Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt


Ausgabe vom 04. März 2014


  • Politische Börsen haben meist kurze Beine
  • Ihre BÖRSEN-SPIEGEL-Woche im Überblick     

 


Politische Börsen haben
meist kurze Beine 

von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

da feiert halb Deutschland unbeschwert Karneval, Fastnacht oder Fasching und am anderen Ende Europas eskaliert die Situation rund um die Krim. Gestern verlor der DAX aufgrund des Säbelrasselns fast 3,5%.

Ich kann verstehen, dass Sie so ein Kursrutsch zutiefst verunsichert. Doch keine Sorge: Politische Börsen haben meist kurze Beine. Schon heute früh hat der DAX wieder mit einem Plus von 0,9% eröffnet, weil Wladimir Putin seine Truppen, die bereits Übungen an der ukrainischen Grenze abgehalten hatten, in die Unterkünfte zurückbeorderte. Es scheint sich eine Entspannung anzubahnen.

Warum die Krim-Krise gerade jetzt die Börsen erzittern lässt

Wenn die Großmacht Russland mit einer Intervention droht, lässt dies die Börsen immer noch erzittern. Einfacher Grund: Die Einmischung Russlands hätte weitere Auswirkungen auf den Rest der Welt und würde auch zu wirtschaftlichen Konsequenzen führen. Dennoch sind politische Börsen in der Regel nicht überzubewerten. Dies liegt ganz einfach daran, dass Krisen für gewöhnlich aufflackern und dann wieder vergehen. Jedenfalls solange kein Krieg ausbricht.

Die USA drohen jetzt erst einmal Russland mit Wirtschaftssanktionen. Ein probates Druckmittel gegen die russischen Oligarchen. Eh schon durch den starken Kursrutsch von 10% an Russlands Börsen stark gebeutelt, würde ihnen dadurch der Zugang zum Westen beschnitten. Das wird alle Beteiligten zu einer schnellen einvernehmlichen Lösung führen.

Adidas, Metro und Stada leiden unter der Krim-Krise

Unter dieser Krise leiden aber nicht nur die russischen, sondern auch deutsche Unternehmen, die stark vom russischen Markt abhängig sind. So brachen gestern die Aktien von Adidas, Metro und Stada übermäßig stark ein.

Für Adidas ist Russland der drittwichtigste Markt. Der Sportartikelhersteller verlor gestern bis zu 4,7%. Auch Metro-Aktien gaben knapp 8% nach. Fraglich ist hier, ob es zu dem geplanten Börsengang in Russland kommen wird. Auch Stada erzielte bisher ein Viertel des Umsatzes in Russland. Der Kurs brach um bis zu 8,3% ein.

Gold hingegen wird als sicherer Hafen angesehen und stieg gestern auf ein Vier-Monats-Hoch.

Bewahren Sie Ruhe und verfallen Sie nicht in hektische Aktivität

Mit Blick auf die Krim-Krise fragt sich vielleicht manch einer unter Ihnen, ob er jetzt verkaufen sollte. Unsere klare Antwort: Auf gar keinen Fall. Geben Sie kein Stück aus der Hand. Ganz im Gegenteil. Jetzt ist die Zeit einzusteigen.

„Kaufen, wenn die Kanonen donnern“

Dieser Satz stammt von Carl Meyer von Rothschild. Nicht umsonst zählten die Rothschilds zu den reichsten Familien.

Ich kann Ihnen versichern, dass wir alle hier in der Redaktion die Entwicklungen auf der Krim genauestens beobachten. Sollte es doch schlimmer kommen - was wir alle nicht hoffen -, können Sie sicher sein, dass wir entsprechende Eilmeldungen mit den erforderlichen Handlungsempfehlungen an Sie versenden.

Wenn es sich also nur um eine kurze Eskalation handelt, wie wir vermuten und was die heutige positive Eröffnung der Börse ja nahelegt, sollten Sie die Chance nutzen und sich das eine oder andere Schnäppchen einverleiben, bevor der Markt auf dem Absatz kehrt macht und die Rally wieder Fahrt aufnimmt.

Geben Sie sich jetzt einen Ruck und steigen Sie in den Markt ein

Um Ihnen den Einstieg etwas zu versüßen, haben wir anlässlich unseres 15-jährigen Firmenjubiläums ein ganz besonderes Angebot für Sie:

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Beachten Sie: Der günstige Preis in Höhe von 79,00 Euro für 3 Monate gilt nur noch diese Woche. Am Sonntag ist definitiv Schluss. Also zögern Sie nicht länger und bestellen Sie jetzt Dieter Wendts 100%-DEPOT zum Jubiläumspreis.

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS: RWE hat heute desaströse Zahlen abgeliefert. Erstmals seit 60 Jahren schreibt der zweitgrößte deutsche Versorger rote Zahlen. Der Verlust beläuft sich auf satte 3 Mrd. Euro.


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Viel Spaß und Erfolg wünscht Ihnen
Ihr BNP Paribas Team



Ihre BÖRSEN-SPIEGEL-Woche im Überblick

Nachfolgend alle wichtigen Termine dieser Woche im Überblick:

Dienstag, 04. März 2014

Konjunkturdaten:
08:00 Deutschland: Statistisches Bundesamt: Großhandelsumsatz Q4/13
10:00 Deutschland: VMDA Auftragseingang 01/14
11:00 EU: Erzeugerpreise 01/14

Unternehmensdaten:

Deutschland:
Beiersdorf: Jahreszahlen (Pk 10:00) (08:00)
Carl Zeiss Meditec: Hauptversammlung, Weimar (10:00)
RWE: Jahreszahlen (Pk 10:00) (07:00)

Europa:
Großbritannien: Glencore Xstrata: Jahreszahlen (08:00)
Schweiz: Roche: Hauptversammlung, Basel (10:30)

Mittwoch, 05. März 2014

Konjunkturdaten:
09:55 Deutschland: Einkaufsmanagerindex Dienste 02/14 (2. Veröffentlichung)
10:00 EU: Einkaufsmanagerindex Dienste 02/14 (2. Veröffentlichung)
11:00 EU: Einzelhandelsumsatz 01/14
11:00 EU: BIP Q4/13 (vorläufig)
11:30 Deutschland: Bundesobligationen
14:15 USA: ADP-Arbeitsmarktbericht 02/14
16:00 USA: ISM-Index Dienste 02/14
16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)
20:00 USA: Fed Beige Book

Unternehmensdaten:

Deutschland:
Adidas: Jahreszahlen (07:30)
Deutsche Börse: Arbeitskreis Indizes

Europa:
Frankreich: Carrefour: Jahreszahlen (07:30)
Großbritannien: International Airlines Group (IAG): Verkehrszahlen 02/14
Großbritannien: Leg & General: Jahreszahlen
Großbritannien: Standard Chartered: Jahreszahlen
Österreich: Verbund: Jahreszahlen

Donnerstag, 06. März 2014

Konjunkturdaten:
12:00 Deutschland: Auftragseingang Industrie 01/14
13:45 Deutschland: EZB Zinsentscheid (14:30 Pk)
14:30 USA: Produktivität und Lohnstückkosten Q4/13
14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
16:00 USA: Auftragseingang Industrie 01/14

Unternehmensdaten:

Deutschland:
Air Berlin: Verkehrszahlen 02/14 (08:00)
Axel Springer: Jahreszahlen (Pk 10:00) (07:30)
Continental: Jahreszahlen
Deutsche Telekom: Jahreszahlen (Pk 10:00) (07:00)
Klöckner & Co: Jahreszahlen (Pk 10:00) (07:00)
Merck KGaA: Jahreszahlen (Pk 10:00) (07:00)

Europa:
Frankreich: Orange: Jahreszahlen (Pk 11:00) (07:30)
Großbritannien: Easyjet: Verkehrszahlen 02/14 (08:00)
Luxemburg: RTL Group: Jahreszahlen (Pk 10:30) (08:00)

Freitag, 07. März 2014

Konjunkturdaten:
08:00 Deutschland: Statistisches Bundesamt: Großhandelspreise 01/14
12:00 Deutschland: Industrieproduktion 01/14
14:30 USA: Arbeitsmarktbericht 02/14
14:30 USA: Handelsbilanz 01/14

Unternehmensdaten:

Deutschland:
Comdirect: Handelsstatistik 02/14
EnBW: Bilanz-Pk, Karlsruhe (10:30)
Evonik: Jahreszahlen (Pk 9:30) (07:00)
Fraport: Jahreszahlen (07:00)
Gea Group: Geschäftsbericht 2013

USA:
Footlocker: Q4-Zahlen



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