Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 21. Oktober 2014


  • Kaffee ist belebend - Auch für Ihr Depot   
     

 


Kaffee ist belebend - Auch für Ihr Depot
   

von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

diese Schaukelbörsen können einen ganz schön verrückt machen. Jeden Tag gehen neue Hiobsbotschaften durch die Medien. Ebola, Ukraine, IS, die Krisen wollen dieses Jahr einfach kein Ende finden. Fragen Sie sich auch, wie das Jahr enden wird? In was soll man jetzt noch investieren?

Die Aktienmärkte sind gerade im Korrekturmodus, die Zinsen tendieren gegen null und sogar Gold und Öl gehen in den Keller. Was also tun? In solchen Momenten atme ich tief durch und gönne mir erst einmal ein schöne Tasse Kaffee. Da sieht die Welt doch gleich viel besser aus. Das sind meine Auszeiten vom Alltag. Gerade, wenn es hier in der Redaktion wieder einmal hoch her geht.


Was gibt es Schöneres als eine Tasse Kaffee?

Und damit wären wir auch schon mitten im Thema. Während sich nämlich die meisten Investments wie oben beschrieben erst einmal auf dem Weg Richtung Süden befinden, klettert das schwarze Gold, wie der Kaffee auch genannt wird, von einem Hoch zum nächsten.

Kaffee erobert die Welt:

Doch werfen wir zunächst einen Blick in die Geschichte. Laut einer Erzählung aus dem 16. Jahrhundert ließen Hirten aus dem Königreich Kaffa (das heutige Äthiopien) ihre Ziegen auf einer Weide grasen. Einige der Ziegen aßen von einem Strauch mit weißen Blüten und roten Beeren und galoppierten dann die ganze Nacht putzmunter über die Wiese. Die Hirten beschwerten sich über diese Pflanze beim nahegelegenen Kloster. Was einen der Mönche dazu bewegte, die Frucht selbst zu probieren. Und siehe da, auch bei ihm entfaltete sich die belebende Wirkung. 


Äthiopische Ziegen entdecken im 9. Jahrhundert den Kaffee...

Fortan gossen sich die Mönche die Beeren mit heißem Wasser auf, um auch noch nachts miteinander reden oder beten zu können. Nur einer der Mönche mochte die Beeren nicht und warf sie ins Feuer. So entstand vermutlich die erste Röstung. Die Entdeckung des Kaffees wurde auf das 9. Jahrhundert datiert. So ist es jedenfalls in den Geschichten überliefert.

Im 14. Jahrhundert gelangte der Kaffee durch Sklavenhändler von Äthiopien nach Arabien. Arabien baute das erste Kaffee-Monopol auf. Handelszentrum war die Hafenstadt Mocha, auch Mokka genannt. Sie liegt im heutigen Jemen.


… und Bremens Pfeffersäcke eröffnen 1673 das erste Kaffeehaus

Im 16. Jahrhundert erreichte der Kaffee die Türkei, von wo aus er seinen Siegeszug über ganz Europa antrat. Bereits 1673 wurde das erste deutsche Kaffeehaus in Bremen eröffnet. Dieses Getränk konnte sich aber nicht jeder leisten, es war einfach zu teuer.

88% Plus mit Kaffee – Das Leben kann so einfach sein

Welche belebende Wirkung der Kaffee zurzeit auf die Depots hat, können Sie sehr schön in der aktuellen Ausgabe des Smart Money Investor sehen. 88% Plus innerhalb eines Jahres hat Cliff Michel, Chefredakteur des Smart Money Investor, bereits seinen Lesern mit seiner Kaffee-Empfehlung ins Depot gespült. Das gute am Kaffee ist nämlich, dass er sich weitestgehend unkorreliert zum Aktienmarkt verhält.

Besonders stark im Preis angestiegen ist die Sorte Arabica. Während man noch vor einem Jahr nicht viel mehr als einen Dollar bezahlte, kostet das Pfund Arabica an den Futures-Märkten zurzeit 2,20 Dollar. Und damit ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.


Die Dürre in Brasilien katapultiert den Kaffeepreis nach oben

Verantwortlich für den hohen Preis ist die Dürre in Brasilien. Das macht sich bemerkbar, denn Brasilien ist der größte Kaffee-Exporteur weltweit. Auch ein Frost Anfang des Jahres machte den Kaffeepflanzen zu schaffen. Momentan erlebt Brasilien eine der schlimmsten Dürren der letzten Jahrzehnte und die Kaffeepflanze befindet sich gerade in der Wachstumsphase, in der sich die eigentlichen Bohnen ausbilden. So werden nur sehr wenige und sehr kleine Früchte geerntet. Allein in Brasilien sind Ernterückgänge in Höhe von 15% zu beklagen.

Für 2015 sieht es noch dramatischer aus

Hier rechnet man nur noch mit Kaffee-Ernten in Höhe von 40 Mio. Kaffee-Säcken. So tief war die Ernte das letzte Mal im Jahr 2009 gefallen. Der Kaffeepreis schnellte damals auf 3 Dollar nach oben. Ein ähnliches Szenario sei dieses Mal wieder möglich, sagen Experten. Neue Kaffee-Pflanzen brauchen nämlich bis zu drei Jahre, bis sie endlich Früchte tragen.

Demgegenüber steht eine starke Nachfrage. Kaffee erlebt zurzeit ein richtiges Revival. Denn in den letzten Jahren hat die eintönige Kaffeebar-Landschaft eine überaus erfreuliche Entwicklung durchlebt. Immer mehr Cafés, die Wert auf hochwertigen Kaffee und eine sorgfältige Zubereitung legen, sprossen aus dem Boden.


Die chinesische Mittelschicht entdeckt den Kaffee

Besonders in China findet der Kaffee immer mehr Anhänger. Die Mittelschicht kauft immer mehr höherwertige Lebensmittel und hierzu gehört nun mal auch der Kaffee. Weltweit rechnet man daher in 2015 mit einer Nachfrage in Höhe von mehr als 5 Mio. Tonnen.

Dabei spielt der Preis keine Rolle

Güter wie Kaffee werden auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten weiter gekauft und ihre Nachfrage gehe nur in geringerem Maße zurück, da sie für die meisten Verbraucher erschwinglich blieben, sagen Wirtschaftsexperten.

Setzen Sie also im doppelten Sinne auf die anregende Wirkung von Kaffee.
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Ich mache mir jetzt erst einmal eine schöne Tasse Kaffee.

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Neben dem Kaffee-Investment hat
Cliff Michel noch andere Investments auf dem Schirm. Erfahren Sie jetzt, mit welchen 5 Top-Aktien Sie der Korrektur an den Finanzmärkten ein Schnippchen schlagen. Mit diesen „Bulldozer“-Aktien werden Sie in den kommenden Jahren attraktive Kursgewinne und solide Dividenden einfahren. Sehen Sie die Krise als Chance. Fordern Sie noch heute den Smart Money Investor 30 Tage kostenlos zum Test an.



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