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Ausgabe vom 24. Juni 2014



  •   Google geht shoppen – Gehen Sie mit



 



Google geht shoppen – Gehen Sie mit


von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nachdem vor genau drei Wochen Apples Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco stattfand, lädt nun Google zur Entwicklerkonferenz.

Diese Entwicklerkonferenz hat den schlichten Namen I/O, was ja bekanntermaßen für Input/Output steht. Wie bei Apples WWDC wurden auch hier 5.000 Konferenz-Tickets unter den Entwicklern verlost. Hauptziel dieser Konferenzen ist es, Entwickler dazu zu bringen, neue Apps für die Betriebssysteme zu entwickeln, die ohne diese ziemlich nutzlos wären.


Hauptthema der I/O: Wie wird Google die neuen Unternehmen und Produkte miteinander vernetzen?

Was hat Google seit der letzten Entwicklerkonferenz nicht alles gekauft und vorgestellt. Selbstfahrende Autos, Fernseher, Uhren, Handys, ja sogar Drohnen, Überwachungskameras und Thermostate befinden sich im Programm. Hauptthema dieser Konferenz wird also sein, wie diese ganzen Produkte und zugekauften Unternehmen künftig zusammenpassen.

Ich bin überzeugt, dass Google alles vorstellen wird, was mit der Google-Software und der Vernetzung der neuen und alten Produkte zu tun hat. Besonderes Augenmerk dürfte aber auf dem Betriebssystem Android Wear liegen. In Insiderkreisen wird sogar vermutet, dass Samsung auf der I/O eine neue Smartwatch auf Basis von Android Wear vorstellen wird. Auch die Präsentation der Plattform Google Fit, über die man Fitness- und Gesundheitsdaten sammeln kann, wird erwartet.

Interessant sind aber sicher auch die Vernetzungen von Fernseher und Smartphone bzw. Auto und Smartphone. Die Allianz zwischen Google und Honda sowie Google und General Motors ist hier ein erster Schritt.


Das „Smarthome“, der digitale Haushalt, steht für Google an erster Stelle

Die letzten Übernahme-Coups von Google sind ganz klar auf den „Smarthome“-Bereich gerichtet. Schon Anfang des Jahres holte sich Google mit Nestlab ein Unternehmen ins Haus, das sich auf die Entwicklung von Thermostaten und Rauchmeldern spezialisiert hat. Ziel ist es, künftig noch weitere Geräte in Wohnungen oder Häusern zu steuern. Deshalb übernahm Nestlab jetzt Dropcom. Das Startup hat sich die Videoüberwachung auf die Fahnen geschrieben. Damit stößt Google ins Geschäft mit Überwachungskameras vor, mit dem Ziel die Hausüberwachung und -steuerung zu revolutionieren.

Datenschutz hat oberste Priorität

Datenschutz-Kritiker beruhigt Nest-Mitgründer Matt Rogers mit dem Hinweis, ohne Erlaubnis der Nutzer keine Daten an Dritte weiterzugeben - auch nicht an das Mutterunternehmen Google. Wir hoffen es sehr, denn vorletzte Woche übernahm Google auch noch das Satelliten-Startup Skybox. 100 kg wiegt so ein Satellit von Skybox und gehört damit zu den kleinsten, die hochauflösende Bilder und Videos auf die Erde schicken können. Bisher befindet sich nur ein Satellit im All. Doch das soll sich bald ändern, um den Globus flächendeckend zu erfassen. Sie fragen sich jetzt sicher, ob Google nun auch den Weltraum erobern will. Ja, aber es geht hier noch um etwas ganz anderes: Wissen.

Wissen ist Macht

Denn für gerade mal 500 Mio. Dollar bekommt Google mit Skybox die Möglichkeit, weit über die Online-Welt hinaus Daten zu sammeln. Was das bei einem Unternehmen bedeutet, das dafür bekannt ist, das Nutzerverhalten seiner Kunden zu speichern, brauche ich Ihnen nicht zu erzählen. Künftig werden also auch jene erfasst, die sich der Online-Welt eigentlich fernhalten.
 
Aber Google führt noch etwas anderes im Schilde. Denn mit all den Daten über die Erde, die Skybox-Satelliten irgendwann sammeln werden, ließe sich ein riesiges Informationsarchiv anlegen. Mit Wetterdaten und Satellitenbildern, die zum Beispiel für Agrar- oder Logistikunternehmen sehr interessant sein könnten.

Ein unschätzbarer Vorteil für Unternehmen aber auch für Analysten. So könnten beispielsweise Schlüsse über die Umsatzzahlen eines Supermarktes gezogen werden, einfach indem man die Auslastung des Parkplatzes begutachtet.

Aber auch andere Unternehmen fallen dieser Überwachung zum Opfer. So gibt Skybox-Mitgründer Dan Berkenstock offen zu, dass er jede Woche in Richtung Foxconn schaue, um anhand der Lastwagendichte vor den Fabrikhallen des taiwanesischen Zulieferers zu ermitteln, wann das nächste iPhone auf den Markt komme.


Google steht für Wachstum pur

Sie sehen es selbst, der Technologie-Gigant Google stößt in neue Geschäftsfelder vor und strebt in vielen Bereichen offenbar die absolute Technologie-Vorherrschaft an.

Millionär in 7 Jahren – Das ist das Ziel des Millionen-Projektes

Google (aktuelle Performance: +20%) ist übrigens Bestandteil des Millionen-Projektes, das Chefredakteur Dieter Wendt Anfang des Jahres im Rahmen seiner Börsenpublikation 100%-DEPOT ins Leben gerufen hat. Mit dem Millionen-Projekt verfolgt er nur ein Ziel: Er möchte mit seinem Depot eine Million Euro in 7 Jahren erwirtschaften. Damit seine Leser auch noch sorglos leben können, wenn Rente und Sparbuch nichts mehr hergeben.

Sie wollen auch Millionär werden? Dann wird es höchste Zeit, dass Sie auf den fahrenden Zug aufspringen, bevor es zu spät ist.
Jetzt das 100%-DEPOT inklusive Millionen-Projekt zum günstigen Schnupperpreis von 79 Euro für 3 Monate (anstatt 199 Euro für 3 Monate) testen. 

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Gerade hat EZB-Präsident Mario Draghi verkündet, die Zinsen bis 2016 auf diesem Nullzins-Niveau zu halten. Das sollte den Aktienkursen weiteren Auftrieb geben und macht andere Investments uninteressant.





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