Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 10. Oktober 2014


  • Warum Sie gerade jetzt auf (US-)Aktien setzen sollten

  • Icahn-Lift sorgt für 2,1% Plus bei Apple    
     

Warum Sie gerade jetzt auf (US-)Aktien setzen sollten 

von Dieter Wendt    
Chefredakteur 100%-DEPOT         FacebookLike   TwitterFollow 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ach, wenn Börse doch so einfach wäre. Aber leider sind die Finanzmärkte keine Einbahnstraße, sondern von vielen Faktoren abhängig. Sonst bräuchten Sie uns Börsenbrief-Analysten ja auch nicht. Fakt ist, die negativen Faktoren scheinen die Anleger im Augenblick stärker zu überzeugen als die positiven. Nicht ganz unschuldig ist hier sicher auch die Presse, die gerade Sie, liebe Anleger, durch ihre Berichterstattung extrem verängstigt.

Korrekturen sind normal und notwendig

Jedenfalls stehen unsere Telefone seit Montag nicht mehr still. Ich kann ihre Angst nur zu gut verstehen, aber überlegen Sie mal kurz: Werden diese negativen Nachrichten nicht von genau den gleichen Medien propagiert, die noch vor einer Woche euphorisch den Börsen-Hype feierten? Es zählt leider nur noch die Schlagzeile. Koste es was es wolle.

Wie immer in solchen Phasen heißt es: Ruhe bewahren. Wir haben dieses Jahr schon einige dieser Einbrüche gemeinsam durchgestanden und sind immer gestärkt herausgegangen. Daher meine Bitte:


Bitte verfallen Sie jetzt nicht in den Panikmodus und bewahren Sie Ruhe

Fakt ist, Korrekturen sind ganz normal, wenn auch schmerzhaft. Mit dem Ergebnis, dass der DAX heute früh erneut unter die 9.000er Marke gefallen ist. Für die Perma-Bären ist die Sache glasklar. Jetzt geht es abwärts und zwar gewaltig.

Ich freue mich, dass diese Spezies am Finanzhimmel endlich auch einmal das Gefühl hat, Recht zu bekommen (auch wenn wir noch nicht wissen, wie die Geschichte ausgeht). Sonst hätten wir ja keine Sparringspartner mehr. Doch wir sollten die Kirche mal im Dorf lassen und nüchtern analysieren, was eigentlich passiert ist.


Angst vor einer Rezession lassen Börsen einbrechen

Am Montag dieser Woche hatte es ja schon angefangen zu brodeln. Grund für die Besorgnis waren die schlechten deutschen Konjunkturdaten. Die deutsche Industrieproduktion ging im August um 4,8% zurück. Die Hersteller von Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen meldeten dabei mit 8,8% das größte Minus.

Die Produzenten von Vorleistungsgütern wie Chemikalien stellten 1,9% weniger her, die Konsumgüterbranche 0,4% weniger. Die Bauproduktion fiel um 2%. Damit sind die Daten leider so schlecht wie seit dem Beginn der Finanzkrise nicht mehr. Doch das allein ist noch nicht besorgniserregend. Vielmehr wird jetzt darüber nachgedacht, wie es im restlichen Europa wohl laufen mag, wenn schon der Musterschüler Deutschland schwächelt.

Die Furcht vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft sorgte auch gestern in den USA für den schlechtesten Börsentag 2014. Die veröffentlichten Sitzungsprotokolle der Fed und deren ernüchternde Aussagen sorgten für weiteres Abwärtspotenzial, sodass die Wallstreet nur einen Tag nach ihrem größten Tagesgewinn um 2% nach unten einbrach.


Schlechte US-Vorgaben sorgen für weiteres Abwärtspotenzial

Die US-Vorgaben waren also nicht rosig und so eröffnete der DAX heute früh bei nur 8.923 Punkten. Natürlich werden wir hier in der Redaktion engmaschig beobachten, wie die Börsen sich entwickeln und Sie über Eilmeldungen auf dem Laufenden halten, falls Handlungsbedarf besteht.

Ich bin und bleibe ein vehementer Fürsprecher von Aktien

Also, auch wenn es jetzt etwas rumort, ändert sich nichts an meiner Meinung: Aktien sind gerade auch in diesen Zeiten das beste Investment, das Sie tätigen können. „Warum“, werden Sie jetzt fragen, „hier verliere ich doch nur Geld, wenn die Märkte einbrechen.“ Ganz einfach, weil es immer Anlagen gibt, die auch in Krisen besser laufen als andere. Und weil Sie mit nichts so vermögend werden können wie mit einer Beteiligung an einer tollen Geschäftsidee.

Und gerade deshalb setze ich schon seit längerer Zeit auf US-Aktien und zwar nicht irgendwelche, sondern auf solche Aktien von Unternehmen, die uns auch noch in 10 oder 20 Jahren mit neuen Ideen überraschen werden.


Setzen Sie auf die Wachstumslokomotive USA

Auch wenn die US-Indizes gestern allesamt um die 2% eingebrochen sind, in Übersee stehen die Zeichen auf Wachstum. Aufgrund der europäischen Misere wird der Dollar immer stärker. Die Folge: Starker Dollar und die anziehende Wirtschaft locken internationales Kapital an. Das lässt die Aktienkurse weiter anziehen.




Icahn-Lift sorgt für 2,1% Plus bei Apple


Zu meinen Lieblingswerten gehört sicherlich Apple. Denn Apple bleibt das Maß aller Dinge und der Aktienkurs kennt nur einen Weg, den nach oben.

Apple schwimmt regelrecht im Geld. Allein mit dem iPhone 6 hat Apple einen neuen Verkaufsrekord erzielt. So gingen am ersten Wochenende weltweit über 10 Mio. Exemplare des neuen iPhone 6 über die Ladentheke.

Das ruft wieder unseren alten Bekannten und die Investoren-Legende Carl Icahn auf den Plan. Aufgrund Apples hoher Cash-Bestände hat dieser nun in einem Brief an Apple-CEO Tim Cook mal wieder gefordert, Apple solle nun endlich seine geforderten Aktienrückkäufe in Höhe von 90 Mrd. Dollar vornehmen, um die Aktien weiter zu stärken.

Denn nach seiner Berechnung sei die Apple-Aktie eigentlich das Doppelte wert und könne bei 203 Dollar gehandelt werden. Auch für die Smart Watch sieht Icahn großes Potenzial: Die Smart Watch sei „ein Gerät, das eine komplette Produktkategorie revolutionieren wird.“ Doch damit nicht genug:


„Tmrw we’ll be sending an open letter to @tim_cook. Believe it will be interesting.”

Mit diesem Tweet auf seinem Twitter-Account, in dem Icahn einen Brief an Tim Cook ankündigte, sorgte er für den berühmten Icahn-Lift und ließ Apple um 2,1% nach oben katapultieren.

Machen Sie es wie Carl Icahn und setzen Sie auf die besten (US-) Aktien

Welche US-Unternehmen ich neben Apple noch favorisiere, erfahren Sie in meiner Börsenpublikation 100%-DEPOT. Jetzt das 100%-DEPOT zum günstigen Kennenlernpreis von 79 Euro (anstatt 199 Euro) für 3 Monate testen.

Ich wünsche Ihnen trotz der Herbststürme, die sich an der Börse auftun, ein wunderschönes Wochenende.

Herzliche Grüße

Ihr
Dieter Wendt
Chefredakteur 100%-DEPOT

PS: Man munkelt, dass Amazon demnächst offline geht. Natürlich nicht ganz. Amazon möchte direkt gegenüber dem Empire State Building in Manhattan einen Laden eröffnen. Noch ist nichts bestätigt, doch die Gerüchteküche brodelt heftig. Näheres dazu hat Ihnen meine Kollegin Martina Bisdorf heute Früh schon im Daily Post (auf unserer Homepage
www.boersenspiegel.com) berichtet. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.





Abbestellen des kostenlosen Newsletters

Wenn Sie diesen kostenlosen Newsletter abbestellen wollen, klicken Sie bitte HIER.

Ihnen wurde dieser kostenlose Newsletter weitergeleitet
und Sie wollen ihn nun auch beziehen?

Gehen Sie einfach auf www.boersenspiegel.com und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse in das entsprechende Formularfeld ein.

Kritik, Fragen, Anregungen?
Senden Sie uns eine E-Mail an Martina.Bisdorf@boersenspiegel.com

Risikohinweis
Bitte beachten Sie: Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet. Dennoch ist die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der Ausführungen für die eigene Anlageentscheidung möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Wir geben zu bedenken, dass Aktien grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Sie sollten sich vor jeder Anlageentscheidung weitergehend beraten lassen. Der Herausgeber kann Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Copyright: © 2014 MECONOMICS. Nachdruck (auch auszugsweise), kommerzielle Weiterverbreitung und Aufnahme in kommerzielle Datenbanken nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

Herausgeber:
MECONOMICS GmbH, Flemingstrasse 20-22, 36041 Fulda
 V.i.S.d.P.: Jürgen Schmitt, Fulda



Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH
Flemingstrasse 20-22
36041 Fulda
Telefon: +49 (661) 480 499 0
Telefax: +49 (661) 480 499 15
E-Mail: service@boersenspiegel.com
Datenschutz | AGB | Impressum
©2020 Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH