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Ausgabe vom 25. März 2014


  • Das Wunder ist noch lange nicht vorbei

 


Das Wunder ist noch lange nicht vorbei 

von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute möchte ich den BÖRSEN-SPIEGELdaily mit einem kleinen Quiz beginnen. Über welche Aktie wird Ihrer Meinung nach zur Zeit am häufigsten gesprochen bzw. werden die meisten Meldungen verbreitet? Auf finanznachrichten.de sind es beispielsweise allein heute 135 neue Meldungen. Gestern waren es sogar 147. Zum Vergleich: Google steht mit nur 99 Meldungen auf Platz zwei. Raten Sie mal!

Bei diesem Unternehmen scheiden sich die Geister

Es ist ein Unternehmen bei dem sich wirklich die Geister scheiden. Die einen lieben die Produkte, die anderen hassen sie. Dazwischen gibt es nichts. Schönes Design vereint mit fortschrittlicher Technik sagen die einen, Missachtung von User-Wünschen und arrogantes Gehabe sagen die anderen.

Lange Zeit war dieses Unternehmen gleichzusetzen mit einer einzigen Person. Dieser Unternehmenschef, der auch gleichzeitig Gründer war, galt als der größte Visionär und Innovator seiner Zeit. Von ihm stammt der Satz: „Design ist nicht nur, wie es aussieht oder sich anfühlt. Design ist, wie es funktioniert.“


Sicher haben Sie schon eine Idee?

Ja bestimmt, denn es handelt sich um kein geringeres Unternehmen als Apple, dessen visionärer Gründer Steve Jobs leider am 5. Oktober 2011 an den Folgen seiner Krebserkrankung starb. Und genau hier liegt auch die Krux. Steve Jobs' Produktideen wie das iPhone und iPad gelten einfach als genial und haben Weltgeschichte geschrieben. Seit seinem Tod ist nicht mehr viel Neues auf den Markt gekommen.

Steve Jobs versus Tim Cook

Tim Cook, der neue CEO, hat ein schweres Erbe angetreten. Er ist kein Innovator wie Steve Jobs, sondern eher ein Zahlenmensch. Cook ist sich dessen voll bewusst, denn auf der letzten Aktionärsversammlung machte er sogar Witze darüber. Zuerst versprach er den Aktionären erste Einblicke in seine neuen Entwicklungen, dann ruderte er schnell zurück und erklärte, dass es sich nur um einen Scherz handele.

Lange Zeit war Cook der Hintermann von Steve Jobs und machte Apple dennoch still und leise zu einem der erfolgreichsten Unternehmen der Welt. Doch jetzt hagelt es Kritik von allen Seiten. Gerade ist das Buch der ehemaligen Wall Street Journal-Reporterin Yukari Kane „Haunted Empire: Apple After Steve Jobs“ erschienen. In diesem Buch rechnet sie mit Tim Cook ab, der in ihren Augen kein geeigneter Ersatz für Steve Jobs ist und das Unternehmen früher oder später in den Ruin treiben werde. Auch wenn Cook das Buch als „Unsinn“ abtut, Gedanken macht man sich als Aktionär trotzdem. Deshalb die Frage:


Hat sich Apple unter der neuen Führung weiterentwickelt?

Meine Meinung: Ja, auf jeden Fall. Denn wenn man sich die Zahlen von Tim Cook genauer anschaut, wird einem schnell klar, dass sich das Unternehmen weiter auf Erfolgskurs befindet. So stieg das operative Ergebnis unter Cook von 34 Mrd. auf 51 Mrd. Dollar und auch der Umsatz machte einen Sprung von 108 Mrd. auf 171 Mrd. Dollar. Doch das ist nicht alles. Auch wenn es sich vielleicht um keine bahnbrechenden Innovationen handelt, ist Apple schon länger dafür bekannt, mit seinen Produkten den Markt umzuwälzen. Bedenken Sie: Auch früher gab es schon Smartphones und Mp3-Player. Doch erst als Apple sein iPhone und seinen iPod auf den Markt brachte, kam es zu einer Revolution.

iWatch und Apple TV werden noch für Überraschungen sorgen

Wir können also davon ausgehen, dass auch die schon lange sehnlichst erwartete iWatch mehr als nur eine Uhr mit Gesundheitsfunktionen sein wird, die lediglich Fitnessfanatiker benutzen.

Auch die Meldung, dass Apple demnächst mit Comcast, dem größten amerikanischen Kabelanbieter kooperieren möchte, um Kabelfernsehen online auszustrahlen, gleicht einer Sensation. So wird gemunkelt, dass Apple in diesem Jahr eine neue Version seiner Settop-Box Apple TV vorstellen wird. Es kann aber auch etwas anderes dahinter stecken: Denn schon lange warten die User auf ihr eigenes iTV. Mit dieser Kooperation wären weitere Schritte auf dem Weg zum eigenen Fernseher geebnet.

Auch wenn bisher das iPhone mit 60% des Bruttogewinns noch Hauptumsatzbringer ist, hat Apple Innovationen in der Pipeline, die für einige Überraschungen gut sind. Vielleicht lässt sich Tim Cook einfach etwas mehr Zeit mit der Präsentation, um auch wirklich marktreife Produkte vorstellen zu können. Wir bleiben auf jeden Fall für Sie am Ball.

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

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