Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 13. Mai 2014


  • Diese 5 Argumente sprechen für einen
    weiteren Anstieg von DAX und Dow 


Diese 5 Argumente sprechen für
einen weiteren Anstieg von
DAX und Dow 

von Dieter Wendt    
Chefredakteur 100%-DEPOT         FacebookLike   TwitterFollow 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie Sie alle wissen, ist heute Dienstag, der 13. Mai 2014. Theoretisch müssten sich die Börsen und damit die Welt bereits seit dem 09. Mai im Krisenmodus befinden, wenn die düsteren Prophezeiungen der letzten Monate rund um den „Chart of Doom“ wirklich eingetreten wären.

Der am längsten vorhergesagte Börsen-Crash fällt einfach aus

Denn bereits seit Ende 2013 wurden die Ähnlichkeiten in der Kursentwicklung des Dow Jones von 1928/1929 mit denen von 2012 bis heute heiß diskutiert. Kein Wunder, der Chartverlauf (siehe unten), der auf dem amerikanischen Anlegerportal marketwatch.com veröffentlicht worden ist und für riesige Abrufzahlen sorgte, ist fast deckungsgleich.
 

Quelle: marketwatch.com

Damals stieg der US-Leitindex wie 2012/2013 steil nach oben und endete abrupt mit einem starken Kursrutsch, dem „Schwarzen Freitag“ am 24. Oktober 1929. Aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und so wurde nach weiteren Parallelen gesucht und man wurde schnell fündig. Denn auch der Kursverlauf des Dow Jones von 1982 bis 1987 und 2009 bis heute zeigt frappierende Ähnlichkeiten. Auch damals endete die fünfjährige Hausse am 19. Oktober 1987 mit einem Minus von 22%, dem größten Tagesverlust seiner Geschichte. Schnell war mit dem 09. Mai 2014 der neue Termin für den bevorstehenden Börsen-Crash gefunden.

An der Börse kommt es oft anders als man denkt

Wir hier in der Redaktion halten uns generell aus solchen Spekulationen heraus, denn niemand kann ehrlich und seriös das genaue Datum eines Börsen-Crashs vorhersagen. Wer dies macht, ist für uns unglaubwürdig. Tatsache ist, der Crash hat bisher nicht stattgefunden.

Ganz im Gegenteil, wenn Sie einen Blick auf den heutigen Stand der Indizes werfen. Gestern schloss der Dow Jones mit einem Rekordhoch von 16.695 Punkten. Und auch beim DAX ist das Allzeithoch nicht mehr weit entfernt. Nur noch 40 Punkte trennen den Index von seiner Rekordmarke von 9.800 Punkten. In meinen Augen sprechen auch viel zu viele Punkte für einen weiteren Anstieg der Indizes.

Diese 5 Argumente sprechen für einen weiteren Anstieg von DAX und Dow:

  1. Auch wenn die Ukraine–Krise uns weiter beschäftigen wird, neue Auseinandersetzungen sind glücklicherweise erst einmal ausgeblieben. Darüber hinaus versucht Außenminister Frank Walter Steinmeier heute, die Wogen auf diplomatischen Weg zu glätten. Das beruhigt die Märkte.
  2. Die Zahl der geplanten Übernahmen, gerade im Pharmabereich, beflügelt die Märkte ungemein.
  3. Die Anlegerstimmung ist zurzeit so negativ wie schon lange nicht mehr. Kursstürze entstehen aber eher, wenn die Anleger euphorisch davon ausgehen, dass die Indizes weitere Höhen erklimmen werden.
  4. Die Zahl der Börsengänge nimmt, auch in Deutschland, deutlich zu. Letzten Freitag ging, zwar etwas schleppend, der 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions an die Börse. Der erste Kurs lag nur knapp über dem Ausgabekurs. Doch weitere Firmen haben ihren Börsengang angekündigt. So will bereits am 23. Mai der Automobilzulieferer Stabilus sein Börsendebüt geben. Auch Onlinehändler Zalando und die Reederei Hapag Lloyd stehen in den Startlöchern. Dass Deutschland am IPO-Markt eher ein kleines Licht ist, zeigt sich an den weltweiten IPOs. So gingen im ersten Quartal 2014 bereits 228 Unternehmen an die Börse. Das ist ein Anstieg von 40% im Vergleich zum Vorjahr. Grund für die verstärkten Börsengänge sind die weltweit verbesserten Konjunkturaussichten  sowie die Niedrigzinspolitik der Notenbanken. Womit wir bei Punkt 5 wären:
  5. Auch wenn EZB-Notenbankchef Draghi die Leitzinssätze bei der letzten EZB-Sitzung beibehalten hat, wurde sein Hinweis auf eine mögliche Lockerung schon im nächsten Monat wohlwollend von den Märkten aufgenommen. Sie wissen ja, niedrige Zinsen sind gut für die Börsenkurse.

Konzentrieren Sie sich jetzt wieder auf Daten und Fakten

Es spricht also vieles für steigende Börsenkurse und wenig für einen Crash. Ich gehe daher zur Tagesordnung über und kümmere mich lieber um die Positionen in meiner Börsenpublikation 100%-DEPOT. Gleich im Anschluss an diesen Text setze ich mich an den Feinschliff der aktuellen Ausgabe, die noch heute Nachmittag erscheinen wird. Heute werfe ich einen Blick nach Österreich. Das Unternehmen, das ich auf dem Kurszettel habe, ist Technologieführer und nahezu in allen Boom-Branchen vertreten.

Selbst der Smartphone-Pionier Apple gehört zum erlesenen Kundenkreis. Durch die eingegangene Partnerschaft mit Intel, dem geglückten Turnaround sowie der hervorragenden Bilanzqualität gehört diese Technologie-Perle für mich zu den ganz klaren Verdopplungskandidaten. Apropos Apple: Keiner hat daran geglaubt, doch wir sind eingestiegen. Als Dankeschön steht die Aktie bereits zweistellig im Plus. Wenn Sie auch dabei sein wollen, dann bestellen Sie gleich hier das 100%-DEPOT (inkl. Millionen-Projekt).

Herzliche Grüße

Ihr
Dieter Wendt
Chefredakteur 100%-DEPOT

PS: Anleger, die an „Sell in May and go away“ glauben, werden dieses Jahr vielleicht noch eines Besseren belehrt. Zumal der schlechteste Monat statistisch gesehen ohnehin der September ist.


Abbestellen des kostenlosen Newsletters

Wenn Sie diesen kostenlosen Newsletter abbestellen wollen, klicken Sie bitte HIER.

Ihnen wurde dieser kostenlose Newsletter weitergeleitet
und Sie wollen ihn nun auch beziehen?

Gehen Sie einfach auf www.boersenspiegel.com und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse in das entsprechende Formularfeld ein.

Kritik, Fragen, Anregungen?
Senden Sie uns eine E-Mail an Patrycja.Jopek@boersenspiegel.com.

Risikohinweis
Bitte beachten Sie: Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet. Dennoch ist die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der Ausführungen für die eigene Anlageentscheidung möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Wir geben zu bedenken, dass Aktien grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Sie sollten sich vor jeder Anlageentscheidung weitergehend beraten lassen. Der Herausgeber kann Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Copyright: © 2014 MECONOMICS. Nachdruck (auch auszugsweise), kommerzielle Weiterverbreitung und Aufnahme in kommerzielle Datenbanken nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

Herausgeber:
MECONOMICS GmbH, Flemingstrasse 20-22, 36041 Fulda
 V.i.S.d.P.: Jürgen Schmitt, Fulda


Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH
Flemingstrasse 20-22
36041 Fulda
Telefon: +49 (661) 480 499 0
Telefax: +49 (661) 480 499 15
E-Mail: service@boersenspiegel.com
Datenschutz | AGB | Impressum
©2017 Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH