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Ausgabe vom 13. Februar 2014


  • Die Zukunft von morgen: Carsharing     


 


Die Zukunft von morgen: Carsharing 

von Patrycja Jopek
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Konzept „Carsharing“ wird immer populärer und trifft genau den Nerv der jungen Generation. Das „Auto als Status-Symbol“ verliert Studien zufolge mehr und mehr an Bedeutung. Zudem sorgen vor allem in den Großstädten die Rahmenbedingungen (überfüllte Straßen, hohe Benzinpreise etc.) zwangsläufig für ein Umdenken im Bereich der Mobilität.

Was genau ist Carsharing?

Die Carsharing-Anbieter besitzen eine Flotte an Mietautos in verschiedenen Städten. Das Angebot: Die Kunden können sich im Internet anmelden und dann mit Hilfe einer Keycard jederzeit ein geparktes Auto des jeweiligen Anbieters mieten und sofort losfahren. Hat man sein Ziel erreicht oder seine Besorgungen erledigt, stellt man das Auto ab und beendet die Miete.

Das Konzept ist wesentlich einfacher und komfortabler als das der klassischen Autovermietungen. Es ist für die völlig überfüllten Metropolen des 21. Jahrhunderts zeitgemäß. Die Vorteile der Kunden liegen auf der Hand: Man braucht kein eigenes Auto mehr in der Stadt, kann sich die Unterhaltskosten sparen – und wenn man trotzdem ein Auto braucht, springt man schnell in das nächste Mietauto.

Nichts ist mehr wie früher

Tatsächlich steigt die Zahl der Deutschen, die ein Auto nur stundenweise mieten, stetig. 2012 waren es etwa rund 500.000 Nutzer, 2013 wurden fast 800.000 Vermietungen registriert, wie das Informations- und Vergleichsportal carsharing-experten.de kürzlich mitteilte. Und das zu Recht: Mit dem Ausleihen eines Autos können Sie mehr als tausend Euro sparen. Allein die Fixkosten wie die Anschaffungskosten, Steuern und Versicherung fallen weg.

Die Autohersteller lassen sich den Trend nicht entgehen

Die Autoproduzenten BMW, Daimler und Volkwagen sind beispielsweise einige von den Carsharing-Anbietern. Zudem betreibt die Deutsche Bahn einen großen und bundesweiten Carsharing-Dienst namens Flinkster. Die meisten Anbieter stellen Kleinwagen, Kombis und Transporter zur Verfügung. Schnelle Sportwagen sind dagegen bei den wenigsten Anbietern zu haben.

Ein Volkswagen-Sprecher sagte jüngst: „Ich denke, es kann sich kein Automobilhersteller leisten, das Thema auszublenden.“ Die Wolfsburger sind zwar im Gegensatz zu Daimler und BMW nur in Hannover vertreten, konnten aber 2013 beim niederländischen Carsharing-Anbieter Greenwheels eingestiegen und wollen mit ihm Carsharing für Unternehmen oder im Kollegenkreis anbieten.

Um es kurz zu machen: Früher verkauften Autobauer Autos. Heute ist es nicht mehr ganz so einfach. Hersteller entdecken zunehmend das Geschäft mit neuartigen Mobilitätsangeboten für sich.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Donnerstag.

Ihre
Patrycja Jopek

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