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Ausgabe vom 01. Juli 2014


  • Millionen-Projekt outperformt die großen Märkte mit 8,5% deutlich
  • Telekom erwacht aus ihrem 100-jährigen Dornröschenschlaf 


Millionen-Projekt outperformt die großen Märkte mit 8,5% deutlich 

von Dieter Wendt    
Chefredakteur 100%-DEPOT         FacebookLike   TwitterFollow 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Kinder, wie die Zeit vergeht. Ein halbes Jahr ist 2014 bereits alt. Zeit also für mich, einmal Resümee zu ziehen. Wie ist das erste Halbjahr für das Millionen-Projekt, das ja Teil des 100%-DEPOT ist, gelaufen? Sie wissen es selbst, der Start war etwas holprig. Das lag aber keineswegs an den Positionen des Millionen-Projektes, sondern eher an der allgemeinen Marktlage.

Janet Yellen verunsicherte die Märkte

Anfang des Jahres schauten Anleger besorgt auf die Fed und deren neue Notenbankchefin Janet Yellen. Würde sie nun die Zeit der lockeren Geldpolitik beenden oder nicht und wenn ja, wann? Bei der ersten Notenbanksitzung unter ihrer Führung wurde dann auch jedes Wort auf die Goldwaage gelegt, ohne zu berücksichtigen, dass sich auch eine Notenbankchefin erst einmal mit den Gepflogenheiten ihres neuen Amtes auseinandersetzen muss. Kurz und gut, die Anleihekäufe werden seitdem zwar sukzessive gesenkt, sonst blieb aber alles beim Alten. Das gab den Kursen Auftrieb. Der DAX stieg auf 9.700 Punkte und die 10.000er Marke war in greifbarer Nähe.

Die Krim-Krise schürte Ängste bei den Anlegern

Doch leider war es mit der Freude schnell vorbei. Die Ukraine kämpfte für ihre Unabhängigkeit, doch Russland wollte das Land nicht so schnell aufgeben. Beide Länder stritten sich um die Krim. Der schwelende Konflikt und eine drohende militärische Auseinandersetzung schürten Ängste bei den Anlegern. Der DAX verlor fast 700 Punkte.

Doch dann kam Super-Mario

Während Janet Yellen die Anleihekäufe stetig zurückfährt, tobt in Europa das Deflationsgespenst und zwingt EZB-Notenbankpräsident Mario Draghi nach langem Hin und Her zur Zinssenkung. Sie wissen ja, niedrige Zinsen bedeuten steigende Aktienkurse, da Anleger sich verstärkt nach Alternativen umsehen müssen. Allen Unkenrufen zum Trotz durchbrach der DAX noch am Tag der EZB-Sitzung die 10.000er Marke.

Etappenziel 10.000 erreicht

Seit diesem Ereignis pendelt er zwischen 9.900 und 10.000 Punkten. Am 20. Juni konnte er mit 10.051 Punkten seinen bisherigen Höchststand verbuchen. Leider wird es so nicht bleiben, denn im Nahen Osten entwickelt sich bereits der nächste Brandherd, der auch wegen der großen Ölvorkommen für einiges Unbehagen unter den Anlegern sorgen wird. Nichtsdestotrotz erreicht der DAX zum Halbjahresabschluss doch noch ein kleines Plus von 2,9%.

Millionen-Projekt trotz aller Widrigkeiten schon 8,5% im Plus

Und wie sieht es beim Millionen-Projekt aus? Obwohl die großen Märkte nur hauchdünn im Plus liegen, konnten wir mit dem Millionen-Projekt, das ja Teil des 100%-DEPOT ist, den Markt deutlich outperformen. Mit Freude kann ich Ihnen berichten, dass wir bereits 8,5% im Plus liegen.

„Ja“, höre ich Sie sagen, das ist aber noch ein weiter Weg bis zur Million. Ja, das ist es. Wie singt Xavier Naidoo: „Dieser Weg wird kein leichter sein“, aber angesichts der vielen Unannehmlichkeiten können wir doch stolz auf unsere Performance blicken. Sehen sie es so, alle Positionen wurden einer Art Stresstest unterzogen und ich muss sagen, sie haben ihn fast alle bestanden. Und mal ehrlich, wenn Sie ihr Geld auf dem Sparbuch gelassen hätten, hätten Sie jetzt gerade mal ein halbes Prozent Gewinn gemacht, wohlgemerkt nicht inflationsbereinigt.

Jetzt aber Schluss mit der Analyse. Lassen Sie uns die Ärmel hochkrempeln und nach vorne schauen, denn es gibt noch viel zu tun.

Der 1. Juli ist ja auch bekanntermaßen ein beliebter Tag für Gesetzesänderungen. Neben dem Start des mehr als umstrittenen Rentenpakets der großen Koalition, treten heute auch Änderungen für Autofahrer, Verbraucher und Apothekenkunden in Kraft.


Pünktlich zur Urlaubszeit wird Telefonieren innerhalb der EU billiger

Das Beste an der ganzen Geschichte ist aber die Senkung der Mobilfunkgebühren innerhalb der EU. Wir sitzen ja praktisch alle auf gepackten Koffern und viele von Ihnen werden die nächsten Wochen am Strand oder auch in den Bergen irgendwo in Europa verbringen. Denn der Sommerurlaub steht vor der Tür.

Schön, wenn dann die Handy-Rechnung nach dem Urlaub für keine böse Überraschung sorgt. Noch letztes Jahr bin ich fast umgefallen, als ich meine Sommerurlaubs-Rechnung öffnete. Das soll nun anders werden. Abgehende Anrufe dürfen nur noch 19 Cent statt bisher 24 Cent pro Minute kosten. Bei ankommenden Anrufen dürfen pro Minute höchstens 5 statt 7 Cent berechnet werden.

Auch eine SMS wird günstiger und soll nur noch 6 Cent kosten. Das sind die Preisobergrenzen. Ab Dezember 2015 sollen Roaming-Aufschläge innerhalb der EU ganz entfallen. Endlich einmal ein sinnvolles Einmischen der EU-Funktionäre, wie ich finde. Schauen Sie aber bitte unbedingt vor ihrer Abreise auf die Webseite Ihres Handyanbieters. Denn viele Mobilfunkbetreiber bieten jetzt Holiday-Tarife, die noch deutlich unter diesen EU-Tarifen liegen.






Die gute alte Telekom erwacht aus ihrem 100-jährigen Dornröschenschlaf


Beim Mobilfunkanbieter fällt mir auch gleich noch ein Depotwert ins Auge, der sich zurzeit sehr schön entwickelt und zu den wohl meist gehassten Unternehmen Deutschlands zählt. Die gute alte Telekom. Bei dieser Aktie geht es seit einem Jahr wirklich rund.

Verkaufsgerüchte, Partnerschaften und ein 3-Milliarden-Euro- Kostensenkungsprogramm werden den Kurs explodieren lassen

Letzten Freitag und auch heute zählt die Telekom zu den stärksten Werten des DAX. Grund sind sowohl Verkaufspläne der amerikanischen Tochter T-Mobile US als auch Gerüchte um eine Kooperation mit dem weltgrößten Online-Video-Dienst Netflix.

Doch damit nicht genug, denn einem Gerücht zufolge hat Axel Springer Interesse an dem Digitalvermarkter der Deutschen Telekom, Interactive Media, bekundet. Auch den Kosten wird weiterhin der Garaus gemacht. Telekom-Chef Timotheus Höttges, als eiserner Sparer bekannt, hat die Unternehmensberatung McKinsey beauftragt, nach weiteren Einsparmöglichkeiten zu suchen. Weitere 3 Mrd. Euro sollen so bis 2018 eingespart werden.


Insiderkäufe sprechen eine eindeutige Sprache

Dass es bei den Papieren des Telekommunikationskonzerns richtig spannend wird, belegt auch die Zahl der Insiderkäufe. So stockten die Vorstände Reinhard Clemens und Thomas Kremer für nahezu eine halbe Million Euro ihren Bestand an Telekom-Aktien auf.

Ich bin also absolut überzeugt, dass wir mit diesem Wert aus unserem Millionen-Projekt noch viel Spaß haben werden. Deshalb setze ich hier auch nicht auf die Aktie, sondern habe mir ein interessantes Hebel-Produkt ausgesucht. Sie wollen wissen welches,
dann bestellen Sie jetzt das 100%-DEPOT für 79 Euro (statt 199 Euro) und testen Sie das Millionen-Projekt 3 Monate lang auf Herz und Nieren.

Herzliche Grüße

Ihr
Dieter Wendt
Chefredakteur 100%-DEPOT (inklusive Millionen-Projekt)

PS: Aufsehen erregt gerade eine Webseite, die ausrechnet wie lange Warren Buffet braucht, um Ihr Jahresgehalt zu verdienen. Wenn man vom Durchschnittsgehalt eines Deutschen ausgeht, benötigt er dafür gerade einmal 2,1 Minuten. Das ist ernüchternd. Lehrt uns aber auch eins: Warren Buffett investiert in Aktien, sie sind also der Weg zu wahrem Reichtum. Jetzt das 100%-DEPOT bestellen.
 


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