Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt


Ausgabe vom 25. April 2014


  • Panik ist ein schlechter Börsen-Berater
  • Die Woche der Tech-Giganten –
    Setzen Sie auf die Megatrends der Zukunft


 


Panik ist ein schlechter
Börsen-Berater

von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich hoffe, Sie haben schöne Osterfeiertage verlebt und konnten diese Woche vielleicht sogar noch etwas Urlaub machen. Und schon geht diese recht kurze Börsenwoche zu Ende, aber sie hat uns Anleger sicher eines gelehrt: Wie wichtig es ist, Ruhe und Gelassenheit zu bewahren, wenn es an den Börsen einmal kräftig rumpelt und die Indizes sich auf einer regelrechten Talfahrt befinden. So ist es vor etwa zwei Wochen den Technologie-Werten des Nasdaq ergangen, der seinen schwersten Kursverfall seit 2011 erlebt hat.

Verständlicherweise erhielten auch wir viele besorgte E-Mails und Anrufe von unseren Lesern. Aber bei einem plötzlichen Kursrutsch in Panik zu verfallen, ist wahrlich der schlechteste Berater. Daher sind sogenannte Panik-Kurse eigentlich auch immer Kaufkurse, sofern sich an den Fundamentaldaten des Unternehmens nichts geändert hat. Dies war nicht der Fall, denn es hatten einfach nur ein paar mehr Anleger als sonst Gewinne mitgenommen. Daher empfahlen wir unseren Lesern nach dem Kursrutsch vor zwei Wochen auch, diese günstigen Kurse zum Einstieg zu nutzen.

Panik-Kurse sind Kaufkurse

Ich hoffe, Sie haben unseren Rat befolgt. Denn der Nasdaq hat nach seinem Ausverkauf bereits wieder Fahrt nach oben aufgenommen. Einen besonderen Schub erhielt der Nasdaq diese Woche, denn die Tech-Giganten Apple und Facebook veröffentlichten ihre Quartalszahlen.

Vor allem Apple überraschte die Anleger mit fulminanten Ergebnissen. So stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 4,7% und der Quartalsgewinn sogar um 7%. Dies ließ den Aktienkurs nach Veröffentlichung um 8% nach oben schießen. Grund waren die verstärkten Verkäufe im Smartphone-Bereich. Ganze 17% mehr iPhones wurden im zweiten Quartal an den Mann gebracht.

Nasdaq steht für die technologischen Megatrends der Zukunft

An der Nasdaq spielt also nach wie vor die Musik. Gut, wer hier investiert ist. Wie sollte es auch anders sein, denn an der Nasdaq wird schon seit 30 Jahren Geschichte geschrieben. Hier tummeln sich die Unternehmen, die die Megatrends der Zukunft bearbeiten und nur hier werden auch die höchsten Renditen erzielt. Aus kleinen Garagenfirmen wurden riesige Technologiekonzerne. Ohne die Technologiebörse Nasdaq hätten wir vielleicht keine Computer, kein Internet, keine sozialen Netzwerke, ganz zu schweigen von den Entwicklungen im Biotechnologiebereich. Auf welchem technologischen Entwicklungsstand wären wir, wenn es nicht Großinvestoren gäbe, die diesen Unternehmen gerade in der Startphase mit riesigen Investitionen den Rücken frei hielten, weil sie an deren Ideen glauben, auch wenn diese teilweise ziemlich abstrus klingen.

Schon jetzt lässt sich voraussagen, dass die besten Unternehmen im Bereich von 3D-Drucker-Anwendungen mit allen fast unglaublichen Anwendungsmöglichkeiten wohl ebenso ihre Erfolgsgeschichte an der amerikanischen Nasdaq begonnen haben wie Roboter-Technologie für den Alltag.

An der Nasdaq werden Start-ups zu „Welt-Stars“

Und genau deshalb setzt auch Dieter Wendt in seinem 100%-DEPOT seinen Schwerpunkt ganz klar auf die Aktien der Technologiebörse Nasdaq. Für Dieter Wendt steht fest:

„Unternehmen wie Google, Amazon oder Facebook würde es heute nicht geben, wenn nicht in der Startphase Großinvestoren zum Teil sogar Milliarden-Dollar-Beträge bereitgestellt hätten, ohne auch nur im Ansatz eine Garantie dafür zu haben, den Kapitaleinsatz nicht in den Sand zu setzen. Nur im ‚Land der unbegrenzten Möglichkeiten’ kann Tesla-Chef Elon Musk Kapital für eine Batteriefabrik im Umfang von 5 Mrd. Dollar einsammeln. Nirgends sonst auf dem Börsen-Globus gibt es mehr Kapitalvervielfachungsmöglichkeiten als hier. Nirgends sonst können auch Sie einfacher und erfolgreicher an den Megatrends der Zukunft partizipieren. Ich nenne hier nur zwei: ‚3D-Drucker-Technologie’ und ‚Roboter-Technologie für den Alltag’. Hier wird es in der Kasse klingeln.“

Auch Chinas Tech-Giganten zieht es zur Nasdaq

Wie wichtig die Nasdaq ist, sieht man auch daran, dass immer mehr chinesische Unternehmen an die US-Technologiebörse streben. Diese Woche hat bereits Chinas Twitter-Konkurrent Weibo einen fulminanten Börsenstart an der Nasdaq aufs Parkett gelegt. Allein in den ersten beiden Handelstagen schoss der Börsenkurs um 33% nach oben. Das sind gute Vorzeichen für den chinesischen Onlinehändler und Amazon-Konkurrent Alibaba, der bereits den nächsten chinesischen Börsengang an der Nasdaq plant.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Wer nicht direkt in Aktien investieren will, findet vielleicht in Zeiten von Mickerzinsen eine Anleihe sehr reizvoll. Bei Veröffentlichung der Quartalszahlen erklärte Apple-CEO Tim Cook, dass Apple noch dieses Jahr eine weitere Anleihe platzieren möchte. Wir bleiben für Sie am Ball.



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