Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 20. Juni 2014


  • Kümmern Sie sich bitte noch heute um Ihre Geldanlage

  •  Don't fight the Fed and the EZB

     





 


Kümmern Sie sich bitte noch heute um Ihre Geldanlage

 


von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn Sie in Süd- oder Westdeutschland wohnen, genießen Sie heute nach dem gestrigen Feiertag vielleicht noch Ihren freien Brückentag, sind über das verlängerte Wochenende verreist oder machen einen Ausflug mit der Familie. Dann wünsche ich Ihnen eine wunderbare Zeit und Sie werden diesen Text erst am Montag lesen.

3 gute Gründe, sich heute um Ihre Geldanlage zu kümmern

Vielleicht ist es aber auch ganz anders und Sie müssen heute arbeiten oder nutzen diesen freien Tag für etwas, was Sie schon sehr lange vor sich herschieben. Denn heute, Freitag, 20. Juni 2014, ist ein guter Tag, um sich endlich mit Ihrer Geldanlage auseinanderzusetzen. „Warum gerade heute?“, fragen Sie sich. Und zählen mir jetzt wahrscheinlich 10 Gründe auf, warum heute keine Zeit dafür ist. Ich weiß, dass bei diesem Thema sogar das ungeliebte „Rasenmähen“ als Gegenargument herangezogen wird.                     

Doch es gibt heute 3 gute Gründe, die dafür sprechen:

1. Das Wetter ist schlecht. Zumindest hier in Fulda ist es feucht, windig und kalt. Vielleicht kommt am  Nachmittag noch die Sonne raus, aber über 18°C kommen wir heute nicht.

2. Die WM wird für uns Deutsche erst morgen wieder richtig interessant. Oder für die echten Fußballfans unter Ihnen erst heute Abend.

3. Heute ist dreifacher Hexensabbat, also dreifacher Verfallstermin. An diesem Tag kommt es für gewöhnlich zu starken Kurschwankungen bei den Einzelwerten, weil Optionen und Futures auf Aktien und Indizes gleichzeitig fällig werden und Profianleger versuchen den Kurs ihrer Werte in eine bestimmte Richtung zu lenken. Da heißt es für Sie als Privatanleger „Finger weg“ von der Börse, bis sich die Kurse wieder beruhigt haben.


Es ist höchste Zeit für ihren Geldanlage-Frühjahrsputz

Aufgrund des heutigen Hexensabbats wird es also sehr schwierig, die wahren Kursbewegungen von den inszenierten zu unterscheiden. Wie passend, dass morgen kalendarisch der Sommer beginnt. Höchste Zeit also für den Geldanlage-Frühjahrsputz. Und ein Grund mehr, sich mal entspannt zurückzulehnen und seine bisherige Geldanlage-Strategie, falls vorhanden, Revue passieren zu lassen.

Ja, ich empfehle Ihnen wirklich, nehmen Sie sich heute einmal all Ihre Anlagen und Versicherungen vor. Das sollten Sie sowieso zweimal im Jahr tun.


Versicherungen, Sparbücher und Depots –
Alles kommt heute auf den Prüfstand


1. Prüfen Sie als erstes Ihre Versicherungen. Wo gibt es noch Einsparpotenzial? Auf welche Versicherung kann ich verzichten? Wo gibt es günstigere Angebote? Haben Sie evtl. noch eine Lebensversicherung, die Sie jetzt noch mit kleinem Verlust rechtzeitig abstoßen können, bevor die ersten Insolvenzfälle die Versicherungsbranche erschüttern werden? Oder meinen Sie, die Garantiezinsen wurden von Regierungsseite nur zum Spaß gesenkt? Nein, dahinter stecken ernsthafte Probleme. Es ist ja auch schwierig, jemandem 4% Rendite auf sein angespartes Geld auszuzahlen, wenn man selbst nur 1% Rendite macht. Da fehlen einfach mal 3 Prozentpunkte.

2. Prüfen Sie Ihre Sparbücher. Wenn Sie das Geld brauchen, könnten Sie es wenigstens auf einem etwas zinsfreundlicheren Tagesgeldkonto parken.
In jeder Ausgabe des Smart Money Investor finden Sie übrigens die vier besten Anbieter im Bereich Tagesgeld, Festgeld, Girokonto, Bankbaugeld und Ratenkredit. Wenn Sie Ihr Geld jedoch nicht für den Alltag benötigen, überlegen Sie, ob Sie nicht lieber andere Investments bevorzugen sollten.

3. Werfen Sie einen kritischen Blick in ihr Depot. Fragen Sie sich bei jedem Wert, ob Sie ihn auch heute noch kaufen würden. Wenn Sie nicht überzeugt sind, überlegen Sie kurz warum und erwägen einen Verkauf.


Was aber mit dem Geld tun?

Wir sind in einer vertrackten Zwickmühle - oder auch nicht, wenn wir durchschauen, was gerade an den Finanzmärkten passiert.

Und dafür ist die heute zu Ende gehende Woche geradezu prädestiniert. Der DAX hat gestern aufgrund der Ankündigung der Fed, doch nicht ganz so schnell wieder zu steigenden Zinsen zurückzufinden, wieder den Sprung über die 10.000er-Marke geschafft.

Notenbank-Chefin Janet Yellen verkündete, dass Sie die Anleihekäufe zwar weiter drosseln werde, doch obwohl die Wirtschaft sich erhole, werde sie weniger wachsen als erwartet. Höhere Zinsen bleiben nach Yellens Aussage daher noch in weiter Ferne. Das beflügelte die Märkte, die von einer schnelleren Zinswende ausgegangen waren.

EZB-Notenbank-Chef Mario Draghi hat mit seiner Senkung des EZB-Leitzinses sowieso die Schleusen für weiter steigende Kurse geöffnet.




Don't fight the Fed and the EZB

Eine der „goldenen Regeln“ an den Finanzmärkten ist es, dass es für Anleger meist keine gute Idee ist, sich gegen die amerikanische Notenbank zu positionieren. Und auch gegen die EZB sollte man sich nicht stellen.

Wegen der niedrigen Zinsen wissen selbst Stiftungen mittlerweile nicht mehr, wo und wie Sie ihr Geld noch anlegen sollen. Auch die Kommunen und Städte sehen als einzigen Ausweg aus der Kreditklemme nur noch den Kapitalmarkt. Vieles spricht also dafür, dass Aktien weiter steigen werden.


Doch wie wählt man das richtige Unternehmen, die richtige Aktie aus?

Eine ganz simple Technik gute Aktien aufzuspüren ist, sich zu überlegen, was man im täglichen Leben selbst gerne benutzt. Sie können davon ausgehen, dass auch andere diese Dinge mögen. Sie lieben z.B. Ihr iPhone, haben ein iPad und finden sowieso alles toll, was Apple macht.

Warum kaufen Sie dann keine Apple-Aktien?

„Ich weiß nicht“, höre ich Sie jetzt sagen. „Der Kurs steht doch so hoch.“ Aber nein, sage ich. Denn so vieles spricht für Apple. Gerade hat Apple einen Aktiensplit im Verhältnis 7:1 vollzogen. Damit ist die Einzelaktie jetzt wieder zu einem günstigeren Kurs zu haben und reif für die Aufnahme in die Königsklasse, den Dow Jones.

Gerade wurde auch verkündet, dass noch vor Weihnachten die lang ersehnte iWatch und das iPhone 6 auf den Markt kommen sollen. Zwei Produkte, um die sich nicht nur die Apple-Fangemeinde reißen wird.

So können Sie anfangen, Ihr eigenes Depot aufzubauen. Doch es geht noch einfacher. Denn wenn Sie sich jetzt immer noch unsicher sind, kann ich Ihnen unsere Börsenpublikation das 100%-DEPOT empfehlen. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Apple, aber auch anderen interessanten Werten, die noch lange nicht Ihren Zenit gesehen haben, auch wenn die Untergangspropheten schon wieder mit den Hufen scharren.

Im 100%-DEPOT erfahren Sie, ob man diesen Wert jetzt noch kaufen sollte, zu welchem Kurs man einsteigen sollte und wie viel Potenzial das Unternehmen hat. Gerade im 100%-DEPOT setzt Chefredakteur Dieter Wendt auch häufig auf Hebelprodukte, von denen Sie enorm profitieren können, aber als Laie lieber die Finger lassen sollten.

Um zu Apple zurückzukommen, sein Mini-Future auf Apple liegt bereits mit 107% im Plus. Er hat es erst Anfang Februar gekauft. Das sind Investments, die Spaß machen. Sie wollen wissen, welche Werte Dieter Wendt in seinem 100%-DEPOT jetzt noch zum Kauf empfiehlt,
dann bestellen Sie das 100%-DEPOT jetzt zum Schnupperpreis von 79 Euro und testen Sie sein Aktienhändchen für 3 Monate auf Herz und Nieren.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende mit Ihrer Geldanlage und würde mich freuen, wenn der eine oder andere mir von seinen Erfahrungen berichten würde. Schreiben Sie einfach an
Martina.Bisdorf@boersenspiegel.com . Ihre E-Mail wird dann vertraulich an mich weitergeleitet.

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Viele Leser werden jetzt sagen. „Das ist mir alles viel zu riskant. Da kaufe ich mir doch lieber eine Immobilie. Da ist das Geld wenigstens gut angelegt.“ Pustekuchen, sage ich Ihnen. Erst gestern hat kein anderer als Finanzminister Wolfgang Schäuble angesichts der Niedrigzinsen und steigender Immobilienpreise vor einer Immobilienblase in Deutschland gewarnt. Diese Investment-Alternative ist also mittlerweile auch mit Vorsicht zu genießen. Es bleibt also nur eins: Rein in Aktien!






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