Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 04. Juli 2014



  •   4:0 für Deutschland – Rein wirtschaftlich


 



4:0 für Deutschland – Rein wirtschaftlich


von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vielen Dank erst einmal, dass Sie meinen BÖRSEN-SPIEGELdaily heute überhaupt lesen. Denn es gibt immerhin drei gute Gründe, die dagegen sprechen: Es ist heiß, in einigen Bundesländern beginnen die Sommerferien und last but not least findet heute Abend um 18 Uhr das Spiel der Spiele im schon legendären Maracana-Stadion in Rio de Janeiro statt.

Ich oute mich hier gern als Fußball-Laie, aber die WM lasse ich mir nicht entgehen. Es macht einfach Spaß, mit Freunden beisammen zu sitzen und am Bildschirm mitzufiebern. Auch Begegnungen, wie die vom letzten Montag (Deutschland gegen Algerien), wo ich am liebsten ins Kissen gebissen hätte, sind in großen Runden doch wesentlich leichter zu ertragen.


Deutschland ist gegenüber Frankreich klarer Gewinner

Da ich Ihnen hier also mangels Fachwissen keine Vorabanalyse des heutigen Spiels geben kann, will ich die beiden Länder mal von der wirtschaftlichen Seite aus betrachten. Immerhin sprechen wir von den beiden größten Volkswirtschaften Europas. Und wirft man einen Blick auf die Wirtschaftsdaten, geht Deutschland als klarer Gewinner hervor.

1:0 beim Wirtschaftswachstum

Allein, wenn man sich das Wirtschaftswachstum der beiden Länder anschaut, punktet Deutschland: Während Deutschland seit 2010 ein Wachstum von nominell 9,7% aufweist, ist Frankreichs Wirtschaftsleistung um nur 6,3% gestiegen. Die Statistikbehörde INSEE prognostiziert der Grande Nation für 2014 sogar lediglich ein Wachstum von nur 0,7%. Das ist viel zu niedrig, um neue Arbeitsplätze zu schaffen, die Frankreich dringend benötigt.

2:0 bei den Staatsschulden

Auch bei den Staatsschulden punktet Deutschland. So liegt die Staatsverschuldung Stand Ende 2013 in Deutschland bei 78,4% (Tendenz fallend) und in Frankreich bei 93,5% (Tendenz steigend). Für Frankreich bedeutet dies einen Anstieg von 20% innerhalb von vier Jahren. Verheerend.

3:0 bei den Arbeitslosenzahlen

Ein Blick auf die Arbeitslosenzahlen zeigt ein ähnliches Bild. In Frankreich stieg die Zahl der Arbeitslosen im Mai mit 3,38 Mio. auf ein neues Rekordhoch. In Deutschland hingegen ist die Arbeitslosenzahl weiter auf dem Rückmarsch, wenn auch wegen des milden Winters schwächer als erwartet. So waren im Juni 2,83 Mio. Menschen auf der Suche nach einem neuen Job.

4:0 bei der Handelsbilanz

Auch bei der Handelsbilanz sehen wir besser aus. Während wir dank unserer weltweit beliebten Produkte Autos, Maschinen und Chemie einen Außenhandelsüberschuss erwirtschaften, muss sich Frankreich mit einem Außenhandelsdefizit auseinandersetzen.


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BNP Paribas Team  




Gleichstand an der Börse?

Nur am Aktienmarkt herrscht scheinbar Gleichstand. So haben sowohl der französische Leitindex CAC40 als auch der DAX das erste Halbjahr 2014 mit einem leichten Plus von etwa 3% zu Ende gebracht. Geschuldet ist dies den niedrigen Zinsen, die auch französische Anleger in die Aktienmärkte treiben. Allerdings konnte der CAC40 sein Allzeithoch des Jahres 2000 noch nicht wieder erreichen. 35% fehlen ihm noch zum Höchststand. Dass der DAX erst gestern wieder die 10.000-er Marke überschritten hat und damit auf Rekordhoch steht, wissen Sie ja.

Frankreich gegen Deutschland – Das Spiel ist wirtschaftlich bereits entschieden

Wirtschaftlich gesehen bekommt Frankreich gegen Deutschland keinen Fuß auf den Boden. Dennoch wird die Deutsche ELF die „Les Bleus“ nicht unterschätzen. Dreimal erst standen sich Franzosen und Deutsche in einer WM gegenüber. Zweimal konnte Deutschland sich behaupten. Wir werden sehen, ob es heute auch für ein drittes Mal reicht.

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Fußball-Spiel, einen wundervollen Urlaub oder wenigstens ein wunderschönes Wochenende.

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Laut Ernst & Young ist Apple mit rund 560 Mrd. Dollar Marktkapitalisierung wieder das wertvollste Unternehmen weltweit. Um ganze 11% konnte sich der Tech-Gigant im ersten Halbjahr 2014 steigern. Immerhin sechs deutsche Unternehmen belegen die TOP 100. Genaueres dazu können Sie in unserem heutigen Daily Post auf unserer Homepage
www.boersenspiegel.com nachlesen.



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