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Ausgabe vom 21. Februar 2014 


  • Interview mit Dieter Wendt:
    „Aktien sind für mich weiterhin alternativlos“    

Interview mit Dieter Wendt:
„Aktien sind für mich weiterhin alternativlos“
     

von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL            FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Dienstag hatte ich Ihnen ja versprochen, Dieter Wendt, Chefredakteur des 100%-DEPOT, nach dem Start seines Millionen-Projektes Anfang des Jahres auf den Zahn zu fühlen. Gestern haben wir nun Nägel mit Köpfen gemacht, aber lesen Sie selbst:

Cindy Ullmann:  Dieter, Anfang des Jahres, also vor sieben Wochen, hast du das Millionen-Projekt gestartet. Wie lautet dein erstes Resümée?

Dieter Wendt: Alles in allem sind wir auf einem guten Weg. Die Korrektur Ende Januar hat uns etwas früher erwischt als erwartet, aber im Endeffekt war dieser Einbruch für das Millionen-Projekt nur positiv. Denn da wir noch nicht vollständig investiert waren, konnten wir günstige Abstauberlimits zum Einstieg nutzen. Vergleiche das Millionen-Projekt einfach mit einem Haus. Wenn man ein Haus baut, muss man gut und sorgfältig planen und abwägen, um am Ende nicht nur auf ein zufriedenstellendes, sondern auf ein erstklassiges Ergebnis zu kommen. Das geht mit der Auswahl des Grundstücks los, mit der Planung und Errichtung des Hauses weiter und endet schließlich mit der Fertigstellung. Das Fundament haben wir bereits gelegt, jetzt geht es weiter.

Cindy Ullmann: Wir haben viele Zuschriften von Lesern bekommen, die verunsichert sind, weil viele Analysten eher von einem Crash als von einem weiteren Anstieg der Indizes ausgehen. Was meinst du dazu?

Dieter Wendt: Ich gehe im Moment nicht davon aus, dass es zu einem ernsthaften Crash kommen wird. Bei der Niedrigzinspolitik der Notenbanken sind Aktien einfach alternativlos. Mit anderen Investments verliert man zurzeit doch nur sein Geld. Sicherlich wäre es entspannter und schöner, wenn die Aktienmärkte einfach schnurstracks weiter nach oben laufen würden. Doch das hätte irgendwann zwangsläufig einen großen Knall zur Folge. Viel besser sind da regelmäßige Verschnaufpausen, in denen die einen Anleger mal Gewinne mitnehmen und andere endlich die Chance bekommen, einigermaßen günstig neue Positionen aufzubauen. Du musst dir die Börse einfach wie ein Lebewesen vorstellen, das ab und an auch mal ausatmen muss. Das beinhaltet hin und wieder etwas größere Abschläge – gerade bei Aktien, die zuvor glänzend gelaufen sind.

Cindy Ullmann: Welche Märkte und Branchen findest du im Augenblick am interessantesten? Verrate uns doch mal, in welche Werte du im Millionen-Projekt investierst?

Dieter Wendt: Bitte habe Verständnis dafür, wenn ich hier keine Einzelpositionen verrate. Die sollen wirklich meinen Lesern vorbehalten bleiben. Aber ich kann so viel sagen: Ich setze auf die Dinos der Branche, die vor einem tollen Comeback stehen. Aber auch Technologiewerten traue ich überdurchschnittliche Zuwächse zu. Last but not least bieten auch Energiewerte viel Kursfantasie. Das sind die Standbeine des Millionen-Projektes. Und bei den Sachwerte-Themen sind wir auch involviert.

Cindy Ullmann: Wie siehst du denn die zukünftige Entwicklung der Aktien-Märkte?

Dieter Wendt: Wie oben schon erwähnt, gehe ich davon aus, dass die Indizes mit kleineren Verschnaufpausen weiter nach oben laufen werden. Wir setzen mit dem Millionen-Projekt auf ein breit diversifiziertes Depot. So können wir Schwankungen gut ausgleichen. Die fundamentalen Rahmenbedingungen sprechen auf jeden Fall für eine Fortsetzung der Börsen-Hausse. Zudem zeichnet sich in den europäischen Krisenregionen mehr und mehr eine Stabilisierung ab, was die Perspektiven für ganz Europa ebenfalls verbessert. Aber vergiss nicht, falls sich die Daten doch einmal eintrüben sollten, können wir auch short gehen, also auf fallende Werte setzen. Ich bin da sehr flexibel.

Cindy Ullmann: Gold ist im Moment in aller Munde. Was hältst du davon?

Dieter Wendt: Du weißt, ich gehöre sicher nicht zu den Goldbullen. Aber Gold wurde letztes Jahr so stark abgestraft. Gerade zieht der Goldpreis wieder spürbar an und sprang über die wichtige technische Marke von 1.300 Dollar. Ja, ich gehe fest davon aus, dass der Goldpreis in den nächsten drei bis fünf Jahren wieder kräftig anziehen wird. Die physische Nachfrage ist aufgrund der fortschreitenden Geldentwertung rund um den Globus sehr, sehr hoch und nahezu jeder Vermögensverwalter empfiehlt seiner Kundschaft zumindest eine Beimischung des Krisen-Metalls in einem ausgewogenen Portfolio. Auch wir haben für das Millionen-Projekt letzte Woche zugegriffen. Ich finde, 5% Plus in einer Woche können sich sehen lassen.

Cindy Ullmann: Welche Strategie verfolgst du mit dem Millionen-Projekt?

Dieter Wendt: Mein oberstes Ziel ist es, meine Leser in 7 Jahren zu Millionären zu machen. Dabei ist es mir wichtig, das Millionen-Projekt mit ruhiger Hand zu führen. Man sagt ja nicht umsonst „Hin und her macht Taschen leer“. Aber es kann durchaus passieren, dass es manchmal etwas hektischer wird und wir den „Aktivitätsgrad“ erhöhen müssen. Heutzutage versuchen uns vor allem viele Trader-Dienste einzureden, dass die Zeiten von „Kaufen und Liegenlassen“ vorbei seien. Doch ich kenne wirklich keinen einzigen Trader, der langfristig echtes Vermögen aufgebaut hat. Über 90% erleiden am Ende Verluste. Der reichste Investor der Welt, Warren Buffett, investiert hingegen stets auf lange Sicht. „Wer nicht bereit ist, eine Aktie zehn Jahre zu halten, sollte dies keine Sekunde lang tun“, so sein Credo. In unserem Millionen-Projekt versuchen wir, eine Mischung aus beiden Ansätzen zu verwirklichen.

Cindy Ullmann: Was unsere Leser besonders interessiert: Wie ist es denn aktuell um die Performance des Millionen-Projektes bestellt?

Dieter Wendt: Wie oben schon erwähnt. Als die Indizes vor drei Wochen korrigierten, sind wir mit unseren Anfangspositionen natürlich auch ins Minus gelaufen. Aber es hatte auch sein Gutes, denn so konnten wir bei einigen Positionen zu Abstauberpreisen günstig einsteigen. Das ist es doch, was wir Investoren uns wünschen. Mit dem neuen Millionen-Projekt stehen wir aktuell solide im Plus. Gerade die Hebel-Produkte stehen dank der günstigen Einstiegskurse fast alle schon im zweistelligen Bereich. Sicher gibt es die eine oder andere Position, die noch nicht so richtig angesprungen ist, aber ich bin überzeugt, dass dies nur eine Frage der Zeit ist.

Cindy Ullmann: Na, das hört sich doch gut an.

Dieter Wendt: Ja, ich bin überzeugt, dass wir im Frühsommer unser internes Etappenziel für die erste Jahreshälfte erreichen. Zur Zeit haben wir unser Depot fast vollständig bestückt und werden kräftig auf das Gaspedal treten.

Cindy Ullmann: Dieter, du hast ja deine Leserzahl auf 200 begrenzt. Was machen denn diejenigen, die jetzt neugierig geworden sind und noch gerne ins Millionen-Projekt einsteigen möchten?

Dieter Wendt: Ja, ursprünglich habe ich sie auf 200 begrenzt, um einfach den technischen Ablauf in der Praxis zu testen. Jetzt habe ich eine gute Nachricht für alle Leser: Ich kann ab sofort die doppelte Teilnehmerzahl in das Millionen-Projekt aufnehmen.

Cindy Ullmann: Das ist doch hervorragend, vielen Dank Dieter, auch für das interessante Interview.

Sie haben es selbst gelesen. Dieter Wendt bietet noch weitere Plätze zur Teilnahme beim Millionen-Projekt an. Zögern Sie aber nicht zu lange, denn das Millionen-Projekte startet jetzt gerade richtig durch. Melden Sie sich hier für das Millionen-Projekt an

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Seit Donnerstag ist es amtlich: Laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden hat die Inflation die Einkommenssteigerungen im vergangenen Jahr komplett aufgefressen. 2009 war dies das letzte Mal der Fall. Sie sehen wie wichtig es ist, in Aktien zu investieren. Immerhin machte der DAX in 2013 ein Plus von 23,3%. Melden Sie sich jetzt für das Millionen-Projekt an
  


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