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Ausgabe vom 03. Juli 2014



  • Der Traum von der eigenen Ferienimmobilie


 

Der Traum von der eigenen Ferienimmobilie 
 


von Martina Bisdorf
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,    

jetzt beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres, die Urlaubszeit. Die meisten von Ihnen, wie ich auch, werden wahrscheinlich ein Hotel oder eine Ferienwohnung am Urlaubsort ihrer Wahl gebucht haben. Immer mehr Menschen erfüllen sich allerdings auch denTraum vom eigenen Feriendomizil – und das mit besten Aussichten. Die Nachfrage nach Ferienimmobilien ist sicher nicht nur vor dem Hintergrund des augenblicklichen Niedrigzins-Umfeldes stark gestiegen. Nein, dahinter steht natürlich auch der Wunsch, sich fernab von zu Hause sein eigenes Paradies zu schaffen.


Mediterranes Flair und günstige Preise locken

Immobilien-Experten sehen derzeit einen guten Zeitpunkt für Käufe in Griechenland, Italien oder Spanien. Sie gehen davon aus, dass die Preise für Häuser, Wohnungen und Grundstücke dort bereits ihren Tiefpunkt erreicht haben.

Griechenland lockt zurzeit mit Niedrigpreisen Käufer aus dem Ausland. Einheimische Immobilienmakler haben beobachtet, dass Deutsche vor allem auf der südlichen Halbinsel Peleponnes, mit guter Anbindung an den Flughafen Athen, nach Objekten suchten. Auch Inseln wie Kreta oder Rhodos seien sehr beliebt. Bei den Bildern von strahlend blauem Meer und weißen Fischerhäusern, die mir da spontan durch den Kopf gehen, absolut nachvollziehbar.

In Spanien, so sind sich die Immobilien-Experten einig, bieten sich nach heftigen Preisstürzen jetzt erste gute Chancen. Die Preise seien in den letzten drei Jahren teilweise um die Hälfte gefallen. Da habe ich allerdings in meinem Mallorca-Urlaub andere Erfahrungen gemacht. Dort waren auffällig viele Fincas mit dem berühmten „Se vende“-Schild versehen - zu gar nicht günstigen Preisen.

Auf Nachfrage nach diesem Widerspruch erklärte mir ein Immobilienmakler, dass der Preisverfall in Spanien nur mit Ausnahme der Top-Lagen in den Metropolen und den Touristenhochburgen auf den Balearen gelte. So findet man dort an der landschaftlich wunderschönen, bei sportiven Touristen besonders beliebten Westküste kaum günstige Objekte, im Landesinneren oder in der zweiten Reihe im Süden dagegen schon eher.

Italien ist von Preisstürzen wie in Spanien verschont geblieben. Rare Top-Lagen, etwa in Venedig, sind mit bis zu 10.000 Euro pro Quadratmeter teuer wie eh und je. In anderen beliebten Regionen, wie der norditalienischen Seenlandschaft oder auch in der Toskana sind die Preise seit dem Hoch 2007/2008 um etwa 10 bis 30% gefallen. Wer hier zugreift, ist dann sicher nicht nur ein „Schnäppchenjäger“, sondern ein echter „Bella Italia“-Fan.


Mit Ferienimmobilien Geld verdienen

Vom Schwärmen zur nüchternen Überlegung: Lange Zeit galt für Investoren die Anschaffung einer Ferienimmobilie nur zur Eigennutzung, mittlerweile aber sehen viele Käufer diese Investition auch als profitable Einnahmequelle. Laut einer aktuellen Studie des Online-Ferienimmobilienvermieters FeWo-direkt und des Maklerhauses Engel & Völkers denken 75% der Käufer einer Ferienimmobilie schon vor dem Erwerb über eine Vermietung nach. Für diese Studie wurden rund 3.600 Eigentümer nach ihren Kaufmotiven befragt.

Fast zwei Drittel von ihnen gab die Investition als Baustein für ihre Altersvorsorge als Motiv an. Knapp 42% der Befragten hoffen auf gute Renditen und für gut 37% fungiert die Immobilie als Geld- und Kapitalanlage. Erstaunlich ist, dass fast jeder dritte Befragte sein Ferienhaus durch 100% Eigenkapital finanziert hat. Ein Drittel der Befragten hat zwischen 5.000 und 10.000 Euro im Jahr durch die Vermietung der Ferienimmobilie eingenommen, mehr als ein Viertel über 25.000 Euro. Doch diesen Einnahmen stehen natürlich auch laufende Kosten gegenüber, die man nicht unterschätzen sollte.


Ferienimmobilie als Renditeobjekt und Altersruhesitz

Ferienimmobilien sind ein Renditeobjekt, wenn sie an Urlauber vermietet werden und sie sind für den eigenen Urlaub zur Eigennutzung geeignet. Unter Umständen aber auch als Dauerwohnsitz im Alter. Für den Aspekt – die Ferienimmobilie als Vermietungsobjekt – sollte beim Kauf vor allem darauf geachtet werden, dass die Immobilie ganzjährig vermietbar ist.

Als grober Richtwert gilt, dass sich der Erwerb einer Ferienimmobilie bei einer durchschnittlichen Vermietung von mindestens etwa 120 Tagen im Jahr rechnet. Dabei decken die potenziell vermietungsstarken Ferienzeiten im Sommer, zu Ostern und Weihnachten bereits bis zu rund 100 Tage ab. Wird die Vermietung über eine Agentur betrieben, erhöht sich der Mindestvermietungszeitraum durch die zusätzlichen Kosten auf der Eigentümerseite auf 135 Tage.

Wichtig ist vor allem, vor dem Kauf einer Ferienimmobilie, sei es nun im Inland oder im Ausland, genau hinzusehen und nicht gleich beim erstbesten Angebot zuzugreifen, so verlockend und günstig es auch erscheinen mag. Denn günstig ist nicht immer auch gleich billig.


Aufgepasst bei der Vermietung: Vorherige genaue Prüfung notwendig

Zudem ist es notwendig, bei der Immobilie darauf zu achten, ob eine Vermietung überhaupt möglich bzw. ob eine solche vom jeweiligen Gesetzgeber überhaupt erlaubt ist. Einfach so ein Haus irgendwo zu kaufen und dies dann ohne rechtliche Grundlage zu vermieten, mag zwar irgendwie verlockend scheinen, ganz so einfach sieht die Sache dann aber doch nicht aus.

Wenn Sie Interesse haben, Näheres über Ferienimmobilien als Wertanlage zu erfahren, empfehle ich Ihnen die kommende Ausgabe
des Smart Money Investor. Hier wird sich Chefredakteur Cliff Michel unter anderem damit beschäftigen, wie Mieteinnahmen steuerlich behandelt werden.


Außerdem werden Sie im Smart Money Investor interessante Informationen über die Entwicklungen am Rohstoffmarkt sowie zu Unternehmensanleihen und vieles mehr rund um die solide Geldanlage erfahren.

Wir laden Sie ein, den Smart Money Investor von Cliff Michel 30 Tage kostenlos und unverbindlich zu testen. Klicken Sie HIER oder rufen Sie mich bei weiteren Fragen einfach an unter: (0661) 480 499 - 0.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit, ob zu Hause oder im Urlaub, und grüße Sie herzlich.

Ihre
Martina Bisdorf

PS: Wie das Finanzmagazin WirtschaftsWoche berichtet, drohen aufgrund der Wetterextreme und des ansteigenden Meeresspiegels immer mehr Luxusimmobilien im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser zu fallen. Also einmal mehr gilt: Augen auf bei der Auswahl des Ferienimmobilien-Standortes.




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