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Ausgabe vom 15. August 2014


  • „Celebrate the games“ …   
     

„Celebrate the games“ …
  

von Dieter Wendt    
Chefredakteur 100%-DEPOT         FacebookLike   TwitterFollow 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie von meiner Kollegin Martina Bisdorf angekündigt, gibt es dann heute zum Wochenausklang einige Eindrücke von der „gamescom“, der weltgrößten Online- und Videospielemesse, die von Mittwoch bis Sonntag in Köln ihre Tore geöffnet hat. Immerhin 700 Aussteller zeigen auf 140.000 Quadratmetern ihre Neuigkeiten rund um das Thema Online-Spiele.

Seit Mittwoch dürfen nun auch Privatbesucher die neusten Spiele austesten. Wer jetzt aber noch spontan hin will, hat schlechte Karten. Wenn er Glück hat, ergattert er im besten Fall noch ein Ticket für den Nachmittag, denn die 300.000 Ganztages-Tickets waren schon vor zwei Wochen restlos ausverkauft. Kein Wunder, denn die gamescom ist nicht nur eine Messe, sondern eine Art Festival, denn viele Besucher, die sogenannten „Cosplayer“, kommen als ihre Lieblingsspiel-Figur verkleidet zur Messe. Und die Stadt Köln verbreitet auf zahlreichen Bühnen in der Innenstadt gamescom-Feeling.


… So lautet das Motto der diesjährigen gamescom

Noch im letzten Jahr schrieb ich Ihnen hier, dass die Computerspiele-Industrie vor großen Herausforderungen stehe, weil sich die Konsolen nicht mehr so gut verkauften. Dieses Problem scheint gelöst, seit Sony und Microsoft vor einem halben Jahr ihre Spielekonsolen Playstation 4 und Xbox One herausgebracht haben. Sonys Playstation 4 wurde seither 10 Mio. Mal verkauft. Überhaupt wurden insgesamt 23% mehr neue Konsolen verkauft, als es bei der Vorgängergeneration der Fall war.

Kein Wunder also, dass die großen Spielekonsolen-Hersteller Microsoft, Sony und Nintendo im Zentrum der Messe stehen. Bereits in den Vorabpressekonferenzen, setzten die beiden Platzhirsche Sony und Microsoft auf Exklusivität. So wurden Spiele vorgestellt, die jeweils exklusiv für die Spielekonsolen Playstation 4 und Xbox One entwickelt worden sind. „Rise of the Tomb Raider“ ist beispielsweise eines der Exklusivspiele, das extra für die Xbox One entwickelt worden ist.


Sony und Microsoft sind die Platzhirsche der Messe

Großes Thema sind sicherlich aber auch die Spiele-Apps für Smartphones und Tablets, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Laut dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) ist die Sparte im ersten Halbjahr dieses Jahres um 133% auf 114 Mio. Euro gewachsen.

Das hört sich alles vielversprechend an. Auch wenn Sony und Microsoft die Lieblinge der Messe sind und ich Microsoft im Millionen-Projekt des 100%-DEPOT habe, setze ich im „Goldrausch“ lieber nicht auf die Minenbetreiber, sondern vor allem auf die Schaufelhersteller.


Ich setze mal wieder auf die Schaufelhersteller

Denn keine Konsole der Welt kommt ohne Spiele aus. Sonst wäre eine gamescom ja auch völlig überflüssig. Und da gibt es unter den Spieleentwicklern einen ganz besonderen Leckerbissen, wie ich finde. Sein Blockbuster heißt „Diablo III“ und hat sich bei Start innerhalb der ersten 24 Stunden 3,5 Mio. Mal verkauft. Insgesamt 15 Mio. Kopien wurden hiervon bisher abgesetzt. Zusammen mit seinem Lizenzpartner NetEase will das Unternehmen „Diablo III“ jetzt auch an die spielwütigen Chinesen verkaufen. Was das bedeutet, muss ich Ihnen nicht erzählen.

Zwei der größten Videospielehits des Jahres 2014 wurden hier entwickelt

Aber damit nicht genug. Auf der gamescom stellt das Unternehmen nun seinen neuen möglichen Blockbuster vor. Es handelt sich um das Shooter-Spiel „Destiny“, dessen Entwicklungskosten sich auf gigantische 500 Mio. Dollar belaufen. Das Science-Fiction-Epos gehört schon jetzt zu der meist vorbestellten neuen Marke in der Geschichte der Videospiele. Sony hat auf seinem Stand allein 70 Konsolen aufgestellt, um dieses Spiel zu testen.

Doch der Spieleentwickler hat noch mehr Highlights im Köcher. So gibt das Unternehmen den Besuchern der gamescom die Möglichkeit, einen der größten Videospieletitel des Jahres anzuspielen: „Call of Duty: Advanced Warfare“.


Spieleschmiede ist jetzt noch günstig bewertet

Ich gehe schwer davon aus, dass dieses Unternehmen weiterhin ganz vorne mitmischen wird. Angesichts der zu erwartenden Wachstumsraten und der Blockbuster-Pipeline ist ein 2015er KGV von 15 noch nicht zu teuer. Sie wollen wissen, um welches Unternehmen es sich handelt? Dann bestellen Sie jetzt meinen Börsenbrief, das 100%-DEPOT, zum günstigen Schnupperpreis von 79 Euro (anstatt 199 Euro).

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße

Ihr
Dieter Wendt
Chefredakteur 100%-DEPOT

PS: Ein Grund zum Feiern hat mal wieder Warren Buffett. Die Aktie seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway kostete gestern erstmals 201.740 Dollar. Damit nahm sie die Hürde von 200.000 Dollar. Noch 1991 war die Aktie für 7.000 Dollar zu haben.




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