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Ausgabe vom 08. Juli 2014



  • Profitieren Sie jetzt vom Megatrend „Vernetztes Auto“ und setzen Sie auf die Schaufeln

 



Profitieren Sie jetzt vom Megatrend „Vernetztes Auto“ und setzen Sie auf die Schaufeln


von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

erinnern Sie sich noch an den Film „Das fünfte Element“, der 1997 in die Kinos kam? In dem Science-Fiction-Film muss Bruce Willis wieder einmal die Welt vor dem Bösen retten. Der Film war ganz kurzweilig. Im Kopf geblieben ist mir aber die Szene, in der Willis in seinem selbstfahrenden gelben Taxi raumschiffmäßig durch die Straßen von New York gleitet und sich eine wilde Verfolgungsfahrt mit seinen Widersachern liefert. Damals überlegte ich noch, ob es wirklich einmal selbstfahrende Autos geben würde. Und heute, im Jahr 2014, scheinen wir der Sache tatsächlich einen Schritt näher.

Der Traum vom selbstfahrenden Auto wird wahr

Gestern noch schrieb Ihnen meine Kollegin Martina Bisdorf von den Aktivitäten rund um den China-Profiteur Volkswagen. Aber VW ist nicht nur in China stark, nein sein Augenmerk liegt augenblicklich sicherlich auf dem Megatrend „Vernetztes Auto“.

Um hier noch besseres Know-how zu erlangen, hat Europas größter Automobilhersteller dieser Tage das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum von Blackberry in Bochum übernommen. Ziel ist es, mit der neu gegründeten Volkswagen Infotainment GmbH seine Kompetenz im Bereich der Fahrzeug-Connectivity auszubauen.


Bereits Mitte des nächsten Jahrzehnts könnte Science-Fiction-Geschichte geschrieben werden

Und schon Mitte des nächsten Jahrzehnts möchte VW die ersten Autos selbstständig per Autopilot auf die Straße schicken. Anders als Apple und Co. will Volkswagen nicht nur die Vernetzung im Auto oder per Smartphone vorantreiben, sondern auch die Kommunikation des Autos mit dem Zuhause, dem Büro, der Tankstelle oder anderen Autos ermöglichen. Wie Sie sich sicher vorstellen können, sind hierfür zahlreiche Sensoren und eine Vernetzung mit der Außenwelt erforderlich.

Doch nicht nur VW setzt auf diesen Megatrend. Auch die anderen großen Autobauer wollen sich dieses Geschäft nicht entgehen lassen. So arbeiten bereits Daimler, BMW, Toyota und Nissan mit Technologiepartnern an der Entwicklung des selbstfahrenden Autos. Wie schon berichtet, positionieren sich hier auch Apple und Google bereits und liefern die Technik für die zukünftige Generation von Bordcomputern. Das Google-Car hatte ich Ihnen ja hier auch schon vorgestellt.

Kein Wunder, denn der Trend zum „Vernetzten Auto“ könnte für alle Beteiligten zur wahren Goldgrube werden. Das ist gut für Unternehmen, die in diesem Bereich die Nase vorn haben und wird mit satten Kuranstiegen belohnt werden. Die Entwicklung von Chips, Sensoren, Software und Touchscreens wird sich, ähnlich wie einmal der Handymarkt, zu einem Milliardenmarkt entwickeln. Experten schätzen das Umsatzvolumen der nächsten zehn Jahre auf 35 Mrd. Euro. Es wird prognostiziert, dass in fünf Jahren nahezu alle Fahrzeuge mit einem Bordcomputer ausgestattet sein werden.


„Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.“ (André Kostolany)

Ganz besonders profitieren werden von dieser Entwicklung die Chip-Hersteller wie Infineon, Intel, Qualcomm oder Texas Instruments. Doch auch Telekom- und Mobilfunkanbieter sind heiße Favoriten. Hier heißt es ganz einfach: „Goldrausch komme!“

Wie schon so oft, kommt also auch hier wieder die schon mehrfach zitierte Börsenweisheit von Börsenlegende André Kostolany zum Tragen: „Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.“ Es ist also noch wesentlich gewinnversprechender, auf Aktien wie Microsoft oder Infineon zu setzen, statt auf die der Autohersteller selbst.


Lassen Sie sich diesen Goldrausch nicht entgehen

Gleich fünf dieser Goldrausch-Profiteure befinden sich in Dieter Wendts 100%-DEPOT und warten nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Sie wollen wissen, welche und warum Sie gerade jetzt zugreifen sollten? Dann zögern sie nicht länger und bestellen Sie jetzt das 100%-DEPOT zum günstigen Schnupperpreis von 79 Euro für drei Monate (anstatt 199 Euro). Ich kann Ihnen versichern, Sie werden es nicht bereuen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und uns allen ein spannendes, gewinnbringendes Deutschlandspiel heute Abend.

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Der Megatrend „Vernetztes Auto“ ruft zu Recht die Datenschützer auf den Plan. So forderte Bundesjustizminister Heiko Maas die Autoindustrie auf, die Privatsphäre der Kunden zu respektieren. Laut der Zeitung Die Welt wurde die „Überwachung“ jüngst einem Cabrio-Fahrer zum Verhängnis, dem nachgewiesen worden war, dass er sein als defekt reklamiertes Cabrio-Dach bei überhöhter Geschwindigkeit zu öffnen versucht hatte. Für ihn hieß es leider: Schadenersatz ade.




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