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Ausgabe vom 27. Juni 2014


  • Sorgen Sie für Ihr Alter vor: Heute schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe
     


Sorgen Sie für Ihr Alter vor: Heute schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe

von Cliff Michel
Chefredakteur Smart Money Investor
                                                                     
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„Hurra, wir werden immer älter“, jeder hat es schon gehört und eigentlich ist es eine gute Nachricht, wäre da nicht die drohende Altersarmut, die wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen schwebt. Laut Aussagen der aktuell durchgeführten Studie „Altersvorsorgereport: Deutschland 2014“ der Research Center for financial Services Steinbeis-Hochschule Berlin in Zusammenarbeit mit der Sparda Bank eG Hamburg macht das aktuelle Niedrigzinsumfeld den Deutschen Angst. 80% der Bürger glauben vor diesem Hintergrund nicht, dass ihre Altersvorsorge ausreicht.


80% der Deutschen haben Angst vor der Altersarmut

Wie Sie wissen, predigen wir das hier schon länger. Doch es kommt vielleicht noch schlimmer, denn die steigende Lebenserwartung hat noch ganz andere Auswirkungen. Wurden unsere Urgroßeltern noch durchschnittlich 50 Jahre alt, können sich die heute 65-jährigen hoffentlich noch über 15 weitere Lebensjahre freuen.

Doch hier liegt auch die Krux, denn eine steigende Lebenserwartung bei gleichzeitig sinkender Geburtenrate hat erhebliche Auswirkungen auf den Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland. Denn bis zum Jahre 2060 wird sich die Form der umgekehrten Pyramide immer mehr durchsetzen. Während heute die Altersjahrgänge von 40 bis 45 sowie von 45 bis 50 Jahren am stärksten besetzt sind, werden 2060 voraussichtlich die 70 bis 75-Jährigen am stärksten vertreten sein. In den anderen Industrienationen sieht es übrigens nicht besser aus.

Grund für die steigende Lebenserwartung in den Industrieländern sind natürlich unter anderem die verbesserten Lebens- und Arbeitsbedingungen. Den stärksten Einfluss haben aber der medizinische Fortschritt sowie der Zugang zu adäquater medizinischer Versorgung.


Traurig aber wahr: Wohin mit den Eltern?

Und hier sind wir schon beim Thema. Jeder kennt es bestimmt aus der eigenen Familie oder dem Freundeskreis. Ein Elternteil wird krank. Solange die Eltern noch zusammen leben und einer der beiden fit genug ist, den anderen zu pflegen, ist die Welt in Ordnung. Was aber, wenn derjenige auch krank wird oder sogar stirbt? Die Kinder sind meist mit ihren eigenen Familien beschäftigt und bei ihrer Arbeit eingespannt. Sie leben, der Globalisierung sei Dank, in anderen Städten oder noch besser auf anderen Kontinenten. Freunde, die sich kümmern könnten, sind oft selbst krank oder bereits verstorben.

Keiner hat also mehr Zeit, sich so ausgiebig wie früher um die Eltern zu kümmern, wo älter werdende Menschen als Teil eines Mehrgenerationenhauses ganz automatisch Bestandteil der Familie blieben.

Die steigende Lebenserwartung bedeutet also für viele leider nicht ein sorgenfreies unbeschwertes Leben bis zum Tod. Denn mit längerer Lebensdauer häufen sich bekanntlich auch die typischen Alterskrankheiten. So nehmen letztlich auch der Pflegebedarf und die Häufigkeit von Krankhausaufenthalten zu.


Steigen Sie in den Zukunftsmarkt der infrastrukturellen Gesundheitsversorgung ein

Da die „jungen Alten“ zahlenmäßig die größte Gruppe bilden, werden voraussichtlich auch bei dieser Altersgruppe Krankheiten am häufigsten vorkommen. Alzheimer’s Disease International hat dabei den weltweiten Pflegebedarf prognostiziert (Veränderung gegenüber 2000 in %): Bereits 2010 bestand ein Plus von 20%. In 2030 dürfte der Zuwachs schon 68% und nochmals 20 Jahre später 110% betragen. Auch Demenzerkrankungen nehmen rasant zu. Bundesweit leiden heute rund 1,4 Mio. Menschen an Demenz. Bis 2050 könnten laut Prognose der Deutschen Alzheimer Gesellschaft 3 Mio. Einwohner in Deutschland an Demenz erkrankt sein, gut doppelt so viele wie heute.

Neue Pflegekonzepte sind notwendig

Auf diese Entwicklung haben Krankenhausbetreiber und Betreiber spezialisierter Pflegeeinrichtungen in den letzten Jahren reagiert und ihr Geschäftsmodell sukzessive ausgebaut. Im gleichen Zeitraum sind die Börsenwerte dieser Unternehmen stetig angestiegen. So beschleunigt der deutsche Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum nach seiner Transaktion mit Fresenius/Helios seinen Umbau von einem heterogenen Klinikverbund zu einem integrierten Gesundheitskonzern.

Während die demografische Entwicklung für öffentlich getragene Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen meist mit höheren Kostenbelastungen einhergeht, ergeben sich für private Einrichtungen durch die Umsetzung neuer, innovativer Pflegekonzepte hervorragende Chancen.


Setzen Sie auf die Gesundheitsversorgung

Und hier setzt mein neuestes Investment im Smart Money Investor an, das ich meinen Lesern in der aktuellen Ausgabe ausgiebig vorstelle. Denn wollten Anleger bislang von einem potenziellen Wachstum des Gesundheitsmarktes profitieren, blieb ihnen in aller Regel nur die Wahl aus Anlageprodukten, die sich auf Pharmaunternehmen – also Medikamentenhersteller – konzentrierten. Der demografische Wandel kann Investoren aber zusätzliche interessante Aussichten bieten. Mit einer gezielten Investition in die gesundheitliche Infrastruktur könnte man so Akzente setzen. Doch auch viele andere Argumente sprechen für ein solches Investment.

Ich verrate Ihnen schon mal so viel: Es handelt sich um ein Open-End-Zertifikat, in dem 15 Unternehmen enthalten sind, die speziell im Bereich der infrastrukturellen Gesundheitsversorgung tätig sind. Und der Clou ist, dass Sie noch keine Zeit verloren haben, denn Börsenstart für das Zertifikat ist erst der 10.07.2014.

Daher mein Angebot für Sie:
Sie bestellen jetzt den Smart Money Investor 30 Tage kostenlos zum Test und erhalten mit der aktuellen Ausgabe die komplette Analyse zu diesem höchst interessanten Investment von mir. So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie kümmern sich mit einem Investment in die Gesundheitsversorgung indirekt auch um ihre Altersvorsorge.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße

Ihr
Cliff Michel

Chefredakteur Smart Money Investor

PS: Apropos Gesundheitssektor: Gerade wurde verkündet, dass sich der Medizintechnikhersteller und Gesundheitsdienstleister Fresenius Medical Care, für rund 600 Mio. Dollar per Mehrheitsbeteiligung an Sound Inpatients Physicians in ein Netzwerk von Krankenhausärzten in den USA eingekauft hat. Das beflügelt die Kurse um 1,2% und befeuert unsere Anleihe.






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