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Ausgabe vom 14. Februar 2014 


  • Starbucks – Die Erfolgsgeschichte des
    Kult-Kaffee-Anbieters kennt kein Ende
             


Starbucks – Die Erfolgsgeschichte des
Kult-Kaffee-Anbieters kennt kein Ende

von Jürgen Schmitt
Herausgeber BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

manchmal schreibt das Leben lustige Geschichten, insbesondere in unserer Welt der Marken. Da eröffnet ein Komiker namens Nathan Fielder ein Café in Los Angeles, das haargenau so aussieht wie eine Original-Starbucks-Filiale. Einziger Unterschied: Vor jedem Starbucks-Logo, ganz gleich ob auf dem Kaffeebecher oder auf der Wanddeko, steht „dumb“ (doof, dumm).

Ganze vier Tage fragten sich viele Menschen, was diese Aktion soll. Heftig gerätselt, wer wohl dahinter steckt, wurde auch auf Facebook und Twitter.

„Dumb Starbucks“-Kopie erregt sehr viel Aufmerksamkeit

Schon am ersten Tag wurde die Filiale regelrecht überrannt. Hauptsache man ergatterte einen der „Dumb Starbucks“-Becher gefüllt mit Kaffee, der übrigens gegen eine freiwillige Spende ausgegeben wurde und wohl furchtbar geschmeckt haben muss. Eine ganze Stunde lang standen die Menschen für ihre Kaffeeration an. Aufgrund des Andrangs und des fehlenden Kaffees musste die Dumb-Starbucks-Filiale bereits gegen 17 Uhr wieder geschlossen werden. Verständlich, dass Starbucks, das Original, nicht gerade „amused“ über diese Kopie war.

Fiedler outete sich erst am Tag vier als Initiator und gab an, dass er die Filiale für seine Show Nathan for You auf Comedy Central gebaut habe. Kritik von Starbucks prallt an ihm ab. Für ihn sei die Filiale ein reines Kunstprojekt und der Kaffee werde ja kostenlos bzw. gegen freiwillige Spenden ausgegeben.

Mit dem Kunstprojekt war dann aber schnell Schluss. Denn als sich Nathan Fiedler als Betreiber dieses Events outete, kam auch schon das Gesundheitsamt, um den Laden wegen fehlender Lizenz zu schließen. Das schreckt Fiedler jedoch nicht ab. Nächste Woche will er eine weitere Filiale in Brooklyn eröffnen.

Und was macht Starbucks?

Starbucks ließ verlauten, dass man die Sache genau prüfe und sich rechtliche Schritte vorbehalte. Starbucks gehört zu den echten Erfolgsgeschichten Amerikas. Die Marke ist genauso bekannt wie McDonald's. Nur deshalb kann das Kunstprojekt des Komikers Fiedler überhaupt so eine Aufmerksamkeit erregen.

Gegründet 1971 in Seattle, Washington State, entwickelte sich das Unternehmen zum weltweit führenden Anbieter, Röster und Vermarkter von Spezialitäten-Kaffee. Starbucks ist global mittlerweile in 50 Ländern vertreten und betreibt 20.000 Filialen.

Starbucks steht für guten Kaffee und mehr

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber wenn ich in den USA bin, wo Kaffee normalerweise ungenießbar ist, führt mich mein erster Weg, besonders morgens, erst einmal in einen Starbucks. Hier kann ich mir sicher sein, dass der Kaffee schmeckt und ich zudem auch noch etwas zum Frühstücken finde. Außerdem gefällt mir das Ambiente. Starbucks lebt von seinen Stammkunden. Durchschnittlich 16 Mal pro Monat kaufen die treuesten Kunden ihren Kaffee bei Starbucks.

Zweistellige Umsatz- und Gewinnsteigerung sprechen für sich

Der Kaffeespezialist bleibt auch im ersten Quartal 2013/2014 weiter auf Wachstumskurs und verzeichnet neue Rekorde. Letztes Jahr wurden 417 neue Filialen eröffnet. Außerdem kommen mehr Kunden in die Filialen. Das führte zu einem Umsatzplus von 11,8% auf 4,24 Mrd. Dollar. Und der Gewinn stieg auf 540,7 Mio. Dollar. Das sind ganze 11,4% mehr als im Vorjahr.

Auch die Zukunft weckt Fantasien. So sollen im Gesamtjahr 1.500 weitere Filialen eröffnet werden, allein 1.000 davon in China. Es ist geplant, den Umsatz um weitere 10% zu steigern. Der Ausbau des Teegeschäfts wird weitere Impulse bringen. Der gute Lauf der Aktie hält also an.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße

Ihr
Jürgen Schmitt

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