Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 17. Oktober 2014


  • Warren Buffett, der größte Investor aller Zeiten, kauft schon wieder  
     

 


Warren Buffett, der größte Investor aller Zeiten, kauft schon wieder
   

von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

gerade hat der DAX die 8.700er Marke überwunden und steht jetzt mit 1,5% im Plus. Sie fragen sich sicher auch, war es das jetzt mit der Korrektur? Oder ist es doch nur die viel beschworene Gegenbewegung, bevor die Indizes sich in das Tal der Tränen aufmachen?

Lernen Sie von den Besten

Bevor Sie jetzt den Kopf in den Sand stecken und panisch alles verkaufen, schlage ich vor, dass wir uns einmal anschauen, was die größte lebende Investment-Legende in so einer Situation tun würde. Und das ist ohne Zweifel
Warren Buffett.

Warren Buffett – Geschäftsmann durch und durch

Schon früh tat sich Buffett als Geschäftsmann hervor. Denn bereits im Alter von 6 Jahren verdiente sich Warren Buffett sein erstes Geld, indem er Coca-Cola Sixpacks für 25 Cent kaufte und die Einzelflaschen für jeweils fünf Cent wieder verkaufte.

Später verdiente er sein Geld als Zeitungsbote, mit der Vermietung von Flipperautomaten und dem Verkauf gebrauchter Golfbälle.

Unterstützt vom seinem Vater, der Broker war, kaufte er bereits mit 11 Jahren seine ersten 3 Aktien. Es handelte sich um Vorzugsaktien des Unternehmens Cities Service für 38,25 Dollar, und er verkaufte sie, nachdem die Aktie zwischenzeitlich auf 27 Dollar gefallen war, für ca. 40 Dollar.

Geschäftstüchtig wie er war, verpachtete er bereits mit 14 Jahren eine 16 Hektar große Farm in Omaha, die er zuvor für 1200 Dollar erworben hatte. Auch einen Rolls-Royce, den er zusammen mit Freunden für 350 Dollar erworben hatte, vermieteten die Freunde für 35 Dollar pro Tag.


Benjamin Graham, der „Vater der Fundamentalanalyse“,  wurde sein großes Vorbild

Den Master in Economics erwarb Buffett dann 1951 an der Columbia University in New York. Dort traf er auf seinen Lehrer, den „Vater der Fundamentalanalyse“ Benjamin Graham. Nach seinem Studium begann er im Unternehmen seines Vaters Buffett-Falk & Company zu arbeiten. 1954 holte ihn Graham dann als Wertpapieranalyst in sein Unternehmen Graham-Newman.

Doch schon nach zwei Jahren zog sich Benjamin Graham ins Privatleben zurück. Und so gründete Warren Buffett 1956 in Omaha seine erste KG, die Buffett Partnership. Mit diesem Investmentpool erzielte Buffett in den Jahren von 1956 bis 1969 zur Freude seiner Anleger eine jährliche Performance von 29,5%.


Buffett sah in jedem Börsen-Crash eine Chance

1967 schrieb Warren Buffett seinen Investoren, dass er mit den hochriskanten Kursteigerungen an der Wall Street nichts anfangen könne. Und er hatte Recht, denn schon 1969 kam es zum schweren Aktien-Crash. Buffett zog die Konsequenzen und bot seinen Investoren an, ihr Kapital in Anteile von Berkshire Hathaway zum damaligen Kurs von 43 Dollar pro Anteil zu investieren. Im August dieses Jahres wurde die Aktie das erste Mal mit 200.000 Dollar pro Anteil gehandelt. Ein satter Gewinn für diejenigen, die von Anfang dabei waren.

20% Plus pro Jahr – Dieses Ergebnis katapultierte Buffett in den Börsenhimmel

Doch wie hat Buffett es geschafft, seit Beginn seiner geschäftlichen Aktivitäten im Jahre 1956 beinahe konstant überdurchschnittlich hohe Renditen von 20 % p. a. und mehr zu erwirtschaften?
Ganz einfach, das „Orakel von Omaha“ wie er auch genannt wird, hat fast ausschließlich auf Aktien mit einem langfristigen Anlagehorizont gesetzt.

Binnen 50 Jahren vermehrte Buffett sein Startkapital von rund 100.000 Dollar auf ein Gesamtvermögen von mehr als 66 Mrd. Dollar. Und das keineswegs mit waghalsigen Finanzmanövern, sondern mit soliden Aktien wie denen von Coca-Cola, American Express oder der Washington Post.

Doch Reichtum war Warren Buffett eigentlich nie wichtig. Immerhin spendet der zweitreichste Mann 85% seines Vermögens und zahlt sich selbst pro Jahr nur 200.000 Dollar an Gehalt aus. Nach seinem Tod sollen sogar 99% seines Vermögens gestiftet werden.


Was macht Warren Buffett in der jetzigen Situation?

In einem Interview am 02.10.2014 auf CNBC gab er offen zu, dass er jeden Rücksetzer an den Aktienmärkten konsequent zum Kauf nutze. "The more the market goes down, the more I Iike to buy." („Je stärker der Markt abwärts geht, desto mehr Spaß habe ich, zu kaufen.“)

Dabei setzt er auf Titel, die langfristig gute Entwicklungschancen haben. Denn Fakt ist, die Besten der Besten (Unternehmen) haben nicht nur frühere Crashs, sondern auch die starken Kursverluste nach der Finanzkrise in 2008 innerhalb weniger Jahre wieder komplett wettgemacht und neue Höchststände erreicht.

Auch im Smart Money Investor setzt Chefredakteur Cliff Michel vor allem auf eine ruhige, langfristig orientierte Aktien-Strategie. Auch er ist der Meinung, dass Sie Kursrücksetzer in der aktuellen Korrektur konsequent nutzen sollten, um sich für die Zukunft mit erstklassigen Unternehmen zu positionieren. Cliff Michel hat daher für seine Leser die fünf besten Unternehmen herausgesucht, die Korrekturen an Aktienmärkten problemlos widerstehen und hinterher besser dastehen, als zuvor.


5 Langfrist-Investments, in die Sie jetzt günstig einsteigen können

Erfahren Sie jetzt, mit welchen 5 Top-Aktien Sie dem Crash ein Schnippchen schlagen. Mit diesen „Bulldozer“-Aktien werden Sie in den kommenden Jahren attraktive Kursgewinne und solide Dividenden einfahren. Machen Sie es wie Warren Buffet und sehen Sie die Krise als Chance. Fordern Sie noch heute den Smart Money Investor 30 Tage kostenlos zum Test an.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Eine von Warren Buffetts Anlage-Regeln lautet übrigens: “It's far better to buy a wonderful company at a fair price than a fair company at a wonderful price.” Ich finde, dem ist nur wenig hinzuzufügen.





Abbestellen des kostenlosen Newsletters

Wenn Sie diesen kostenlosen Newsletter abbestellen wollen, klicken Sie bitte HIER.

Ihnen wurde dieser kostenlose Newsletter weitergeleitet
und Sie wollen ihn nun auch beziehen?

Gehen Sie einfach auf www.boersenspiegel.comund geben Sie Ihre E-Mail-Adresse in das entsprechende Formularfeld ein.

Kritik, Fragen, Anregungen?
Senden Sie uns eine E-Mail an
Martina.Bisdorf@boersenspiegel.com

Risikohinweis
Bitte beachten Sie: Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet. Dennoch ist die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der Ausführungen für die eigene Anlageentscheidung möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Wir geben zu bedenken, dass Aktien grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Sie sollten sich vor jeder Anlageentscheidung weitergehend beraten lassen. Der Herausgeber kann Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Copyright: © 2014 MECONOMICS. Nachdruck (auch auszugsweise), kommerzielle Weiterverbreitung und Aufnahme in kommerzielle Datenbanken nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

Herausgeber:
MECONOMICS GmbH, Flemingstrasse 20-22, 36041 Fulda
 V.i.S.d.P.: Jürgen Schmitt, Fulda



Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH
Flemingstrasse 20-22
36041 Fulda
Telefon: +49 (661) 480 499 0
Telefax: +49 (661) 480 499 15
E-Mail: service@boersenspiegel.com
Datenschutz | AGB | Impressum
©2020 Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH