Investmentmöglichkeiten in diesen Bereichen.
  • 3. Notenbanken fluten die Märkte mit Geld. Zuletzt geschehen in Japan. Und Sie können sicher sein, EZB-Chef Draghi wird auch bald wieder zuschlagen.


Dies alles kann die Kurse nur nach oben treiben. Nicht zu vergessen die Jahresendrally. Deshalb wagen Sie den Schritt mit uns und investieren Sie Ihr Geld jetzt in ausgewählte rentable und solide Kapitalanlagen, deren Dividenden allein schon jedes Sparbuch um Weiten schlagen.

Sie können noch heute in eine sorglose Zukunft starten

Cliff Michel, Chefredakteur des Smart Money Investor beschäftigt sich nächste Woche in seiner Ausgabe genau mit diesem Thema. Freuen Sie sich auf die kommende Ausgabe. Hier erfahren Sie, wie Sie sich vor den Repressalien schützen und trotz aller Widrigkeiten gut für Ihr Alter vorsorgen. Jetzt der Negativzinsfalle entkommen und Cliff Michels Smart Money Investor 30 Tage kostenlos testen.

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Bereits in seiner letzten Ausgabe des Smart Money Investor hat Cliff Michel vor dem Beginn eines „langen Enteignungsprozesses“ für Sparer gewarnt. Dies sei ein „Wahnsinn“, der offensichtlich stillschweigend von der Bevölkerung akzeptiert werde. Diese gehe zwar zum Schutz von Fledermäusen auf die Straße, habe jedoch scheinbar keine Einwände gegen die Zwangsenteignung, so Cliff Michel weiter.
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