Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 15. Juli 2014



  • Nach dem Public Viewing kommt das Public Playing


 

Nach dem Public Viewing kommt das Public Playing

 

 


von Martina Bisdorf
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,    

die WM ist um, die Freude darf gerne noch etwas andauern, insbesondere da heute unsere Siegermannschaft endlich auch in der Heimat groß gefeiert wird. Wie geht es nun weiter, fragen sich schon die ersten Fans, wie sollen sie nun ihre Freizeit verbringen? Keine Sorge, auch dafür gibt es Lösungen. So könnte man direkt vom Public Viewing zum Public Playing übergehen. Dieser neue Trend, natürlich aus Amerika, erfreut sich immer größerer Beliebtheit, und das nicht nur bei jungen Menschen.

Laut einem Bericht aus dem Finanzmagazin WirtschaftsWoche, der da getitelt ist mit „Maus statt Mikro“, machen immer mehr Menschen Computerspiele zum gesellschaftlichen Ereignis. So gibt es inzwischen richtige Turniere von Computerspielern, die laut Angaben des Magazins so populär sind wie Sportwettkämpfe oder Konzerte. Angeblich füllen die „E-Sport-Profis“ die gleichen Arenen wie Fußballer, Basketballer oder Popstars. Tendenz steigend.

Immerhin, mindestens ein Gutes hat es ja: Die Leute sitzen nicht mehr einsam vor ihrer Spielekonsole und versinken in ihrer eigenen Welt, sondern haben beim Spielen soziale Kontakte und kommunizieren wieder einmal „in Echt“ und nicht nur via Joystick. Die Hoffnung bleibt, dass dadurch der Vereinsamung, die sich in letzter Zeit gerade auch unter Jugendlichen rasant verbreitet hat, entgegengewirkt wird.


15.000 Tickets für League-of-Legends-Finale in Los Angeles verkauft

Bei dem neuen Trend geht es mittlerweile auch um gigantische Zahlen, sowohl was die Turnierteilnehmer, als auch was die Zuschauer anbelangt, aber auch beim Preisgeld wird nicht gespart. Das macht die Sache umso attraktiver. Das höchste für eine Computerspiel-Meisterschaft bislang angesetzte Preisgeld beträgt sage und schreibe 10 Mio. Dollar. Zu gewinnen ist diese Summe im Finale des Dota2-Turniers, das nächstes Wochenende in Seattle/USA stattfinden wird.

Auch die Ticket-Preise weisen stolze Summen auf, durchaus vergleichbar mit einem guten Fußballspiel oder einem hochrangigen Konzert. Im Frankfurter Eintracht-Stadion verfolgten im Juni rund 12.500 Menschen die Spiele der Dota2-Profis, für Tickets im Wert von bis zu 180 Euro.

Zur Erklärung, denn vielleicht kennen einige von Ihnen sich in der virtuellen Welt – genau wie ich – noch nicht wirklich aus: Bei Dota2 steuert der Spieler, wie bei der Vorgänger-Version „Defense of the Ancients“, einen Helden aus der Vogelperspektive. Der Spieler wird in eine Gruppe aus fünf Spielern einer der Fraktionen „Dire“ oder „Radiant“ zugewiesen. Den Ancient, das Hauptgebäude der jeweiligen Fraktion, zu verteidigen und den gegnerischen zu zerstören ist das Ziel des Spiels. Der Held macht Level-Aufstiege, welche durch das Zerstören von gegnerischen Gebäuden und das Töten von gegnerischen Mitspielern erreicht werden.


Gigantische Zahlen in jeglicher Hinsicht

Bis zu 400 Mausklicks pro Minute schafft ein gestandener Profispieler, der dafür bis zu zwölf Stunden am Tag trainiert. In den USA werden die „Daddelkönige“ inzwischen sogar mit reellen Sportlern gleichgestellt und bekommen, wie ihre athletischen Kollegen, ein Sportlervisum ausgestellt.

Man mag über Computerspiele urteilen wie man will, Sie können sich denken, dass ich persönlich kein Fan davon bin, aber die Spiellust eröffnet gigantische neue Märkte. So bietet die Video-Plattform YouTube 1 Mrd. Dollar für die Spiele-Plattform Twitch, wo Computerspiele live übertragen und kommentiert werden. Immerhin 45 Mio. User monatlich schauen sich die E-Sport-Videos an.


Profitieren auch Sie von dem neuen Trend

Auch wenn sich die Spieler oder „Sportler“ nicht selbst bewegen, können Sie doch mit ihrer ungebremsten E-Spiel-Lust große Summen bewegen. Profitieren davon dürften, wie immer, diejenigen, die die richtigen „Schaufeln“ haben, um das Gold auszugraben. Deshalb setzt auch mein Kollege Dieter Wendt, Chefredakteur des 100%-DEPOT (inklusive Millionen-Projekt), schon seit Längerem auf diesen Trend, womit er bereits gute Erfolge erzielt hat.

Demzufolge hat er in seinen Depots etliche Unternehmen, sowohl aus dem Bereich Social-Media als auch aus der sowieso nicht zu stoppenden IT-Branche, die natürlich enorm von solchen neuen Massenbewegungen profitieren.

Wenn Sie mehr dazu und zu anderen interessanten Investments im Zuge des Anfang diesen Jahres gestarteten Millionen-Projektes erfahren wollen, haben wir heute ein besonderes Angebot für Sie:
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Ich grüße Sie herzlich – und das ist nicht nur virtuell gemeint – und wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Ihre
Martina Bisdorf

PS: Dass diese neue Art der „spielerischen Kommunikation“ auch ihre Schattenseiten hat, soll auch hier nicht verschwiegen werden. So gibt es allein in Deutschland nach neusten Statistiken ca. 200.000 spielsüchtige Menschen. Allerdings zocken die meisten von ihnen immer noch an Automaten. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang das Public Playing, also der gemeinsame Aspekt dabei, dann doch ein Schritt in die richtige Richtung, nicht nur für die Märkte, denn der Mensch ist nun mal ein Herdentier.





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