Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 25. Februar 2014 


  • 15 Jahre BÖRSEN-SPIEGEL - Feiern Sie mit uns!
  • Trotz guter Quartalszahlen leiden Fresenius, Dürr und BASF unter Kurseinbrüchen    

15 Jahre BÖRSEN-SPIEGEL -
Feiern Sie mit uns!
     

von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL            FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist mir eine große Freude, Ihnen mitteilen zu können, dass der BÖRSEN-SPIEGEL in diesem Jahr 15 Jahre alt wird. Wie schnell ist doch die Zeit vergangen. Mein Kollege Jürgen Schmitt erzählte mir vorhin begeistert, wie alles begann: 1999 kam in einem kleinen Büro in der Fuldaer Altstadt der erste BÖRSEN-SPIEGEL unter dem Namen „MECONOMICS-BÖRSE“ heraus. Mittlerweile sind sowohl das Redaktionsteam als auch unsere Büroräume kräftig „gewachsen“. Unser Ziel war und ist es, privaten und professionellen Kunden individuelle, objektive Beratungs-, Informations- und Finanzdienstleistungen anzubieten.

Das Auf und Ab an den Börsen – Wir haben viel erlebt

Sie erinnern sich bestimmt, die Märkte kannten 1999 nur eine Richtung, aufwärts. Das waren Zeiten! Drei Jahre zuvor brachte die Telekom ihre erste Aktien-Tranche auf den Markt und löste damit in Deutschland einen wahren Börsen-Hype aus.

Weil selbst „Hausfrauen“ wie wild in den Aktienmarkt einstiegen, ganz gleich wie die Unternehmen dastanden deren Aktien sie erwarben, sprach man zum Schluss sogar von einer „Hausfrauen-Hausse“. Das zog natürlich auch einige Hasardeure auf den Plan, die das große Geld witterten. Die Kurse stiegen und stiegen. Auch sie kannten sicher den einen oder anderen Aktien-Millionär und jeder wollte immer noch mehr. Schon damals war es uns wichtig, unsere Leser auf den Boden der Tatsachen zu holen, aber überzeugen Sie mal jemanden davon auszusteigen, wenn es vermeintlich immer weiter aufwärts geht.

Es kam, wie es kommen musste  Die Blase platzte …

Die größte Internetblase blähte sich also immer mehr auf und zerplatzte dann im März 2000 leider auch ebenso spektakulär. Da wir die Gefahr rechtzeitig erkannt hatten, bewahrten wir unsere Leser damals vor dem Schlimmsten.

.. und damit für viele Anleger der Traum vom ewigen Reichtum

Dann kam der 11. September 2001. Sie wissen es selbst, dies war ein schwarzer Tag für die Menschheit. Welches Leid die Menschen in New York ertragen mussten. Die Finanzmärkte fielen in Schockstarre. Der DAX verlor 8,5%. Die amerikanischen Börsen setzten ihren Handel aus und nahmen ihn erst sechs Tage später wieder auf. Das war die längste Pause seit der Weltwirtschaftskrise 1933. Bei Wiedereröffnung verlor der Dow Jones etwa 7%. Nur langsam kam die Welt wieder in den Alltag zurück.

2003 bliesen wir zum Einstieg

2003, als die Stimmung an den Börsen noch sehr negativ war, rieten wir unseren Anlegern dann zum Einstieg. Wir waren übrigens eine der ersten Börsenbrief-Redaktionen, die dies taten. Der Mut unserer Leser wurde belohnt. Viele Werte erwischten wir so bei ihrem Tiefpunkt. Besonders die Solarwerte gingen danach durch die Decke.

Doch wie es an den Börsen ist, es geht nicht nur aufwärts, denn 2008 kam das nächste Ungemach. Die Immobilienblase in den USA platzte und riss Lehman Brothers mit in den Abgrund und damit fast die ganze Welt. Dieser Vorfall zwang sogar Angela Merkel und Peer Steinbrück vor die Kameras, um den Leuten zu versichern, dass ihr Geld auf den Bankkonten sicher sei.

Von der Griechenland-Pleite samt Eurokrise brauche ich Ihnen ja nichts zu erzählen. Sie wissen es selbst.

15 Jahre BÖRSEN-SPIEGEL: „Das Beste für Sie und Ihr Kapital!“

Wir haben unsere Leser in den letzten 15 Jahren gut durch das teilweise recht heftige Fahrwasser geführt. Eine spannende Zeit liegt hinter uns, aber auch eine spannende vor uns. Wie wird es weitergehen an den Märkten? Solange Janet Yellen US-Notenbankchefin ist, gehen wir davon aus, dass die expansive Geldpolitik, wenn auch etwas gedrosselt, weiter fortgesetzt wird. Das spricht für weiter steigende Aktienkurse. Korrekturphasen sind da ganz natürlich. Fest steht, dass wir Sie auch in Zukunft gern bei Ihren Aktien-Investments unterstützen möchten. Wir haben da eine ganz klare Mission: „Das Beste für Sie und Ihr Kapital!“

Freuen Sie sich auf unsere Jubiläumsangebote

Natürlich möchten wir unser 15jähriges Jubiläum gern mit Ihnen zusammen feiern. Wir haben daher ein schönes Potpourri an interessanten Angeboten für Sie zusammengestellt. Werfen Sie in den nächsten Wochen bitte einmal einen Blick mehr in die Ausgaben des BÖRSEN-SPIEGELdaily. Schon morgen erhalten Sie unser erstes Jubiläumsangebot. Freuen Sie sich darauf.

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Es gibt noch Gerechtigkeit im Leben. Heute wurde Markus Frick, Bäckermeister und selbsternannter Börsenguru, vom Landgericht Frankfurt wegen Marktmanipulationen zu zwei Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt. Jahrelang hat er Anlegern Aktien zum Kauf empfohlen, die wertlos waren, um den Kurs nach oben zu treiben. Ich habe mich schon immer gefragt, wieso jemand mit 4 Bodyguards über eine Anlegermesse gehen muss.


Trotz guter Quartalszahlen leiden Fresenius, Dürr
und BASF unter Kurseinbrüchen

Der DAX plätschert diese Woche so vor sich hin. Dem deutschen Markt fehlen derzeit einfach eigene Impulse. Es geht zwei Schritte vorwärts und dann wieder einen Schritt zurück. Die amerikanische Quartalssaison neigt sich dem Ende zu. In Deutschland stehen hingegen noch einige Ergebnisse aus.

Fresenius, Dürr und BASF haben trotz guter Zahlen mit Kurseinbrüchen zu kämpfen

So haben heute früh Fresenius, Dürr und BASF ihre Quartalszahlen bekannt gegeben. Diese drei Werte sind Teil unseres BÖRSEN-SPIEGEL-Depots. Daher hier ein kurzer Blick auf die Ergebnisse:

Der Aktienkurs von Fresenius brach bei Börseneröffnung nach Veröffentlichung der Zahlen um 6,8% ein. Trotz Rekordgewinns und schöner Wachstumsaussichten hatten sich die Anleger wohl mehr erwartet. Darüber hinaus bereitet die Dialyse-Tochter FMC aufgrund der Sparmaßnahmen im US-Gesundheitssektor Kopfschmerzen.

Bei BASF brummt der Laden. Da sich der Aktienkurs aber bereits auf Rekordniveau befindet, tat sich auch hier wenig. Allerdings wurde beschlossen, die Dividendenzahlung auf 2,70 Euro zu erhöhen, was einer Dividendenrendite von 3,21% entspricht. Schön für diejenigen unter Ihnen, die investiert sind.

Auch der Autozulieferer Dürr wurde trotz eines starken Gewinnsprungs von den Anlegern abgestraft. Umsatz und Auftragseingänge erfüllten einfach nicht die Erwartungen. So verlor auch Dürr bei Börseneröffnung ganze 6%.

Ja, manchmal können selbst gute Zahlen abgestraft werden, weil Anleger in den letzten Monaten sehr verwöhnt wurden und daher noch mehr erwarten als sonst.
  


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